Aufrufe
vor 1 Monat

Gazette Wilmersdorf April 2017

Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

2 |

2 | Gazette Wilmersdorf | April 2017 Neue Clearingstelle im Jobcenter Unterstützung bei Mietschulden, Kinderbetreuung und anderen Problemen Im Jobcenter Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf am Goslarer Ufer 37 hat am 2. März eine Clearingstelle des Bezirkes mit zwei Sozialarbeiterinnen die Arbeit aufgenommen. Was ist mit meinen Mietschulden? Wie finde ich eine Betreuung für mein Kind? Wie kann ich mein Geld besser einteilen? Wo finde ich eine persönliche Unterstützung? Mit der Antragstellung beim Jobcenter sind nicht immer alle Fragen und Probleme geklärt, die eine schwierige Lebenssituation mit sich bringt und nicht jeder mag diese Fragen im Jobcenter ansprechen. Im Rahmen eines zweijährigen Modellprojektes soll die Clearingstelle schon beim ersten Kontakt zum Jobcenter für eine bessere Vermittlung zu den kommunalen Beratungsangeboten sorgen. Wenn bei der Antragstellung im Neukundenzentrum des Jobcenters ersichtlich wird, dass zusätzliche Unterstützung oder Beratung hilfreich sein könnten, wird das Angebot eines Gespräches in der Clearingstelle unterbreitet und direkt ein Termin vereinbart. In der Clearingstelle werden in Unbegleitete Flüchtlinge Zentrale Anlaufstelle für minderjährige Flüchtlinge ist in Zehlendorf In verschiedenen Medien wurde über eine neue Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin-Treptow berichtet. Diese wurde wiederholt als neue zentrale Anlaufstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin beschrieben. Das ist irreführend. Die Erstaufnahme- und Clearingstelle (EAC) für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge befindet sich weiterhin in der Wupperstraße 17 in Steglitz-Zehlendorf. Die Aufnahmestelle ist rund um die Uhr geöffnet und organisiert die unverzügliche Aufnahme und Unterbringung der Jugendlichen, so die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die neue Unterkunft in Treptow ist eine von derzeit sieben regulären Clearingeinrichtungen, die vom Land Berlin finanziert werden. Diese verfügen insgesamt Zwei Sozialarbeiterinnen kümmern sich in der Clearingstelle um die Lösung persönlicher Probleme. über rund 200 Plätze. In diesen Einrichtungen werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht, bis ihre Situation geklärt ist und sie in einer Einrichtung der Jugendhilfe, für die die Bezirke zuständig sind, aufgenommen werden können. Der Clearingprozess kann bis zu drei Monate dauern. Außer in regulären Clearingeinrichtungen sind derzeit noch 276 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge während der Clearingphase in temporären Einrichtungen untergebracht, beispielsweise in Kinder- und Jugenderholungsstätten. Dort werden sie rund um die Uhr sozialpädagogisch betreut. Die temporären Einrichtungen werden bis zum Sommer 2017 aufgegeben. Anders als berichtet, werden keine unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge neu in Hostel untergebracht. einem ausführlichen Gespräch Beratungsangebote aufgezeigt und zielgerichtet dorthin weiter vermittelt. Das Projekt wird durch den Senat in drei Berliner Jobcentern gefördert. Sozial- und Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann: „Ich habe mich für die Clearingstelle eingesetzt, weil wir feststellen, dass unsere Beratungsangebote oft erst sehr spät oder gar nicht gefunden werden. Zum Beispiel kann der Weg zur Schuldnerberatung geebnet oder jungen Eltern das Angebot des Kinderund Jugendgesundheitsdienstes erklärt werden. Vom fehlenden Kita-Platz bis zu psychischen Beeinträchtigungen gibt es viele Fragen, die vor einer Arbeitsaufnahme geklärt werden müssen. Gleichzeitig möchten wir auf diesem Weg einen besseren Überblick darüber bekommen, welche Angebote benötigt und auch angenommen werden. Ich freue mich über die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und hoffe, dass die beiden engagierten Sozialarbeiterinnen vielen Menschen Hilfestellungen geben können.“ Fahrradstreife des Ordnungsamtes unterwegs Die seit dem Jahr 2007 im Ordnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf eingesetzte Fahrradstreife wird mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wieder ihren Dienst aufnehmen. Sie erfolgt in der Regel in Zweierteams, die mit entsprechender Funktionsbekleidung und Fahrradhelmen ihren Dienst versehen. Von Ende März bis Ende Oktober sind vier Außendienstkräfte fast täglich sowohl in Früh- als auch in Spätdiensten unter der Woche und an Wochenenden im Einsatz. Bezirksstadtrat Arne Herz: „Bei der täglichen Aufgabenwahrnehmung sind meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Nutzung von Fahrrädern wendig und können insbesondere in der Innenstadt schnell und umweltfreundlich an den Einsatzorten sein. Darüber hinaus ergibt sich eine größere Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und Verkehrssituationen werden auch stärker aus der Perspektive Von März bis Ende Oktober sind Fahrradstreifen fast täglich im Einsatz. Foto: BA von Rad Fahrenden beurteilt. Aufgrund dessen hat sich die Fahrradstreife zu einem festen Bestandteil der Außendiensttätigkeit des Ordnungsamtes Charlottenburg-Wilmersdorf entwickelt und wird auch in Zukunft beibehalten werden.“

