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Saarburger Woch 14.04.2018

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Seite 2 DIE • WOCH Woche 15 - SA/SO, 14./15. April 2018 NACHRICHTEN Umleitung in Heinzerath MORBACH-HEINZERATH (red) Die Kreisstraße 96 ist von Montag bis Samstag, 16. bis 21. April, von der K 1 bis zur K 95 wegen Erneuerung der Asphaltdecke voll gesperrt ist. Dies teilt der Landesbetrieb Mobilität Trier teilt mit. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Schulung für Landwirte BITBURG (red) Anträge auf Agrarförderung könne ab diesem Jahr nur noch elektronisch über die Software AS Digital gestellt werden. Von allen bewirtschafteten Flächen sind Geometrien mit Hilfe von Luftbildern zu erstellen. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Eifel bietet dazu Schulungen an. Termine sind jeweils mittwochs und donnerstags, 18./19. und 25./26. April, von 13.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung über www. dlr-eifel.rlp.de (Rubrik „Termine“) ist erforderlich. Kalle Pohl kommt nach Neuerburg WITTLICH (red) „Selfi in Delfi“ ist natürlich falsch geschrieben; korrekt wäre „Selfie in Delphi“. Wenn jedoch Kalle Pohls berüchtigter Vetter Hein Spack auf eine Bildungsreise gerät, hat er Wichtigeres im Sinn als orthographische Spitzfindigkeiten: Hein will wissen, wo in Delphi der Strand ist – und wann das Orakel öffnet, weil es ihm die Lottozahlen vorhersagen soll. Hein Spack ist aber nur eine der Figuren von Kabarretist Kalle Pohl in seinem neuen Programm, das er im Rahmen der Eifeler Kulturtage am Samstag, 21. April, ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Bürgerhalle Wittlich-Neuerburg präsentiert. Premiere für Frühlingslesung ENKIRCH (red) Zum ersten Mal veranstaltet die Moselgemeinde im April ein Wochenende mit mehreren Lesungen. Los geht es am Samstag, 21. April (um 19.30 Uhr in den Heimatstuben, um 20.30 Uhr in der Straußwirtschaft des Weinguts Adolf Jung). Dort lesen jeweils die aus Enkrich stammende Hannah Corvey und Christine Storck. In Tom’s Musikkneipe paart sich am Sonntag, 22. April, ab 17 Uhr Literatur mit Musik. Der Trierer Liedermacher Andreas Sittmann liest aus dem Mosel-Krimi „Ein Fünf-Sterne- Mord“ seines Bruders Ansgar— und singt auch dazu.Außerdem ist die Hunsrücker Autorin Ulrike Platten-Wirtz mit ihrem Roman „Am Abgrund“ zu hören. Neues Schauspiel im Stadttheater IDAR-OBERSTEIN (red) Zum Abschluss des Theaterprogramms der Stadt Idar-Oberstein ist am Freitag, 20. April, um 20 Uhr das Stück „Die Opferung von Gorge Mastromas“ im Stadttheater zu sehen. Das Schauspiel erzählt vom skrupellosen Aufstieg des mittelmäßigen Gorge zum erfolgreichen Geschäftsmann und den Opfern, die er bringen muss. Karten unter www.ticket-regional.de. Vom Aufstieg und Fall des Gorge. FOTO: THEATER Landkreis ehrt soziale Angebote Vier Beiträge zum Thema „Zu Hause alt werden“ werden ausgezeichnet Die Preisträger des Wettbewerbs „Zu Haus alt werden“ gemeinsam mit Landrat Gregor Eibes, Sparkassen-Vorstand Edmund Schermann und Projektleiter Mirko Nagel. FOTO: FOTOGRAFIE WINTER Die BERNKASTEL-WITTLICH (red) „Zu Hause alt werden“ ist der Titel eines Ideenwettbewerbs, in dessen Rahmen nach Vorschlägen zur Umsetzung neuer Angebote in den Gemeinden des Landkreises gesucht wurde. Dabei ging es vor allem um Angebote, damit ein Verbleib in den eigenen vier Wänden auch im Fall von altersbedingten