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Katalog-106_Galerie_Fach

CHRISTOFFER WILHELM

CHRISTOFFER WILHELM ECKERSBERG 1783 Blakrog – Kopenhagen 1853 13 Deck eines vor Anker liegenden Kriegsschiffes bei ruhiger See. „Daekket af et Orlagsskib seet forefter. Skibet ligger for anker I stille Veir.“ Radierung, 1834, auf chamoisfarbenem Velin. 22,8:30,2 cm. – Leichte Knickfalte und Verbräunung des Papiers in der rechten unteren Ecke. Literatur: Krohn 1366, EH 12; Sandra Espig, Christoffer Wilhelm Eckersberg als Radierer, in: Ausst. Katalog: Faszination Wirklichkeit, hrsg. von Markus Bartsch, Hubertus Gaßner und Neela Struck. Hamburg, 2016, S. 111-119, Kat.-Nr. 117. Hauptblatt des Künstlers! Es erschien 1834 als Blatt XIV. der Jahresgabe des Kopenhagener Kunstvereins und geht auf ein Gemälde Eckersbergs aus dem Jahre 1833 in leicht abgewandelter Form zurück (Korvetten „Najaden“s styrbords batteri og daek, im Statens Museum Kopenhagen). – Ausgezeichneter, klarer Abdruck mit vollem Rand! Eckersberg begann seine Ausbildung mit einer Malerlehre bei Jes Jessen (1743-1807) in Apenrade. Ab 1803 besuchte er die Akademie in Kopenhagen als Schüler Nicolai Abraham Abildgaards (1743-1809). Er gewann das Rom-Stipendium, 1811-13 war er Schüler bei Jacques Louis David (1748-1825) in Paris, danach folgte ein Aufenthalt in Rom bis 1816, wo er im selben Hause wie Berthel Thorvaldsen (1768-1844) wohnte. 1818 wurde er zum Professor an der Kopenhagener Akademie ernannt. „Eckersberg ist ‚Vater der dänischen Malkunst‘ genannt worden, und es herrscht kein Zweifel, daß seine Bedeutung sowohl aufgrund seines Schaffens als auch aufgrund seiner umfassenden Lehrtätigkeit riesig gewesen ist.“ (Zit. aus: Ausst. Katalog: Von Abildgaard bis Marstrand. Meisterzeichnungen der Kopenhagener Schule aus dem Besitz der Königl. Kupferstichsammlung Kopen hagen. München, 1985, S. 47). 26

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