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! Unter dem augenzwinkernden Motto „Ham‘ Se noch wat frei?“ sucht der Evangelische Kirchentag, der vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg anlässlich 500 Jahre Reformation stattfindet, 15.000 private Unterkünfte in Berlin und der Region. Schirmherr der Suche ist der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller. Ab sofort können Quartiere unter www.kirchentag.de/ privatquartier oder unter der Schlummernummer ☎ 400339-200 gemeldet Reinhard Naumann werden. Viele Teilnehmende beginnen um diese Zeit mit der Planung ihrer Anreise zum Kirchentag. Auf kirchentag.de sind die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Partnerschaftsbaum Anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft mit dem Landkreis Kulmbach hat sich Landrat Klaus Peter Söllner im Rahmen eines Festaktes zum 16. Bezirkstag am 19. Oktober 2016 in das Goldene Buch des Bezirks eingetragen und gemeinsam mit mir die Erneuerung der Partnerschaft beurkundet. In diesem Zuge wurde dem Bezirk symbolisch ein kleines Bäumchen in Verbindung mit einem Gutschein über eine Sommerlinde überreicht. Diese Linde pflanze ich nun gemeinsam mit dem Landrat am 21. April um 9.30 Uhr als Ausdruck der intensiv gelebten Partnerschaft zwischen dem Bezirk und Kulmbach im Park Alt-Lietzow, in der Nähe des Spielplatzes gegenüber dem Malteser Hilfsdienst e. V., Alt-Lietzow 33. Ich hoffe, sie wird ebenso gut gedeihen, wie unsere Partnerschaft. Besuch Regenbogen Kidz e. V. Berlin ist eine Stadt, die durch eine große Vielfalt an Lebensweisen und Hintergründen besticht. Teil dieser Vielfalt sind die Muslime. Ob Migranten oder Konvertiten, diese Stadt ist überaus vielseitig – und das spiegelt sich auch beim Nachwuchs wider. Die erste Generation von WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS Gazette Gazette Wilmersdorf Wilmersdorf | April | 42017 | | 3 Einwanderern hatte zwar ein Interesse an einer guten Ausbildung ihrer Kinder, kannte sich aber inhaltlich im deutschen Bildungssystem ganz und gar nicht aus und konnte von daher auch nicht in es hineinwirken. Die zweite und dritte Generation dagegen ist hier aufgewachsen, die Eltern dieser jungen Generation möchten nun mitwirken, ihre Kinder bereits in frühester Kindheit fördern und pädagogische Angebote mit einer islamischen Erziehung auf Grundlage und im Rahmen unseres Grundgesetzes koppeln. Aus dem Grund entstehen in Berlin immer mehr Kindergärten, die mit unterschiedlichen Ansätzen eben dies fördern. Am 20. April besuche ich den Kindergarten Regenbogen Kidz, der seit 2006 als Elterninitiative besteht. Er ist Integrationspreisträger 2016 unseres Bezirks, den er ist interkulturell ausgerichtet. Dabei sind unterschiedliche kulturelle Hintergründe durchaus willkommen. Der Brückenschlag durch Kooperationen zum Christentum und Judentum ist Teil der praktischen Arbeit. Momentan besuchen 15 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren mit 13 verschieden ethnischen Hintergründen den Kindergarten, gesprochen wird ausschließlich Deutsch. Besuch Bürgerstiftung Berlin „Gutes Zusammenleben kann nicht der Staat schaffen. Wir brauchen Menschen, die sich engagieren. Das ist die Grundidee der Bürgerstiftung.“ So beschreibt der Schirmherr der Bürgerstiftung Berlin, Wolfgang Thierse, den Gedanken, der die Arbeit der Bürgerstiftung von Anfang an geleitet hat. Mittlerweile engagieren sich über 350 ehrenamtliche Paten in den Projekten. 1999 wurde die Stiftung von einer kleinen Gruppe von Berliner*innen gegründet. Unabhängig von politischen oder konfessionellen Bindungen sollte sie als Plattform für das Engagement der Berliner Bürger*innen dienen. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen, vornehmlich aus benachteiligten Familien, steht seit Beginn im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Stiftung koordiniert aktuell ein breites Spektrum an Projekten, die am Bedarf der Stadt konzipiert und weiterentwickelt wurden. Um mir einen Einblick über die wichtige Arbeit und die Projekte zu schaffen, treffe ich mich am 10. Mai mit Vertreter*innen der Stiftung. Weitere Informationen zur Bürgerstiftung Berlin, Schillerstraße 59, ☎ 83228113, E-Mail: mail@buergerstiftung-berlin.de und www. buergerstiftung-berlin.de. Kiezspaziergang Zu unserem 184. Kiezspaziergang treffen wir uns am Samstag, dem 8. April, um 14 Uhr an der Eissporthalle in der Glockenturmstraße 14 (mit S 5 zum S-Bahnhof Pichelsberg). Der ausgedehnte April-Spaziergang führt in die Murellenschlucht. Von der Eissporthalle aus geht es bergab in die Murellenschlucht mit ihrer einzigartigen geologischen Geschichte und interessanten Flora und Fauna. Dann geht es bergauf zum Murellenberg mit dem Denkzeichenweg. Er ist das Werk der argentinischen Künstlerin Patricia Pisani, in dem sie sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit des Geländes auseinandersetzt. Auch nach dem Krieg wurde das Gelände militärisch genutzt. Nach dem Abzug der Briten konnte das Gelände renaturiert und der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung gestellt werden. Am Schluss des Spazierganges geht es an der Fließwiese Ruhleben entlang und endet am U-Bahnhof Ruhleben. Der ganze Spazierweg (ca. 3,5 km) führt über unebenes Gelände auf Waldwegen. Gutes Schuhwerk wird benötigt. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge. de. Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Ihr Reinhard Naumann

