Aufrufe
vor 4 Monaten

Todesschach

mehr als nichts.« »Sie

mehr als nichts.« »Sie sind der Anfang, Grams.« Er stand auf. »Ich will Sie nicht länger aufhalten und in Gefahr bringen. Ich danke Ihnen, daß Sie mir helfen wollen. Und, ehrlich gesagt, ich weiß wirklich nicht, wie ich das alles einmal wieder gutmachen soll. Ich bin ein Fremder für Sie, Mira erst recht. Allein meine Argumente können Sie doch nicht so überzeugt haben, daß Sie Ihr Leben aufs Spiel setzen.« »Das gehört zu meinem Leben, Thorn. Ich liebe die Gefahr, und die Befreiung Ihrer Verlobten gehört zu meinem Spiel. Es ist ein Teil des Todesschachs, ein privater Teil, wenn Sie es so wollen. Außerdem muß ich zugeben: Ihre Argumente sind gut. Auch Sie haben Ihr Leben und Ihre Freiheit aufs Spiel gesetzt, um eine Idee zu verwirklichen. Und ich halte diese Idee für gut. Nur ein Schock kann unsere Gesellschaft aufrütteln und heilen. Grödig wäre dieser Schock.« Als sie sich diesmal verabschiedeten, hatte Thorn die Gewißheit, einem wirklichen Freund die Hand zu schütteln. Er kehrte auf sein Zimmer zurück und beschloß, bis morgen zu bleiben. Hier war er einigermaßen sicher, wenn auch nur für ein oder zwei Tage. Zwar gab es kaum Kontrollen der Polizei, aber man konnte nie wissen. Es war besser, den Aufenthaltsort öfter zu wechseln, wenn man in der Illegalität lebte. Das Werk lag am Fuß eines langgestreckten Gebirges, das eine natürliche Grenze nach Norden bil- 90

dete. Die Wohnhäuser gruppierten sich ein wenig abseits auf den Hügeln, die mit der spärlichen Vegetation los bedeckt waren. Es gab keine Zäune und Absperrungen. Sie waren genauso unnötig wie das Wachpersonal, das im Grunde genommen nur die Funktion der Arbeitseinteilung übernahm. Von hier gab es keine Flucht, höchstens die Flucht in die wasserlose Wüste und, wenn man Glück hatte, ins nächste Lager. Schon dicht unter der Oberfläche gab es reichhaltige Lager an Rohstoffen, die zur Herstellung wichtiger Kunststoffe dienten. Aleks, der auf diesem Gebiet große Erfahrungen besaß, dankte dem Schicksal, sich hier nützlich machen zu können. Das würde sein und Miras Leben erheblich erleichtern. Denn die Strafkolonie auf Io war auf den Nachschub von der Erde angewiesen, und die Erde ihrerseits lieferte diesen Nachschub gegen Produkte von Io. Die Strafgefangenen auf Io kosteten den Steuerzahler auf der Erde kaum etwas. Die Unterkünfte waren wesentlich besser und großzügiger angelegt, als Mira und Aleks vermutet hatten. Beide begannen daran zu zweifeln, daß alle Gerüchte, die sie über das Leben auf Io gehört hatten, der Wahrheit entsprachen. Man gab ihnen zwei Einzelzimmer, die durch eine Zwischentür verbunden waren. Der Sergeant, der ihnen die gedruckte Lagerordnung überreichte, sagte: »Sie dürfen sich nicht einbilden, es sei überall so wie hier. Aber Major Lendoka legt Wert darauf, daß 91

Spielmagazin de - Carlit
Besser spielen mit Patrik Kühnen - Patricio Sport Events
Nummer 64 - Chess Evolution Weekly Newsletter
Jugendschach - Kompletter Schachkurs für Jugendliche, Lektion 4
Lehrgang zum Schulschachpatent
Oberliga: Leistungsgerechtes 4:4 gegen Biberach mehrere ...
Regelfragen und Antworten 1
Regeln BC10 - Richter-Reichhelm im Internet
Auftakt in der Oberliga: Klarer Heimsieg über Biberach Gmünder ...
Schachverein Königsspringer 1929 eV Großauheim Springer Post 6 ...
sportissimo - blsv
Die Grundlagen - humboldt
Broschüre Paintball fü Beginner - MBQ Paintball Events
Backgammon Spielanleitung/ Spielregeln - Luudoo
Technik: Pass / Schuss (Innenseite) - Sportmedizin - Universität ...
Stammheim beginnt der Prozeß gegen den harten Kern de
Regelfragen und Antworten 3