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Wir im Frankenwald 15/2018

Aus Lichtenberg Obst-

Aus Lichtenberg Obst- und Gartenbauverein Lichtenberg Ein Luxushotel für die Krabbeltiere Das Werk ist vollbracht: In unmittelbare Nähe des Vereinsheimes „Elfriede-Wagner-Vereinshaus“ des Lichtenberger Obstund Gartenbauvereins steht ein Insektenhotel in stattlicher Größe von 1,20 mal 0,90 Meter. Die Idee zum Bau eines Insektenhotels hatte Vorsitzende Eva Horn, die an eine Kinderferienaktion mit Bau von Insektenhotels für den eigenen Garten erinnerte. Als Grundgestell diente ein ehemaliger Wegweiser mit Dach, der am städtischen Bauhof unverwendet sein Dasein fristete. Die Vorarbeiten liefen bereits im vergangenen Jahr an, als Matthias Quehl mit seinem Minibagger die Fundamente für das Insektenhotel aushob und Metallschienen einsetzte, unterstützt von Karlheinz Ender und Helmut Welte. Ehrenmitglied Alfred Quehl war dann über die Wintermonate im Einsatz und baute eine Holzausfachung, die dann in mühevoller Kleinarbeit vom Karlheinz Ender eine Bestückung erhielt. Aus den Materialien Hartholz, Schilf, Markstengel aus Holunder, Stroh, Ton erfolgte die sorgfältige Fertigung der Eingänge für Bruthöhlen. „Dafür waren saubere Bohrungen von vier bis zehn Millimeter Durchmessen im Holz ganz wichtig“, erklärte Karl-Heinz Ender. Helmut Welte erinnerte an hunderte Löcherbohrungen in Hartholzstücke und jede Menge Zuschneiden von Stroh- und Schilfhalme, die es zudem zu bündeln galt oder für die Füllungen von Tonziegel, die an der Rückseite mit Gips und Ton Abdichtungen erhielten. „Um Verletzungen an den Flügeln der Insekten zu vermeiden, mussten zudem überall die scharfen Kanten beseitigt werden“, listete Karl-Heinz Ender auf und erklärt die knallig rote „Kiste“. „Florfliegen, die jede Menge Blattläuse vertilgen, lieben die Farbe Rot und wohl auch einen Kasten mit 16 Wir im Frankenwald Das Insektenhotel bereichert das Areal des Obst- und Gartenbauvereins am „Elfriede Wagner Haus“ und dient als künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten. Das Foto zeigt (von links) Helmut Welte, Karl-Heinz Ender und Alfred Quehl. Holzwolle und das haben wir mit umgesetzt, ob eine Nutzung erfolgt, werden wir erleben.“ In das Insektenhotel ist auch natürliches Kleinmaterial wie Zweige und Stroh verbaut worden, zudem auch kleine Kiefernzapfen, die der Überwinterung von Bewohnern dienen. Oben zieren mit Holzwolle gefüllte Tonblumentöpfen das Konstrukt. „Diese sind für die Ohrwürmer oder auch als Ohrkneifer bekannten Insekten gedacht“, erklärte Karl- Heinz Ender, der den Kasten mit Wasist ein Insektenhotel? Das Insektenhotel mit seinen Insekten unterstützt das Ziel, die Natur in all ihren wunderbaren Facetten zu erhalten. Der natürliche Lebensraum von Nützlingen wie Insekten wird immer weniger. Ein Insektenhotel kann diesem Prozess in einem Garten entgegenwirken. Als Nisthilfe im Frühjahr und Sommer wie auch als Überwinterungshilfe im Herbst und Winter, kann ein Insektenhotel verschiedenen Insekten und auch anderen Tierarten Unterschlupf bieten. Helmut Welte montierte und die Fächer bestückte. Der Standort des Insektenhotel ist bewusst gewählt worden, trocken und warm sollte er sein und vorzugsweise in südlicher Richtung. „Wir wünschen uns eine blütenreiche Umgebung, zu der auch Brennnesseln und Löwenzahn gehören, die ein reges Treiben und viele Gäste im Insektenhotel garantierten“, unterstreichen die Erbauer des Insektenhotels, die schon weitere Pläne haben, denn im Standbereich des Holzkonstrukts soll noch eine Halterung für einen Blumenkasten montiert werden und der davor befindliche frühere Granitbrunnen mit aufgedruckter Jahreszahl „1859“ wird ebenfalls bepflanzt. Helmut Welte erzählt, dass dieser Brunnen früher am Marktplatz beim Anwesen von Walter Polig gestanden haben soll. „Als Brunnen war dieser leider durch die Risse nicht mehr nutzbar.“ Übrigens ist das Insektenhotel mit Draht „gesichert“, da diese gerne von Spechten geplündert werden. Spechte fressen die Insektenlarven, durch das Hacken werden Brutröhren beziehungsweise das Holz zerstört und hohle Stängel im Insektenhotel werden gerne von Spechten herausgezogen. Die Gartenliebhaber und Naturfreunde geben zudem den Hinweis, dass jedermann ein „solches Teil“ bauen kann, auch mit den Kindern oder Enkeln gemeinsam. „Es muss ja nicht unbedingt ein Hotel sein, es reicht ja auch ein kleines Bistro, was ebenso nützlich ist und viel Freude bereitet.“ Dank richteten die Ehrenamtlichen an die Lichtenberger Schreinerei Quehl für den Transport, die Erd- und Holzarbeiten.

Aus Lichtenberg Frankenwaldverein Lichtenberg Dem Osterhasen auf der Spur Die Osterwanderung führte mit dem Pkw nach Hölle. Von dort ging es entlang der rauschenden Selbitz nach Marxgrün. Nach dem steilen Anstieg nach Heinrichsdorf wurde die Gruppe vom „Osterhasen“ überrascht, der Hühnereier und Schokoeier versteckt hatte. Die Kinder hatten natürlich den größten Spaß bei der Suche. Dann ging es über die Höhe bei wunderschöner Fernsicht nach Issigau. Im Schloss wurde Einkehr gehalten. Der Rückweg folgte über den Fuß-und Radweg nach Hölle. Die Vorstandschaft freute sich über die große Beteiligung. IMPRESSUM Verantwortlich für den Lokalteil Lichtenberg: Holger Knüppel, Erster Bürgermeister der Stadt Lichtenberg; Redaktion allgemeiner Teil: Nicole Roesmer, E-Mail: redfrankenwald@nordbayerischer-kurier.de, Herausgeber: Nordbayerischer Kurier Zeitungsverlag GmbH (HRB 34), Theodor-Schmidt-Str. 17, 95448 Bayreuth Anzeigen: Agentur Pilz, Erscheinungsweise: Wöchentlich freitags, Redaktionsschluss: Dienstag, 10 Uhr, Satz und Druck: Nordbayerischer Kurier; Gesamtauflage: 16 000; Titelfoto: Nordic Walking-Halbmarathon am 21. April Obst- und Gartenbauverein Lichtenberg: Liköre selbst ansetzen Einladung des Obst- und Gartenbauvereins Lichtenberg am 24. April: „Liköre selbst ansetzen“. Ulrike Kaiser wird uns Tipps geben. 18 Uhr im Vereinsheim „Elfriede Wagner Haus“ Unkostenbeitrag: 5Euro. Anmeldung: Eva Horn, Tel.: 09288/6307. Erfolgreich werben im Wir im Frankenwald Wir im Frankenwald 17

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