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Lautix vom 12. – 25. April 2018

10 INTERVIEW NIGHTLIFE

10 INTERVIEW NIGHTLIFE 13. APRIL 2018 COTTBUS Bebel: 23 Uhr Black Music Party Scandale Le Locale Fatale: 23 Uhr F(r)eier Freitag - mit mighty Sound Cottbus: 23 Uhr Sensation /w. Anstandslos und Durchgeknallt HOHENLEIPISCH Gaststätte „Zum goldenen Löwen“: 20 Uhr Single- & Flirtparty 14. APRIL 2018 COTTBUS Alte Chemiefabrik: 23 Uhr Die Fritz DJs unterwegs Bebel: 23 Uhr I Love Dancing Glad-House: 23 Uhr Rainbowparty Muggefug: 21 Uhr 80er/90er - Jahre Party Scandale Le Locale Fatale: 23 Uhr Black Music Party Stadthalle: 21 Uhr Ü-30 Party 18. APRIL 2018 COTTBUS Cafe Heimelich: 18 Uhr Cocktailabend 20. APRIL 2018 HOHENLEIPISCH Gaststätte „Zum goldenen Löwen“: 20 Uhr Single- & Flirtparty 25. APRIL 2018 COTTBUS Cafe Heimelich: 18 Uhr Cocktailabend MUSIK 22. APRIL 2018 BURG MediClin Reha-Zentrum: 19.15 bis 20.15 Uhr Musikalische Reise durch den Wiener Wald COTTBUS Stadthalle: 16 Uhr Über sieben Brücken DÖBERN Restaurant Deutsches Haus: 15.30 Uhr Zauber der Operette GUBEN Volkshaus: 15 Uhr Das Sonntagskonzert: Jürgen Walter HOYERSWERDA Schloss und Stadtmuseum: 16 Uhr Früh übt sich - Konzert junger Künstler NEUZELLE Kloster: 16 Uhr Kammerchor Fürstenwalde 24. APRIL 2018 COTTBUS Staatstheater: 19.30 Uhr Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Großes Haus 25. APRIL 2018 BURG MediClin Reha-Zentrum: 19.15 bis 20.15 Uhr Panflötenkonzert LAUTIX IM GESPRÄCH MIT JOHN VON DÜFFEL „Ich blicke ein paar Meter in die Zukunft.“ BRANITZ. Was macht die digitale Welt mit unseren Köpfen? Mit dieser Frage hat sich der in Potsdam lebende Autor und Dramaturg John von Düffel (51) in seinem jüngsten Seitenwerk „Klassenbuch“ (2017, DuMont Buchverlag) beschäftigt: Neun Jugendliche an der Grenze zwischen Realität und Virtualität, Beschleunigung und Verlangsamung, taumeln und rasen in Richtung Erwachsensein. Sie sind Hochbegabte und Schwänzer, Suizidgefährdete und Magersüchtige, Aktivisten und Computer-Nerds, Selbstdarsteller und Unsichtbare, deren Wirklichkeit in den digitalen Möglichkeiten verschwimmt. Allesamt sind sie Gefangene ihrer eigenen Welten, für die es nur wenige Momente von Freundschaft und Wahrhaftigkeit zu geben scheint. Da der Erfolgsautor das „Klassenbuch“ beim ganz realen Literatur-Marathon „Brandenburg liest“ am 29. Juni im Branitzer Kongress- und Ballsaal vorstellen wird, lotet LAUTIX schon mal vorab aus, wohin die Reise geht, aus der kein Klick zurückführt . . . Herr von Düffel, Sie sind in Göttingen geboren, aufgewachsen in Nordirland und in den USA, haben ihr Abi in Oldenburg gemacht, und „landeten“ nach Freiburg, Hamburg und einige weitere Stationen schließlich in Potsdam. Wie hat es Sie, den „J. v. D.“, ins mittelbrandenburgische „j. w. d.