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Nissan Patrol GR Station Y60 REISEMOBIL KANTIGER KLOTZ Der Nissan Patrol GR Station ist ein massiver Haufen Stahl mit gut zwei Tonnen Leergewicht und jeder Menge Platz. Unser Leser Andreas Payer hat den kantigen Japaner für sich und seinen Hund Max zum Reisemobil ausgebaut. 4x4travel 135

REISEMOBIL Nissan Patrol GR Station Y60 Der Nissan Patrol Y60 war der erste Patrol, dessen Achsen nicht mehr an Blattfedern hingen, sondern an Schraubenfedern. In Europa war er mit einem 2,8-Liter-Dieselmotor mit 116 PS zu haben, und es gab ihn als Dreitürer mit kurzem und als Fünftürer mit langem Radstand. Was kaum jemand weiß: Die erste Baureihe von 1988 bis 1994 stand in Australien mit Ford-Logo am Kühlergrill als „Maverick“ in den Autohäusern. Das endete 1995 mit dem Facelift des Y60. Wer den Patrol in der GR-Station- Variante einmal gefahren ist, weiß was er für ein Brocken ist: Vollbeladen verteilen sich gut 2,7 Tonnen auf eine Länge von 4,8 Metern. Wer ihn schon mal gelenkt hat, weiß aber auch, dass man vom Fahrersitz aus jede Ecke des Wagens problemlos sehen kann. Damit lässt er sich trotz Größe und Gewicht erstaunlich genau bewegen – auch auf engem Terrain. Sein Manko ist lediglich der recht große Wendekreis. Ein Rennwagen ist der Patrol freilich nicht, und ein paar PS mehr stünden ihm bei seinem Kampfgewicht gut zu Gesicht. Dennoch stemmt der Diesel die knapp drei Tonnen wacker voran. Vollbeladen oder mit Anhänger kommt er nur am Berg schon mal etwas aus der Puste. Vom Konzept her dem Land Cruiser von Toyota nicht unähnlich, eignet sich auch der Nissan durchaus als solide Basis Der Nissan Patrol GR Station ist ein massiver Klotz aus Stahl, der sich erstaunlich gut rangieren lässt für ein Allrad-Reisefahrzeug. Das dachte sich auch unser Leser Andreas Payer und modifizierte seinen Patrol entsprechend. Das verschlissene Original-Fahrwerk ersetzte er durch ein OME-Fahrwerk mit 3,5 Zoll mehr Höhe. Damit der 2,8-Liter- Motor keine Thermik-Probleme bekommt, ließ Payer einen größeren Kühler montieren. Rammschutz, Heckleiter und Dachträger stammen von Scheren-Offroad und wurden sandgestrahlt und anschließend mit Brantho-Korux lackiert. Unten herum wurde der Wagen aufwändig gereinigt, entrostet und neu versiegelt. Unterboden, Fahrwerksteile und Achsen sehen jetzt wie neu aus. Und auch die Karosserie ließ Andreas Payer in einem Fachbetrieb neu lackieren. Das Sandgelb, in dem der Nissan jetzt strahlt, gehörte nicht zu den Farben, die man beim Händler in der Liste als Auswahl ankreuzen konnte. Am Heck lässt sich der zusätzliche Rückfahrscheinwerfer auch als Heckbeleuchtung nutzen. Eine Rückfahrkamera erleichtert den Blick nach hinten. Schaut man auf die Motorhaube, fällt einem ein ungewöhnliches, rundes schwarzes Kunststoffteil auf, das da nicht hinzugehören scheint: Die zusätzliche GSM- und GPS-Antenne. Die wesentlichen Reiseumbauten befinden sich allerdings im Innenraum des Wagens. Um hinten liegen zu können, flogen beide Rücksitzbänke raus. Der lange Patrol hatte ganz hinten noch eine klappbare Bank mit zwei Sitzen und bot 1 3 2 4 136 4x4travel

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