Gazette Wilmersdorf April 2016
Gazette Wilmersdorf Januar 2017
Gazette Wilmersdorf Mai 2017
Gazette Wilmersdorf März 2017
Gazette Wilmersdorf Februar 2017
Gazette Wilmersdorf Mai 2018
Gazette Wilmersdorf Nr. 9/2017
Gazette Wilmersdorf Nr. 6/2017
Gazette Wilmersdorf Nr. 10/2017
Gazette Wilmersdorf Nr. 11/2017
Gazette Wilmersdorf Nr. 3/2018
Gazette Wilmersdorf Nr. 4/2018
Gazette Wilmersdorf Nr. 7/2017
Dahlem & Grunewald extra JUN/JUL 2017
Dahlem & Grunewald Journal Jun/Jul 2018
Dahlem & Grunewald extra APR/MAI 2017
Dahlem & Grunewald extra AUG/SEP 2017
Dahlem & Grunewald extra FEB/MRZ 2017
Dahlem & Grunewald extra Nr. 5/2017
Gazette Charlottenburg Nr. 7/2017
Gazette Schöneberg & Friedenau April 2017
Dahlem & Grunewald extra Nr. 6/2017
Gazette Steglitz April 2017
Gazette Charlottenburg Nr. 8/2017
Gazette Zehlendorf April 2017
Gazette Charlottenburg April 2016
Gazette Charlottenburg März 2017
Gazette Charlottenburg Januar 2017
Gazette Charlottenburg Nr. 9/2017
Gazette Charlottenburg April 2017