“ verschlagen? Nun, im Sommer 2009 erreichte mich der Ruf des Intendanten Ulrich Khuon, doch nach Berlin ans Deutsche Theater zu kommen. Seitdem arbeite ich dort und lebe im nahen Potsdam. Meine Liebe zu Potsdam reicht aber viel weiter zurück. Ich hatte dort vor „gefühlten“ 20 Jahren eine Uraufführung am damaligen, noch in einer Blechhalle befindlichen Hans-Otto-Theater. Beim Spazierengehen am Heiligensee dachte ich bei mir: „Ach, das ist echt schön hier“, vor allem, weil ich ein begeisterter Schwimmer bin. Ich habe es zwar von der Lage her nicht ganz bis an den Heiligensee geschafft das ist ja eine recht teure Wohngegend lebe aber seit nun schon fast zehn Jahren in einem kleinen Häuschen in Babelsberg. Ihre Autoren-Vita ziert eine ellenlange Liste von Bühnenfassungen, Belletristik, Essays, Übersetzungen und Hörspielen neben ihrem „eigentlichen“ Job am Deutschen Theater. Wie sieht es denn da Freizeit, Familie, Privatleben aus? Ich habe das große Glück besser: das Privileg dass mich meine Arbeit mit Freude erfüllt. Dadurch wird viel Kraft freigesetzt. Und wie jeder vernünftige Mensch, mache ich immer eines nach dem anderen. Beim Schreiben ist es so, dass ich pro Tag maximal vier gute Stunden zusammenkriege. Danach wird jede Art der Kreativität zur Quälerei. Ich lege dann aber nicht die Hände in den Schoß, sondern sehe zu, an anderer Stelle Gutes zu tun im Theater zum Beispiel. Das Schreiben ist ja eine sehr einsame Tätigkeit. Die Theaterarbeit hingegen eine sehr soziale, gemeinschaftliche. Beides ergänzt sich sehr gut bei mir. Allerdings verschwende ich keine freie Zeit in der Theaterkantine oder auf Premierenfeiern und halte mich komplett aus allem, was mit Klatsch und Tratsch zu tun hat, raus. Wenn andere Leute sich in der Kantine oder Ein Muss für Literaturbegeisterte: Autor John von Düffel stellt am 29. Juni in Branitz sein „Klassenbuch“ vor. Tickets: 0355 481 555. Foto: Katja Sonnenberg auf Party entspannen wollen okay. Ich entspanne lieber zuhause bei meiner Familie und habe da natürlich auch meine Aufgaben, klar. Wie sehen Sie Ihre brandenburgische Wahlheimat nach fast zehn Jahren? Brandenburg ist für mich ein Land mit vielen Gesichtern. Zum einen gibt es den Speckgürtel rund um Berlin, dann Potsdam mit seiner historischen Bedeutung und seiner eigenständigen Identität als Landeshauptstadt, und schließlich auch noch sehr viel „Gegend in der Ecke“, wie es so schön heißt. Die Uckermark zum Beispiel mit ihren Seen, wo ich sehr gerne Urlaub mache. Tja, und dann gibt es natürlich, je weiter man sich von Berlin entfernt, viele Städte, die an der Strukturschwäche der Region insgesamt ziemlich zu knabbern haben, vor allem was die wirtschaftliche Entwicklung angeht. Das spürt man schon sehr deutlich. Ich habe ein recht ausgeprägtes Sensorium dafür seit ich direkt nach der Wende für zwei Jahre beim Landestheater Sachsen-Anhalt in Stendal war. Die Stadt war extrem vom Weggang der Menschen geprägt, was sich auch auf die Arbeit des Theaters auswirkte. Was da alles reduziert und geschrumpft wurde schlimm! Das war auf jeden Fall eine einschneidende Erfahrung. Sie bringen Ihr „Klassenbuch“ mit nach Branitz. Was möchten Sie vorab darüber verraten? Vielleicht zuerst etwas zu seiner Entstehung, seinem Hintergrund: Ich hatte im Auftrag des P.E.N.