Einschränkungen, Krankheit oder einer Behinderung unterstützt werden kann: Von Juni bis Dezember 2017 konnten sich Gemeinden, örtliche Vereine und Initiativen um eine Förderung im sechsten Ideenwettbewerb „Zu Hause alt werden“ bewerben. Nun wurden vier Projektbeiträge ausgezeichnet: Der Christliche Verein für Soziales Balkan wird mit einem Preisgeld von 2000 Euro unterstützt, eine „Notfalldose“ in den „Balkandörfern“ Hoxel, Morscheid-Riedenburg und Wolzburg einzuführen. Eine Dose, die ein Notfall-Infoblatt mit für die medizinische Erstversorgung wichtigen Informationen enthält, damit medizinische Hilfe im Notfall noch besser und schneller reagieren kann. Der Seniorenkreis der Ortsgemeinde Wallscheid wird mit einem Preisgeld von 3000 Euro für den Wettbewerbsbeitrag „Miteinander und Füreinander“ ausgezeichnet. Dieses Angebot bietet regelmäßig Mahlzeiten an jedem ersten Dienstag im Monat sowie an jedem dritten Sonntag im Monat einen Brunch. Zum Angebot gehört auch eine Begegnungsgruppe mit einem Hol- und Bringdienst. HIER WIRD GEBLITZT! Die integrative Kindertagesstätte Wehlen erhält 3000 Euro für die Umsetzung des Wettbewerbsbeitrages „Mittagstisch“, der sich an Senioren im Ortsbezirk Wehlen richtet, die selbst nicht mehr für ihr Mittagessen sorgen können. Für sie wird in der Kita die Möglichkeit eröffnet, Mittag zu essen, um von Einkäufen, der Zubereitung des Essens und der Vorratshaltung weitestgehend entlastet zu werden. Mit 2000 Euro wird der Aufbau der Seniorenhilfe der Ortsgemeinde Rivenich unterstützt. Diese hatte sich mit dem Vorhaben eingebracht, ein Netz von ehrenamtlichen Hilfen für die älteren Mitbürger im Ort aufzubauen. Angeboten werden sollen Fahrdienste zu Ärzten, Geschäften, Behörden und Banken. Frühjahrsturnier der Reiter Dressur und Sprungreiter startet zwei Wochen später als sonst BERNKASTEL-KUES (mehi) Viele Pferdesportliebhaber werden es vermisst haben an Ostern. Doch das traditinelle Frühjahrsturnier des Pferdesportvereins (PSV) Bernkastel-Kues ist nur um zwei Wochen nach hinten gerückt. Rund 510 Reiter und ihre Pferde erwartet der PSV am Wochenende, 14. und 15. April, auf dem Cusanushof auf dem Kueser Plateau. Das Konzept, bei dem die Dressurprüfungen in der Halle und das Springen auf dem großen Außenplatz ausgetragen werden, haben die Verantwortliche aufgrund der positiven Rückmeldungen aus dem Vorjahr beibehalten. Der Samstag ist den Springreitern vorbehalten. Los geht es um 7 Uhr mit Pfungen in der Einsteigerklasse E. Im Laufe des Tages werden die Anforderungen in den Wettkämpfen anspruchsvoller bis hin zur mittelschweren Klasse M gegen 17.45 Uhr. Autofahrer aufgepasst! Auch in den kommenden Tagen kontrollieren Polizei und Stadt Trier die Geschwindigkeit der Autofahrer in der Region. An vielen Stellen wird „geblitzt“. Wo, das verrät Ihnen Die Woch. An folgenden Standorten wird geblitzt: SAMSTAG, 14. APRIL A 602, Kenn; Trier-Nord, Metternichstraße. SONNTAG, 15. APRIL B 327, Hermeskeil. MONTAG, 16. APRIL B 419, Palzem; L 170, Dienstweiler; L 169, Ruschberg; B 257, Niederstedem; B 41, St. Wendel/ Neunkirchen, Trier-Euren, Diedenhofener Straße. DIENSTAG, 17. APRIL B 268, Steinbachweiher; B 421, Zell; L 348, Fohren-Linden; A 60, Winterspelt; L 151 im Bereich Wadern; Trier-Zewen, Fröbelstraße. Traditionell gehören die Springprüfungen zum Turnier auf dem Kueser Plateau. FOTO: ARCHIV/MECHTHILD SCHNEIDERS MITTWOCH, 