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BESTANDSAUFNAHMEN ZU INKLUSION

SCHRIFTEN ZU DISABILITY & DIVERSITY VOL. 2 | 03/2018 Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildung: Teilhabe und Inklusion

Kann Sport inklusiv

Kann Sport inklusiv sein? Denise Kolbitsch, Alfred Mörtl, Angelika Rauscher, Maximilian Riezler, Monika Stastny Abstract Inklusion – ein Schlagwort für die Vision einer Zukunft! Inklusion steht für ein gemeinsames Leben der Menschen mit allen Dimensionen der Diversität. Aber wie intensiv findet Inklusion tatsächlich in den verschiedenen Lebensbereichen statt? In diesem Artikel wird versucht, einen Einblick in die Welt des inklusiven Sports zu ermöglichen. Sport dient als Ausgleich zum Alltag, als allgemeines Training zur Unterstützung von Körper, Geist und Seele, zur Förderung und Stabilisierung des sozialen Umfeldes und um Erlebnisse zu schaffen, die verbinden. Aufgrund dieser positiven Ressourcen, die sowohl der Leistungs- als auch Freizeitsport bietet, ist es wichtig, diese auch allen Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von körperlichen, kognitiven und sozialen Behinderungen. 1. Einleitung: Sport als Mittel zur Inklusion Durch die große Anzahl an Mitgliedern in Sportvereinen bietet der Sport ein enormes Potential um Menschen zusammen zu bringen. Dies steht in Verbindung mit Bewegung, Zusammenhalt und vor allem Spaß. Betrachtet man das Medium Sport anhand der „Kriterien der Inklusion“ nach Schwalb und Theunissen (2009), einem Leitfaden zur Überprüfung der Qualität von Inklusion, besteht der Eindruck, dass gerade im Sport das Potential zur Erfüllung dieses aus neun Maximen bestehenden Leitfadens, besonders groß ist. Um im Sport die Chance zur Inklusion zu sehen, ist es wichtig, Sport als Ganzes wahrzunehmen. Der Deutsche Bundessportverein (2014) macht deutlich: „Inklusion sollte in den verschiedenen Handlungsfeldern von Leistungssport, Breitensport, Präventions- und Rehabilitationssport, Kinder- und Jugendsport, Schulsport und Seniorensport, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, Ehrenamt, Umwelt, Sportstättenbau, sowie bei weiteren zahlreichen Veranstaltungen berücksichtigt werden.“ Ein gutes Beispiel dafür ist Fußball. Unter Umständen kann eine Person mit Behinderung nicht direkt beim Training mitmachen, aber als Zeugwart für Flaschen, Bälle und/oder Kleidung zuständig sein. Das alles kann eine tolle und wichtige Aufgabe sein, um an dem ganzen Betrieb „Fußball“ teilzuhaben (Deutscher Behindertensportverband, 2014, S. 15). Wenn Inklusion tatsächlich gelebt wird, wird von der Möglichkeit ausgegangen, den Menschen gleiche Chancen zu geben. Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen sollen sich nicht (mehr) an die Gesellschaft anpassen, sondern die Gesellschaft an die Menschen (Deutscher Behindertensportverband, 2014, S. 11f). Um sich genauer mit der Möglichkeit der Inklusion im Sport zu beschäftigen, wird in diesem Artikel der Fokus auf den inklusiven Freizeitsport für Menschen mit und ohne Behinderung gelegt. Dabei stellt sich die Frage, in wie fern Sport inklusiv durchgeführt werden kann und worin die Chancen 19

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