-Clubs mit Schülern in Potsdam und Babelsberg das Projekt „Eine Schulklasse erzählt eine Geschichte“ übernommen, in dem es darum ging, die Schüler zum Schreiben anzuregen und daraus ein Buch zu machen. Das haben wir auch geschafft, wenngleich ich mir das weitaus leichter vorgestellt hatte, als es war. Mir wurde während der Arbeit im Projekt schnell klar, dass Schulklassen heute etwas völlig anderes sind, als zu meiner Schulzeit. Es existiert da kein homogenes Gemeinschaftsgefühl mehr. Die Schüler sind sich ihrer Gemeinschaft in dieser kleinen Enklave, in der sie leben und lernen, gar nicht bewusst, glaube ich. Diese Diversität spiegelt sich in vielen Dingen wider. Sozialer Hintergrund und ethnische Herkunft spielen eine Rolle, aber weitaus mehr Gewicht hat dabei die Tatsache, dass die Jugendlichen in einem hohen Maß in virtuelle Welten eingestiegen sind und sich fast nur noch in digitalen Fantasy-Welten bewegen. Letztlich habe ich festgestellt, dass viele Schüler ihre Geschichte gar nicht erzählen wollen oder dass die Geschichten in ihnen „steckengeblieben“ sind. Und, dass ich vieles von dem, was sie erzählen, schlichtweg nicht verstehe. Das klingt aber schon etwas beklemmend, fast sogar bedrohlich oder? Bedrohlich ist die Zweischneidigkeit digitaler Welten. Aber: Sie sind eben nun mal aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und in vielen Bereichen ein ganz elementares Hilfsmittel. Meine literarische Auseinandersetzung damit ist deshalb keine universale „Digitalschelte“, soll aber deutlich aufzeigen, wie nahe Hilfe und Gefahr und Chancen und Risiken hier beieinander sind. Jeder kennt das Gefühl: Da hat man den ganzen Tag über Mails beantwortet oder mit irgendwelchen Leuten im Internet kommuniziert und am Ende klappt man den Rechner zu und fühlt sich allein. Kommunikation und Isolation sind im Digitalzeitalter per se kein Widerspruch mehr. Beides wächst parallel zueinander, gerade in der Phase des Lebens, in der sich jugendliche Schüler befinden. Mit „Klassenbuch“ habe ich mir die Aufgabe gestellt, aus meiner Sichtachse und nach meinem Empfinden an die gemachten Erfahrungen aus dem P.E.N.-Projekt anzuknüpfen. Ich blicke ein paar Meter in die Zukunft, und versuche dabei, nicht allzu pessimistisch zu sein. Deshalb kommt der Humor im Buch auch nicht zu kurz. Die hohe Kunst der Literatur ist ja, das Schwere so zu erzählen, dass es leichter wird, damit umzugehen. Denn letztlich soll das Lesen auch Spaß machen. Welche Bedeutung haben Lesungen für Sie persönlich? Ich genieße Lesungen immer, weil jeder Text was man nicht vergessen darf ja auch immer von dem Kontext abhängig ist, in dem er vorgetragen wird, von der Umgebung und der Zeit. Da gibt es spannende Wechselwirkungen, die den „Klang“ und die Wirkung eines Textes enorm beeinflussen. So kommt es oft vor, dass ein eher ernster Text mit gelöster Heiterkeit vom Publikum aufgenommen und an Stellen gelacht wird, an denen sonst niemand lacht. Erst recht nicht der Autor (lacht). Lesungen sind deshalb so spannend, weil der Text da plötzlich mit mehreren Menschen zeitgleich kommuniziert, also ganz anders, als wenn man ihm allein im stillen