18. APRIL B 327/K 99, Morbach; B 410, Lichtenborn; Hermeskeil; St. Wendel; B 406, Nennig/Oberleuken; Trier-Euren, Herrmannstraße. DONNERSTAG, 19. APRIL B 327/K 126, Hochscheid; L 9, Rittersdorf; B 327, Hermeskeil; B 51, Bitburg; Trier-Mitte/Gartenfeld, Neustraße. FREITAG, 20. APRIL L 176, Reichenbach; B 410, Boxberg; B 41, Idar-Oberstein; L 157, Weiskirchen/Losheim am See; Clara-Vie- Trier-Weismark, big-Straße. SAMSTAG, 21. APRIL B 51, Serrig; Trier-Mitte/Gartenfeld, Ostallee. SONNTAG, 22. APRIL B 51, Neuendorf. Die Polizei weist darauf hin, dass es außer den angekündigten Kontrollen weitere mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessungen geben wird. (red) • Immer top informiert per WhatsApp auf blitzer.volksfreund.de Der Sonntag widmet sich dann ausschließlich dem Dressurreiten. Beginn ist um 7 Uhr mit Wettbewerben für den reiterlichen Nachwuchs. Sportlicher Höhepunkt ist gegen 17.30 Uhr die Dressurprüfung der Klasse L. + NOTDIENSTE RETTUNGSDIENST: 112 FEUERWEHR: 112 POLIZEI: 110 APOTHEKEN-NOTDIENST Nächstliegende dienstbereite Apotheke: 01805/258825+PLZ. KINDERÄRZTE Trier: Samstag/Sonntag: 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr: 01805/767- 5463. Notruf: Mittwoch 15 bis 18 Uhr: 01805/767-5463. AUGENÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENST Trier: Freitag 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 0651/2082244, Brüderkrankenhaus. ÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENSTZENTRALEN (BDZ) BDZ Birkenfeld: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, (VG Hermeskeil: Samstag + Sonntag, 10 – 16 Uhr, St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil, 06503/810). BDZ Daun: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Krankenhaus Maria Hilf. Landrat Gregor Eibes dankte den Teilnehmern des Ideenwettbewerbes für die Entwicklung der Angebote und beglückwünschte die Preisträger zur Auszeichnung des Landkreises. Insgesamt konnten seit 2010 59 Wettbewerbsbeiträge mit einer Anschubfinanzierung gefördert werden. Das Demografiemanagement des Landkreises wurde 2017 mit dem BrückenPreis des Landes Rheinlad-Pfalz ausgezeichnet. • Mehr Informationen auf www. bernkastel-wittlich.de/zuhause-alt-werden.html • Interessierte können sich an Projektleiter Mirko Nagel, Telefon 06571/142408, E-Mail mirko.nagel@bernkastel-wittlich.de, von der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich wenden. Neuer Übungsleiterkurs HUNSRÜCK (red) Nach vielen Anfragen der Vereine hat sich der Turngau Hunsrück gemeinsam mit dem Turnverband Mittelrhein entschlossen, eine Übungsleiterausbildung im Hunsrück (eventuell in Simmern) zu organisieren. Angeboten wird das Profil „Übungsleiter C Allround-Fitness“. Die Ausbildung umfasst vier Wochenenden jeweils von Freitag (16 bis 19.30 Uhr) sowie Samstag und Sonntag (8.30 bis 18.30 Uhr). Der Lehrgang umfasst 120 Übungseinheiten. Voraussichtlicher Termin: Frühling 2019. Die Teilnehmer müssen 16 Jahre alt sein und einem Verein angehören, der Mitglied im TVM ist.Infos: info@tg-hunsrueck.de, Telefon 06763/6298064 oder bei Oberturnwart Otto Riedel, E-Mail riedel@tg-hunsrueck.de, Telefon 06764/779. Zum Turnen zählen auch Gerätturnen und Trampolinturnen, die allgemeine Gymnastik, Rhythmische Sportgymnastik, Rhönradturnen, Aerobic, Akrobatik, Rope Skipping und Voltigieren. BDZ Simmern: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117. BDZ Trier: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16. BDZ Wittlich: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Elisabeth Krankenhaus. ZAHNÄRZTE Zahnärztl. Notrufnummer: 01805/065100 oder www.bzktrier.de TIERÄRZTE Trier: Dr. A. Flöck, 0651/1704882; Tierklinik Kornberg/Elmer/Schanen, 0651/938660. KRANKENHÄUSER Bernkastel-Kues: Cusanus Krankenhaus, 06531/580. Hermeskeil: St. Josef-Krankenhaus, 06503/810. Saarburg: Kreiskrankenhaus St. Franziskus, 06581/820. Traben-Trarbach: Anna-Henrietten-Stift, 06541/7070. Trier: Brüderkrankenhaus, Hunde-Casting an der Idar IDAR-OBERSTEIN (red) Die Messehallen in Idar-Oberstein öffnen ab Samstag wieder zur beliebten Messe „Mein Hund“ ihre Pforten. Zwei Tage lang können sich Besucher, über die neuesten Trends informieren. Viele warten schon auf das beliebte Casting. Auch 2018 werden Talente gesucht für Film und Fernsehen. Viele wurden schon auf der „Mein Hund“ entdeckt. Jeder Besucher kann mit seinem Vierbeiner daran teilnehmen. Die Tierfilmagentur von Aurelia Franke-Hornung freut 0651/2080, Schlaganfall-Telefon, 0651/208-2535. Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16, 0651/9470. Mutterhaus Nord und Ehrang, 0651/6830. Wittlich: St. Elisabeth Krankenhaus, 06571/150. Zell: Klinikum Mittelmosel, Zell, 06542/970, Herzinfarkt-Telefon 06542/97-1212, Schlaganfall: 06542/97-1111; Notfallzentrum: 06542/97-1555. SONSTIGE NOTDIENSTE Babyfenster Trier: 0651/9496- 222, Ruländer Hof, Eing. Böhmerstraße. Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 0800/0116016. Frauenhaus Trier: 0651/74444. Frauennotruf 0651/9496100. Hebammennotdienst: 0651/9496-555. Sanitätsdienstlicher SKF: Bereitschaftsdienst der Bundeswehr: Sanitätszentrum Cochem, Fliegerkaserne, Kreisstraße 19, Cochem, 02671/918624305. SWT Notfall Gas: 0800/7172599. Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 0800/1110222. Vergiftungen: 06131/19240. sich wieder auf viele Teilnehmer. Nicht die tollen Tricks sind wichtig, sondern Gehorsam, Aufmerksamkeit, Spaß an der „Arbeit“ und ein harmonisches Miteinander. Jeder Vierbeiner kann zudem mitmachen beim Hunderennen. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. In Halle 1 finden die Besucher Informations- und Verkaufsstände sowie eine Aktionsfläche, auf der viele Vorführungen gezeigt werden. In Halle 3 sind die Dogdancer zwei Tage lang aktiv. Infos unter www.meinhund-messe.de. Kinder-Uni kommt WITTLICH (red) „Wie entstand ein Buch im Mittelalter?“ — so heißt der Titel der ersten Kinder-Uni-Veranstaltung in Wittlich am 20. April (15.30 - 18 Uhr). In diesem Workshop erhalten Kinder zunächst einen Einblick in die Anfänge der europäischen Schriftkultur. Verschiedene Materialien, wie Papyrus und Pergament, Tinte und Federkiele machen das Erzählte im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“. Nur zum Anschauen sind dagegen die alten Bücher aus der Frühzeit des Buchdrucks, die die beiden Wissenschaftlerinnen Sabine Philippi und Hannah Busch aus der Abtei St. Matthias in Trier mitbringen. Nach dieser Einführung werden die Teilnehmer dann selbst ihr eigenes Buch binden und Initialen gestalten. Verbindliche Anmeldung unter www.kinderuni.uni-trier.de bis 18. April. Das Mindestalter beträgt acht Jahre, die maximale Teilnehmerzahl ist zwölf. Tafel sucht neue Bleibe WITTLICH (red) Die Wittlicher Tafel muss spätestens Ende des Jahres aus den Räumen in der Sternbergstr. 