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DER KUNSTBLITZ | NOTIZEN

DER KUNSTBLITZ | NOTIZEN RÖMER ZUM ANFASSEN. MYTHOS UND FAKTEN Bis zum 10.6.2018 Ob im Fernsehen, im Kino oder bei Stadtfesten: Bilder von Römern begegnen uns überall. Aber war die Welt der Antike wirklich so, wie sie heute oft dargestellt wird? Dieser spannenden Frage geht die Ausstellung nach. Viele Rekonstruktionen zum Anfassen und Ausprobieren machen die Welt der alten Römer erlebbar. Vom Kupferstich, über Hollywood-Filme bis hin zur Virtual Reality: Unser Bild von den Römern ist einem beständigem Wandel unterworfen. Dies verrät ein Blick auf die Römerdarstellungen der letzten 400 Jahre, die immer auch den Geist ihrer Zeit widerspiegeln. Die Ausstellung zeigt, wie unter- DER KUNSTBLITZ | NOTIZEN schiedlichste Lebensbereiche der römischen Vergangenheit rekonstruiert werden können. Zwar lässt sich die Vergangenheit nicht zweifelsfrei wiederherstellen, doch können uns gute Rekonstruktionen eine genaue Vorstellung von ihr geben. Die Welt der Römer war bunt, sehr bunt! Die zeigen nicht zuletzt die comic-artigen Reliefs auf der Trajanssäule in Rom, deren Farbfassung vor kurzem rekonstruiert wurde. Die Siegessäule, die im Jahr 113 n. Chr. in Erinnerung an die Eroberung Dakiens durch Kaiser Trajan eingeweiht wurde, enthält eine Fülle an Informationen und verrät uns, wie Waffen, Rüstungen und sogar Bauwerke des Römische Soldaten marschieren über eine Pontonbrücke. Szene auf der Trajanssäule in Rom. Rekonstruktion der Farbfassung: Ritchie Pogorzelski römischen Militärs einmal ausgesehen haben. Am Sonntag, 10. Juni 2018, heißt es dann: Die Römer kommen in das Museum! Akteure der Gruppen COHORS I NERVANA und ROMANI LUPIANI führen römisches Handwerk und römisches Militärwesen vor. Mit einem Museumsfest für große und kleine Besucher, spannende Mitmachaktionen und der letzten Gelegenheit zu Führungen geht die Sonderausstellung zu Ende. Der Eintritt an diesem Tag ist frei. Clemens Sels Museum Neuss Am Obertor 41460 Neuss Telefon +49 (0) 2131/90 41 41 Fax +49 (0) 2131/90 24 72 service@clemens-sels-museum-neuss.de www.clemens-sels-museum-neuss.de 60 FRÜHLING | 2018

ZEITGENÖSSISCHE AUSSTELLUNG ZU FLUCHT UND VERTREIBUNG IM ZENTRUM FÜR VERFOLGTE KÜNSTE BETTINA BALLENDAT: DAS BÜNDEL Bis zum 29. April 2018 Was kann ein Mensch bei sich tragen, der auf der Flucht ist? Was kann er mitnehmen, was muss er zurücklassen? Diesen Fragen geht Bettina Ballendat in ihrem Zyklus „Das Bündel“ nach. Das Zentrum für verfolgte Künste spannt mit der Präsentation ihrer Arbeiten einen Bogen von der gegenwärtigen Flucht aus Krieg und existenzieller Bedrohung hin zu Verfolgung und Vertreibung vor allem von Kunstschaffenden in den Zeiten von Diktatur und Nazi-Terror. Damals wie heute mussten die Menschen – Bettina Ballendat nennt sie in ihren Arbeiten „Passanten“ – sich entscheiden. Für oder gegen Dinge und sogar andere Menschen, die sie mitnehmen oder zurücklassen müssen: die Kinder, den Partner, Erinnerungen, Worte, Dokumente und zuletzt Gegenstände. Das sind die individuellen „Bündel“, die jeder mit sich trägt, um sie nicht zu verlieren und neu zu beheimaten. Bettina Ballendat ist Meisterschülerin der Kunstakademie Düsseldorf in Malerei und Bildhauerei und seit 1985 freischaffend künstlerisch tätig. Sie stellt regelmäßig Arbeiten aus, die sich von der klaren Abgrenzung von Malerei und Zeichnungen weg zu einer Kombination dieser Techniken entwickelt haben. Schon 1998, als die Jury der Bergischen Kunstaustellung einstimmig ihr Gemälde „Citylights“ prämierte, fiel ihr sehr eigenständiger Ansatz auf. Ihre Kombination von Malerei, Zeichnung, Collage und Assemblage wird unterstützt durch die Verwendung transparenter Materialien, beispielsweise Wachs. Seit 1988 leitet Bettina Ballendat die Bergische Kunstschule, unterrichtet an Regelschulen und gibt Kunstunterricht mit Schwerpunkt in der Jugendarbeit, Brennpunktarbeit und innerhalb sozialer Projekte. Das Zentrum für verfolgte Künste wird unterstützt durch das LVR-Netzwerk Kulturelles Erbe. Kuratoren: Bettina Ballendat Dr. Rolf Jessewitsch, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste Zentrum für verfolgte Künste Wuppertaler Str. 160 42653 Solingen 61

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