Kämmerlein liest. Ich kann jedem Bücherfreund nur ans Herz legen, Lesungen zu besuchen und sich überraschen zu lassen. Das Erlebnis ist für beide Seiten für die Zuhörer, aber gerade auch für die lesenden Autoren immer etwas Besonderes! Hand aufs Herz, Herr von Düffel: Hätten Sie Ihre Teilnahme an „Brandenburg liest“ auch zugesagt, wenn der 29. Juni kein spielfreier Tag der Fußball-WM wäre? Ganz klares „Ja“ von meiner Seite! Natürlich schaue ich ganz gerne mal Fußball. Schließlich hatte ich wie jeder Junge meines Jahrgangs auch meine aktive Fußballerzeit. Manchmal zucken die Waden beim Zuschauen sogar heute noch mit. Dennoch ziehe ich die Möglichkeit, solche einmaligen Momente, wie man sie gerade in gemeinsamen Lesungen mit anderen Autoren „in echt“ erleben kann, jeder FußballLive-Übertragung im Fernsehen vor. Ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung im Sommer! Das Interview führte Nils Contius Adoleszenz-Roman: Das „Klassenbuch“ des Autors John von Düffel ist Ende März 2017 im DuMont Buchverlag erschienen (350 Seiten, ISBN 978-3-8321-8944-0). Foto: DuMont Buchverlag

LESUNG & VORTRAG 11 ENTHÜLLUNGSJOURNALISMUS Es ist nur eine Phase, Hase! COTTBUS. „Spannend, bewegend, für Männer, Frauen, Paare, Singles, Enttäuschte und Verliebte. Für Menschen eben“, beschreibt „Zimmer frei!“-Gastgeberin Christine Westermann das, was die die Journalistenkollegen Maxim Leo und Jochen Gutsch da Woche für Woche auf der Kolumnenseite der Berliner Zeitung so verewigen. Wegen der hohen Nachfrage laufen die Kolumnen seit zwei Jahren sogar auch als eine Art Hörbuch auf radioeins. Jeden Donnerstag. Und nun lesen Leo & Gutsch sogar live aber: „Es ist nur eine Phase, Hase!“. Behaupten sie jedenfalls. Gemacht für Menschen um die 45, neudeutsch „Alterspubertierende“ genannt. Das sind diese leicht angegrauten, bequemen, kurzsichtigen Wesen, die gerne Wandern und Pop-Konzerte mit Reihenbestuhlung bevorzugen, you know? Klingt scheußlich, oder? Aber irgendwie auch lustig, hm? Na dann: Hereinspaziert! GEBETE FÜR DEN FRIEDEN Von Luther bis Schweitzer COTTBUS. Der Niederlausitzer Albert-Schweitzer-Freundeskreis lädt am 5. Mai zu einem besonderen Vortrag in die Aula des OSZ 1 in Cottbus (Sielower Straße 10): „Martin Luther und Albert Schweitzer Gebete für den Frieden“ lautet das Thema der um 10 Uhr beginnenden Veranstaltung. Gastgeber ist Prof. Dr. Ernst Luther, Medizin-Ethiker an der Universität Halle-Wittenberg und Berater der Enquete-Kommission für Ethik und Recht in der Medizin des Deutschen Bundestages. Martin Luther verkündete 1539 die „Ermahnung an alle Pfarrer zum Gebet für den Frieden“ in einer Predigt. Albert Schweitzer schrieb 420 Jahre später: „Und zu Luther habe ich eine große Liebe und eine große Dankbarkeit“. Dokumentiert ist diese tiefe Verbundenheit mit Luther in über 30 Schriften Schweitzers, in denen er den Reformator zitiert und als „Friedensstifter“ ehrt. LESE-DINNER MIT KLAUS FELDMANN Pleiten, Pech und Pannen BRANITZ. „Guten Abend, meine Damen und Herren die Übersicht . . .