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KMM 1-2018

Aus der Kalwanger

Aus der Kalwanger Chronik 32 KMM*April 2018 Kalwang um 1878 Josef Andreas Janisch schreibt in seinem >>Topographisch-statistischen Lexikon von Steiermark>Bischingwelcher 2 Mahlmühlen mit drei Gängen und eine mit vier Gängen, 1 Knoppenmühle und 1 Stampfe treibt. Über die Liesing führen 3 Brücken.>vor der Eröffnung der Bahn von BedeutungVordernberger Erzbergvereins>Die Pfarre St. Oswald untersteht dem Dekanate Trofaiach und ist dem Stifte Admont inkorporiert. Die Protestanten zählen 180 Seelen und sind der benachbarten evangelischen Pfarre in Wald zugeteilt.>Filialie St. Oswald>darin Wohnung, Holz und Licht genießen und eine bestimmte Geldpfründe erhalten.>Graphitpochwerk mit 9 Stempeln und den zugehörigen Trockenvorrichtungen>am 20. Jänner, am ersten Sonntag nach dem Rosenkranzsonntag Jahrmarkt und Montag darauf Viehmarkt.>Bisching>In Bisching liegen eine Brettersäge und fünf Mühlen, am Liesingbach 3 Mühlen und 1 Hammerwerk. Das Hammerwerk in der Not und Furt ist Eigentum der Vordernberger Radmeister Communität und besteht aus 3 Hammerschlägen mit 3 Zerren- und 1 Streckfeuer.>Schattenberg liegt am Fuße des Liesingberges. Der Tobersbach bildet die Grenze mit der Gemeinde Liesingau. An diesem gleichnamigen Bache liegt 1 Hausmühle. In der sogenannte Kaiserau bestand früher ein dem Joachim Edlen von Schragl gehöriges Hammerwerk, welches auch Gußstahl erzeugte, nun aber eingegangen ist. Die Häuser dieser Gemeinde, die man auch Teichengraben nennt, liegen, ohne eine geschlossene Ortschaft zu bilden, zerstreut und von Kallwang 1 – 2 ½ Stunden entfernt. Auch bestand früher in dieser Gegend ein Schmelzofen des Stiftes Admont, der aber schon längst ausgeblasen wurde. Aber am langen Teichenberge hat man Versuche gemacht, Kupferanbrüche aufzufinden, die auch von Erfolg gekrönt waren, aber leider stehen die Gruben unter WasserIm Gebiete dieser Katastralgemeinde sind der Zeiritzkampel, der Stadlstein, Spannberg, Roidererberg und Rannsbach die bedeutendsten Berge. Alpen sind: der Zeiritzkogel, die Achner-, Kießling-, Rannsbach-, Hütteck-, Schattleiten- und Hochalpe. Jene Insassen, die in der Gemeinde selbst kein eigenthümliches Alpenrecht besitzen, treiben ihr Hornvieh auf die Weitbodenalpe in der Gemeinde Radmer an der Stube. Der das kurze Teichenthal durchfließende gleichnamige Bach treibt 3 Hausmühlen und 1 Brettersäge, der lange Teichenbach 1 Brettersäge. In dieser Katastralgemeinde zeigen sich sowohl in der langen als auch in der kurzen Teich am Spannberg Anbrüche von Kupfer.>Das Gebirge, worin sich Kupfererze finden, ist anfangs schwärzlicher Tonschiefer, dass dicke Schickte Kalk, darauf ein grünlich- und lichtgrauer Schiefer, der bis zum Erzlager anhält. Dieses ist 1 bis 2 Meter mächtig, besteht aus Erzen, Thon, Glimmerschiefer und Quarz und ist teilweise durch eine weiße Thonschichte in mehrere Lager getheilt. Das hier erzeugte Kupfer zeichnete sich durch einen vorzüglichen Grad von Reinheit und Dehnbarkeit aus, wovon der Grund in den von allen fremden und schädlichen Beimengungen gänzlich freien Erzen liegt. Außerdem wurde Schwefel und Vitriol gewonnen. Unter den jetzigen Besitzern, der Radmeister Communität, geriet das ganze Werk unter Wasser und ist der Betrieb lediglich auf Einhaltung der Grube eine sparsame Ausrichtung derselben beschränkt. Hiezu werden cirka 25 Arbeiter verwendet.>RaffelherbergeSalva QuardiaStegmühle

Hammerwerk an der Liesing, welches lange Zeit zum Stifte Admont gehörte, diente zur Zeit der Kaiserin Maria Theresia dem Stifte Admont als >>MissionsstationHirslbauerGandorfer Haus

KMM August 02 2018
KMM 2013/1 - Evangelische Kirche der Pfalz
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