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Katalog-106_Galerie_Fach

EUGEN BRACHT 1842

EUGEN BRACHT 1842 Morges/Genfer See – Darmstadt 1921 5 Sonnige Schlucht in Palästina, 1891. Öl, auf Leinwand, auf Hartfaserplatte aufgezogen, rechts unten signiert „EUGEN BRACHT“. 89,7:52,8 cm. Literatur: Ausst. Katalog: Eugen Bracht und seine Zeit. Mit einem Beitrag von Martina Sitt unter Mitwirkung von Andreas Henning. Darmstadt, Galerie Sander, 2001, S. 74 und Abb. S. 75. In Begleitung der Maler Carl Coven Schirm (1852-1928) und Adolf von Meckel (1856-1893) unternahm Bracht 1880/81 eine Studienreise nach Syrien, Palästina und Ägypten. Bei unserem Gemälde handelt es sich um ein exemplarisches Beispiel für Brachts Landschaftsmalerei, über die bereits bei Thieme-Becker zu lesen ist: „1880/81 durchzog er Ägypten, Syrien und Palästina, durch deren farbenglühende Schilderungen er zu einem der bekanntesten Landschafter wurde.“ (Zit. aus: Thieme-Becker, Bd. IV, S. 502). Mit seinen Eltern siedelte Bracht als Kind vom Genfer See nach Darmstadt über. Als Schüler von Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863) studierte er an der Karlsruher Akademie, wo er sich vor allem mit Hans Thoma (1839-1924) und Philipp Röth (1841-1921) anfreundete. 1861 ging er nach Düsseldorf. 1864- 1875 war er als Kaufmann in Verviers/Belgien und Berlin tätig. 1875/76 findet man ihn in Karlsruhe als Schüler von Hans Fredrik Gude (1825-1903) wieder. 1882 wurde er als Nachfolger Christian Wilberg s (1839-1882) an die Berliner Akademie berufen, seit 1902 war er als Professor an der Dresdener Akademie tätig. 1919 zog er zurück nach Darmstadt. Zahlreiche Reise n führten ihn in den Orient (1880/81, 1891), nach Amerika, Italien, Holland, in die Schweiz und die verschiedenen Teile Deutschlands. 10

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