“ In den fast drei Dekaden als „Grandseigneur der Aktuellen Kamera“ hat Klaus Feldmann mit diesem Satz wohl einige Tausend Male die Abendausgabe der Nachrichtensendung des Fernsehens der DDR eröffnet. Klar, dass dabei nicht immer alles glatt lief, wie es die damals vielzitierten Fünf-Jahres-Pläne von Politbüro, ZK und Volkskammer vorsahen. Doch die Sprecher der meist Mono empfangenen Funkund überwiegend schwarzweiß flimmernden TV-Sendungen waren eine eingeschworene Gemeinschaft. Da blieb der eine oder andere Spaß auf Kosten von Kollegen nicht aus. Kein Wunder also, dass Feldmann heute auf einen beachtlichen Fundus an Fauxpas vor Mikrofonen und Kameras zurückgreifen kann: Absurdeste Zungenbrecher, leicht verwirrte Redakteure und verhängnisvolle Versprecher kurz: Pleiten, Pech und Pannen. „Es ist nur eine Phase, Hase!“: Die Herren Maxim Leo und Jochen Gutsch sind am 15. April lesenderweise zu Gast im Weltspiegel Cottbus. Tickets: 0355 481 555. Foto: Paulus Ponizak Für Albert Schweitzer war Martin Luther ein „Friedensstifter“. Am 5. Mai ab 10 Uhr erfährt man im Oberstufenzentrum OSZ1 in Cottbus, warum. Der Eintritt ist frei. Foto: Deutsches Bundesarchiv Lesung und Dinner für „Verhörte Hörer“ mit Klaus Feldmann am 24. Mai um 18 Uhr in der Wohnresidenz & Spa Cottbus Branitz: Tickets: 0355 481 555. Foto: Eulenspiegel Verlag ALEXANDER KNAPPE PRÄSENTIERT: Ohne Chaos keine Lieder BRANITZ. Alexander Knappe liest und erzählt im kleinen Kreis über seinen Werdegang, gewährt Einblicke in sein privates Ich. „Ohne Chaos keine Lieder“ ist nicht nur der Titel seines neuen Albums und seiner am 25. Mai im Cottbuser Glad-House startenden Tournee, sondern auch das Motto seiner Lesung zum Erscheinen der gleichnamigen, exklusiven Fanbox-Edition einen Monat zuvor: „Da sind viele coole Extras drin. Ein Gimmick davon ist mein erstes Buch. Es ist keine Biografie, aber definitiv ein Einblick in mein Leben. Wir haben in einigen Exemplaren einen Gutschein für ein Wohnzimmerkonzert versteckt und auch eine Golden-Card für freien Eintritt auf Lebenszeit bei allen meinen Konzerten. In Branitz gibt’s von mir einen Mix aus Musik, Lesung und Erzählen. Wie das genau ablaufen wird, weiß ich noch nicht. Aber so bin ich nun mal: Ohne Chaos auch keine Lesung“. DER KAMINER HEIZT WIEDER EIN Literarische Russendisko COTTBUS. Seit „gefühlten“ 100 Jahren hat Wladimir Kaminer die Lausitzhauptstadt tourneetechnisch erfolgreich zu umschiffen gewusst. Bislang ahnte kaum jemand warum. Kaminer selbst legte einen undurchdringbar dicken Wintermantel des Schweigens über die Gründe. Abgründig und hanebüchen, was daraufhin alles vermutet, spekuliert und in der Gerüchteküche zurechtgebrutzelt wurde! Nun aber scheint für die Jünger des geflügelten Wortwitzes und der in Prosa verfassten, nicht ganz akzentfrei vorgetragenen literarischen Russendisko ein Licht am Ende des Wartetunnels zu leuchten: Kaminers Cottbus-Comeback zeichnet sich unausweichlich am Horizont ab. In der Alten Chemiefabrik berichtet er live und in Farbe, was ihn so umtrieb. Und warum er sich so lange nicht in Cottbus herumtrieb: „Die Kreuzfahrer“ heißt der frisch