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Gazette Wilmersdorf April 2017

Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

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10 | Gazette Wilmersdorf | April 2017 Ottilie-von-Hansemann-Haus saniert Denkmalimmobilie mit 100-jähriger Geschichte Am 4. März wurde der Abschluss der Sanierung des Ottilie-von-Hansemann-Hauses an der Otto-Suhr-Allee 18-20 mit einem Fest gefeiert. Der Prachtbau an der Otto-Suhr-Allee hat eine 100-jährige Geschichte. Das Gründerzeitgebäude mit Säulen, Stuckverzierungen und Freitreppe wurde von der Profi Partner AG mit erfahrenen Partnern aufwendig saniert und dem Ursprung nach wieder zur Wohnanlage umgebaut. So sind insgesamt 97 modern ausgestattete Apartments entstanden. Ein moderner Neubau mit viel Glas und Balkonen komplettiert die Denkmalimmobilie. Das ehemalige „Viktoria-Studienhaus“ wurde 1914-15 von Emilie Winkelmann, der ersten selbständigen Architektin Deutschlands, Frauenmuseum in der Kommunalen Galerie scheinbar | offensichtlich – Yuni Kim und Dagmar Weissinger Kulturstadträtin Heike Schmitt-Schmelz und die Leiterin des Frauenmuseums Berlin e. V. Rachel Kohn eröffneten am 7. März die Ausstellung des Frauenmuseums Berlin e. V. „scheinbar | offensichtlich“ der Künstlerinnen Yuni Kim (Installation und Fotografie) und Dagmar Weissinger (Skulpturen) in der Kommunalen Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin. Die Ausstellung ist bis 16. April 2017 zu sehen: Di-Fr 10-17 Uhr, Mi errichtet. Es entstand unter dem Protektorat von Kaiserin Auguste Viktoria dank der Privatinitiative der Frauenrechtlerin Ottilie von Hansemann als Studentinnenheim nach dem Vorbild englischer Frauencolleges und bot Lernen und Wohnen unter einem Dach. In direkter Nachbarschaft zur Technischen Universität und zu den beiden Kunsthochschulen bot es Platz für 100 Studentinnen. Angeboten wurden wissenschaftliche Vorbereitungskurse 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr, Karfreitag 11-17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Titel dieser Ausstellung thematisiert Dialektik als künstlerisches Prinzip. Beide Adjektive beziehen sich auf visuelle Wahrnehmungsvorgänge bzw. die darauffolgende intellektuelle Verarbeitung. Das offensichtlich Ersichtliche einerseits, der getäuschte Blick andererseits – es gilt, den Hintergrund zu entdecken, das Hintergründige aufzuspüren. Techniken des Gegenüberstellens, Assoziierens, Offenlegens und Verbergens sind den Werken von Yuni Kim und Dagmar Weissinger gemeinsam. Yuni Kims feinsinnige Installationen spielen häufig mit dem Gegensatz von Materialität und Immaterialität, mit Schatten und Reflektionen, die je nach Textur ihrer Projektionsflächen ein autonomes Eigenleben entwickeln. So entsteht ein Spiel zwischen Negativ (Abdruck und Schatten) und Positiv (reale Objekte), was die Anwesenheit der Abwesenheit sichtbar macht. Das eigentliche „Objekt“ tritt dabei ganz in den Hintergrund. für Ergänzungsexamen für Oberlyzeal-Abiturientinnen und Pädagogikkurse zur Vorbereitung auf den Lehrberuf. Es gab mehrere Gemeinschaftsräume, einen Speise-, Turn- und Festsaal mit Bühne, sowie eine Bibliothek mit Lesesaal. Daneben standen den Studentinnen Wohnräume, jeweils mit Balkon und für musikstudierende Hochschülerinnen solche mit Schalldämmung, zur Verfügung. Ab 1945 wurde das Haus als Behelfskrankenhaus und Altersheim genutzt, ab 1957 wieder als Studentinnenwohnheim, danach von der Deutschen Bank als Verwaltungsgebäude. Im Haus befand sich das Theater „Tribüne“, das im August 2011 geschlossen wurde. Seit Ende 2014 wurde das Haus von Investor Dirk Germandi saniert. Dagmar Weissinger konfrontiert uns hingegen vorwiegend mit Skulpturen aus Stein, die in ihrer beeindruckenden Materialität wahrnehmbar sind. Sie arbeitet mit Steinfragmenten, durch Natureinflüsse und industrielle Bearbeitung geprägt. Mit skupturalen Eingriffen wie Spalten, Schneiden, Meißeln und anschließendem Positionieren durch Stapeln, Schichten und Reihen „seziert“ sie ihre Steine gewissermaßen. Als Begleitveranstaltung ist am Sonntag, 9. April, 12 Uhr ein Künstlerinnengespräch unter Moderation der Kunsthistorikerin Dr. Birgit Möckel. Der Eintritt ist frei. Lastenräder – für viele Zwecke!