2a in Wittlich ausziehen und sucht deshalb dringend eine neue Bleibe. Benötigt werden rund 200 bis 300 Quadratemeter, wobei eine Aufteilung nach Tafelladen, Lager, Büro und Toiletten möglich sein sollte. Zudem sollte der Zugang möglichst ebenerdig sein und sich zumindest der Tafelladen und das Lager im Erdgeschoss befinden. Eine Parkmöglichkeit für das Tafelauto sollte auch vorhanden sein. Da die Tafel sich rein aus Spendengeldern finanziert, ist nur eine moderate Mietzahlung möglich. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Kunden der Tafel hoffen auf Mithilfe, damit auch im kommenden Jahr bedürftigen Mitmenschen aus unserem Kreisgebiet dieses Hilfsprojekt zur Verfügung steht. Rückmeldungen an Anja Adam, Telefon 06571 956338-19 oder an adam.anja@caritas-wittlich.de Über das Wundermittel Musik MONZELFELD (red) Das traditionelle Frühjahrskonzert des Musikvereines Cäcilia Monzelfeld ist am Samstag, 14. April, um 19.30 Uhr in der Bürgerhalle Monzelfeld. „Wundermittel Musik“, so heißt das diesjährige Motto des Konzertes. Es soll darstellen, das gerade in der heutigen, teilweise nicht einfachen Welt, die Musik ein wichtiger Faktor für das gesellschaftliche Leben und Miteinander ist. Die Musik führt Jung und Alt zusammen, stärkt das Einfühlungsvermögen und das Immunsystem. Die Musik macht sympathischer, trainiert das Gehirn, und baut Stress ab. Rund 70 Aktive in den drei Säulen des Monzelfelder Musikvereins, der Jugendgruppe, des Seniorenmusikorchesters und des Stammorchester führen in die bunte Welt der Blasmusik. Beginnen wird die Jugendgruppe im Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Marius Herges. Das 46-köpfige Stammorchester unter der Leitung von Axel Weber präsentiert sein neu einstudiertes Programm. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres wird geprobt. Neben der altbewährten Blasmusik, Polka- und Marschmelodien, werden auch neue, moderne Kompositionen von absoluten Musikgrößen zu hören sein. Die Woch KONTAKT Das Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds ANZEIGENANNAHME Telefon 0651/7199-545 anzeigen@die-woch.de KLEINANZEIGEN 06 51 / 71 99-999 REDAKTION Telefon 0651/7199-0 redaktion@die-woch.de LESERSERVICE 06 51 / 71 99-0 TICKET-HOTLINE 06 51 / 71 99-996 ZUSTELLUNG Telefon 0651/7199-998 INTERNET www.die-woch.de www.facebook.com/DIE- WOCH-226089497737244 Produktion dieser Seite: Nicolaj Meyer

Seite 3 DIE • WOCH SA/SO, 14./15. April 2018 - Woche 15 Fast 100 Geocaches sind in und um Wittlich versteckt. Wir haben versucht, ein paar ausfindig zu machen. Und das ist schwieriger, als man denkt! Von Adrian Froschauer WITTLICH Irgendwo hier muss das Ding doch sein! Ich suche jede Ecke und jede Lücke an der Fassade der Markuskirche in Wittlich ab, auf der Suche nach ... Ja, nach was eigentlich? So genau weiß ich noch nicht, was mir in die Hände fallen soll bei der allerersten Geocaching-Tour meines Lebens. Klar ist: Die Geocaching-App auf meinem Smartphone zeigt mir an, dass ich nur ungefähr einen Meter von dem kleinen Schatz entfernt bin. Ein Kompass zeigt mir sogar die Richtung. Und immer noch finde ich nichts. Etwas frustriert lese ich mir nochmal die Beschreibung des Caches „Sankt Markus Wittlich“ auf meinem Handy durch. „Nano in Augenhöhe“ steht bei den Tipps. Ich schaue nochmal nach. Und tatsächlich: Da ist er! (Wo genau, das erkläre ich hier natürlich nicht). Geocaches gibt es in