getippte und buchgepresste Tournee-Brennstoff des Heizers. Alexander Knappe präsentiert die Fanbox zu seinem Album „Ohne Chaos keine Lieder“ am 25. April im Kongress- und Ballsaal Branitz. Tickets: 0355 481 555. Foto: Nautilus Music NACHGELEGT UND VORGELESEN Der Affenzahn der Zeit BRANITZ. Musikalische Rodeo-Lesung im Zeichen der steigenden Schwalbe: Dirk Zöllner (55), Sänger, Texter, Komponist. Gründet 1984 „Chicorée“, 1987 „Die Zöllner“. Viele Projekte folgen, darunter „Die 3 HIGHligen“ mit Herzberg und Michaelis. Aber Zöllner kann auch Bücher. 2012 bringt er seine Autobiografie „Die fernen Inseln des Glücks“ zu Papier, die beweist, dass er ein talentierter Erzähler ist. Als „freischaffender Überlebenskünstler“, wie er sich nennt, legt er nun seitenweise nach: „Affenzahn!“ schmettern die Lettern auf dem Buchcover. Dass er Rock’n’Roll im Blut hat, nimmt man ihm dank seiner unkonventionellen Ansichten, unverrückbaren Wahrheiten und pointierten Kolumnen über die Kunst und das Leben in einem Ritt ab: „Richtige Bands sind Banden von pubertierenden Jungs, die Bock auf das Leben und Mädchen haben“. Also dann: Bis Mitte Mai! Witzig-melancholisch bis schräg-provokant: „Affenzahn“-Lesung mit Dirk Zöllner am 19. Mai um 18 Uhr im Kulinarium in Cottbus-Branitz. Tickets: 0355 481 555. Foto: Eulenspiegel Verlag Wladimir Kaminer war lange nicht mehr in Cottbus, doch am 17. Oktober ist er endlich wieder da live in der Alten Chemiefabrik. Tickets: 0355 481 555. Foto: Silje Riise Næss FAMILIE 14. APRIL 2018 COTTBUS Academy of Music: 9 Uhr Wettbewerb junger Musiktalente DIEDERSDORF Schloss: 10 bis 22 Uhr 3. Ritterfest LAUCHHAMMER Schlosspark: 11 Uhr Mittelalterspektakel 15. APRIL 2018 BAUTZEN Sorbisches Museum: 10 Uhr Krabatfest 2018 DIEDERSDORF Schloss: 10 bis 19 Uhr 3. Ritterfest HERZBERG Zeiss-Planetarium: 10.30 Uhr Jemand frisst die Sonne auf LAUCHHAMMER Schlosspark: 11 Uhr Mittelalterspektakel mit vielen Ständen und Musik NOCHTEN Findlingspark Nochten: 11 Uhr Großes Frühlingsfest - Deutsch-Polnischer Nachbarschaftstag ZINNITZ Landwirtschaftshalle: 11 Uhr Zinnitzer Blasmusikfest 18. APRIL 2018 JÜTERBOG Kulturquartier Mönchenkloster: 10 Uhr Da wächst doch was - Gartenlieder im Klosterhof 20. APRIL 2018 ELSTERWERDA Gewerbegebiet Ost: 16 Uhr Frühlingsfest FORST Familien- und Nachbarschaftstreff: 13 Uhr Töpferangebot 21. APRIL 2018 ELSTERWERDA Gewerbegebiet Ost: 10 Uhr Frühlingsfest NEUZELLE Grundschule: 9 bis 12 Uhr Baby- und Kinderflohmarkt 22. APRIL 2018 DOMSDORF Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE: 10 bis 16 Uhr Dampftag, Familien.Forscher. Tag und Erstes Treffen der Mineralien- und Fossiliensammler mit Börse ELSTERWERDA Gewerbegebiet Ost: 10 Uhr Frühlingsfest LUCKAU Stadtpark: 11 bis 18 Uhr Tulpenfest VETSCHAU Marktplatz: 11 bis 18 Uhr Vetschauer Frühlingsfest 25. APRIL 2018 FORST Stadtkirche St. Nikolai: 10 Uhr Singspiel für Kinder zum Mitmachen

Bauzentrum ELG Calau
Kultikk vom 02. – 15. August 2018
Kultikk Juli/August 2018
Kultikk 05. – 18. Juli 2018
Lautix | Ausgabe Mai
Grill die Lausitz
Lautix Ausgabe April/Mai 2018