Museumspädagogische Angebote in der Villa Oppenheim Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin, ☎ 9029-24106, E-Mail: museum@ charlottenburg-wilmersdorf.de, www.villa-oppenheim-berlin.de, Öffnungszeiten: Di- Fr 10-17 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr, Eintritt frei, Zugang barrierefrei. Di, 11.04., 18.04., 10-13 Uhr, Ferienprogramm für junge Menschen (6-10 Jahre) Eine Petition fürs Schlösschen Ins Schoeler-Schlösschen soll ein Soziokulturelles Zentrum ziehen „Sophie Charlotte tanzt…“: Wie hat Königin Sophie Charlotte in ihrem Schloss gefeiert? Welche Tänze, welche Musik waren damals aktuell? Und wie tanzten die Menschen außerhalb des Hofes? Die Kinder gehen auf eine Zeitreise zu den Anfängen Charlottenburgs und probieren dabei selbst einige der Tänze aus. Das Angebot mit der Museumspädagogin Dr. Nicola Crüsemann, Tanzmeisterin Christine Streffer und Birgit Wiedow-Weinberger richtet sich sowohl an Hortgruppen also auch an einzelne Kinder. Maximale Teilnehmerzahl 15 Kinder. Anmeldung erforderlich unter ☎ 9029-24105, -24108, E-Mail: museum@charlottenburgwilmersdorf.de. Die Teilnahme ist kostenlos. So, 07.05., 12-14 Uhr, Museumsspaß mit der Familie „Von der Pferdekutsche zum Flugzeug“: Wie ist das Leben schnell geworden! Die Besucher entdecken Geschichten rund um die Fortbewegung, basteln Schiffe und Flugzeuge und malen das Fortbewegungsmittel der Zukunft. Eine Entdeckungsreise durch die Ausstellungen, Bastel- und Spielangebote mit der Museumspädagogin Dr. Nicola Crüsemann und Birgit Wiedow-Weinberger, für Eltern, Großeltern und Kinder von 4-11 Jahren. Große und kleine Geschwisterkinder sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. So, 21.05., 12 und 14 Uhr, Internationaler Museumstag Familienführung durch die Sonderausstellung „Zeig mir, was du glaubst“: Religiöse Vielfalt in Charlottenburg und Wilmersdorf“: Charlottenburg-Wilmersdorf besitzt eine lange Tradition als Seit über 30 Jahren Schlüssel- und Schlossdienst Eingetragen in der polizeilichen Errichterliste Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland Mitglied der Handwerkskammer Berlin Gazette Wilmersdorf | April 2017 | 11 ein Ort, an dem unterschiedliche Glaubensrichtungen und Konfessionen sich begegnen. Sie alle prägen das Bild eines Bezirks, der Heimat für Menschen aus über 100 Ländern ist, die mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln hier gemeinsam leben. Ob Synagoge, russisch-orthodoxe Kirche, Moschee, Dorfkirche oder Backsteinkathedrale – in kaum einem anderen Berliner Bezirk finden sich Religionsgemeinschaften in einer solchen Vielfalt. Zugleich setzen deren Sakralbauten „Zeichen des Glaubens“ und architektonische Landmarken. Beides wird das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf ab dem 20.05.2017 zum Thema einer Sonderausstellung machen. Die Teilnahme ist kostenlos. Türöffnungsnotdienst · Beratung · Reparatur · Montage Trautenaustraße 16 · 10717 Berlin Tel. 030 / 873 50 50 · mail@sicherheitstechnik-eichhorst.de www.sicherheitstechnik-eichhorst.de Besuchen Sie auch die Galerie 16 Fleischerei Bachhuber Artgerecht aus Tradition. Von außen schmuck, von innen eine Baustelle – was aus dem Schoeler-Schlösschen, dem heute ältesten Haus in Wilmersdorf wird, ist immer noch unklar. Die Bibliothek von Johannes Rau sollte hier untergebracht werden, was aber nie geschah. Das Untergeschoss wurde bis 2011 von der Stiftung Lebenswege sowie einem Kultursalon genutzt. Seitdem gibt es viele Pläne, aber keine Einigung. Im Schoeler-Schlösschen müsste aber dringend etwas passieren, denn der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich. Die im Jahr 2014 gegründete Bürgerinitiative um den Architekten Rainer Wittek strebt ein selbstverwaltetes Soziokulturelles Zentrum mit einem Bürgertreff an. Ergänzt werden soll dieses durch ein Café, das nach Möglichkeit fair trade-Produkte anbietet. Um dieses Ziel zu erreichen, sammeln die Initiatoren Unterschriften und haben eine Petition im Internet gestartet. Weitere Informationen unter www.schoelerschloesschen.de. NEU nur bei uns: Pulled Pork www.fleischerei-bachhuber.de Neulandfleisch aus besonders artgerechter Haltung Güntzelstraße 47 · 10717 Berlin · ☎ 873 21 15 Käse und Feinkost Bio- und Rohmilchkäse Nassauische / Ecke Güntzelstr. · 10717 Berlin ☎ 86 20 93 91 · www.formaggino.de

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