vielen Größen und Formen, von kleinen Filmdosen bis zu großen Kisten. Sogenannte Nano-Caches dieser sind die allerkleinsten. Ich halte ein grünes Metalldöschen in der Hand, kleiner als mein Daumennagel. Darin: eine schmale Papierrolle, auf der alle vorherigen Finder ihren Online-Spitznamen und das Datum eingetragen haben. Ich verewige mich neben „Findefuchs“, der ein paar Tage vor mir seinem Namen Ehre gemacht hat. Die Dose muss nun wieder sorgfältig an derselben Stelle versteckt werden. Dann darf ich den Fund „loggen“, also online festhalten. Ein wenig stolz bin ich schon, als neben dem Namen des Caches ein kleiner Smiley und neben meinem Namen eine „1“ erscheint: die Anzahl meiner geloggten Caches. Auf Schatzsuche an der Mosel Bei Michael Birkel sieht das anders aus: 11 500 Geocaches hat der Trierer bereits in 23 Ländern gefunden. „Ich plane mittlerweile meinen Urlaub danach, wo viele interessante Caches sind“, erzählt er. „Man wird immer wieder an Plätze geführt, die man als normaler Tourist gar nicht finden würde.“ Das ist für Birkel der große Reiz am Geocaching: neue Orte und Menschen kennenlernen. Das macht Geocaching auch für die Tourismus-Branche interessant. Die Tourist-Information Bitburger Land etwa verleiht GPS-Geräte und stellt auf ihrer Homepage verschiedene Strecken für Caching-Anfänger vor. Geschäftsführerin Maria Arvanitis erklärt: „Beim Geocaching und GPS-geführten Wanderungen lernen Urlauber unterschiedliche Besonderheiten der Natur kennen, ganz ohne Schilder an Bäumen, die einen exakten Weg vorgeben.“ Fast 100 Caches sind alleine in und um Wittlich versteckt. Mein erster Geocache hat laut App den Schwierigkeitsgrad 1,5 von 5. Ich bin bereit für größere Herausforderungen. Denke ich zumindest. Wenn ich schon an der Markuskirche bin, dann kann ich auch den Cache „Wittlicher Spitzen“ ausprobieren, der hier beginnt. Er ist ein sogenannter „Mystery-Cache“. Das bedeutet: Bevor man den Cache findet, muss man an den angegebenen Koordinaten ein Rätsel lösen. Wie schwer kann das schon sein? Zunächst gilt es, ein Sudoku zu lösen. Die richtigen Zahlen helfen beim nächsten Schritt: Ich soll mit einem Zirkel auf einer topografischen Karte einen Kreis mit einem Radius von fünf Kilometern um die Kirche zeichnen. Die Zahlen ergeben Schnittpunkte, die mit Linien verbunden werden. Wo die Linien sich kreuzen, soll ich weitere Hinweise finden, und nach noch einigen Rechnungen ergeben sich die tatsächlichen Koordinaten des Caches ... Ganz einfach, oder? Spätestens jetzt merke ich: Zum Geocaching ist doch mehr Zeit und Vorbereitung nötig, als ich gedacht hatte. Was ist eigentlich der Reiz am Geocaching? Ein Selbstversuch Nicht nur mit dem GPS-Gerät kann man auf Geocache-Suche gehen. Es gibt auch Smartphone-Apps, die die nötigen Informationen und Hilfsmittel bieten. An der Markuskirche in Wittlich ist ein Cache versteckt. FOTO: ADRIAN FROSCHAUER Es geht noch extremer: Einer von Michael Birkels Lieblings-Caches in der Region ist ebenfalls ein Mystery-Cache: Ein Kollege hat die zum Finden nötigen Hinweise mit einer Enigma verschlüsselt, einer Maschine, die die Wehrmacht zum Verschlüsseln ihrer Nachrichten verwendete und die im Zweiten Weltkrieg lange als „unknackbar“ galt. „Wir haben in einer großen Gruppe sehr lange daran herumgeknobelt“, erzählt Birkel. „Gleichzeitig haben wir viel über die Geschichte und die Funktionsweise der Enigma gelernt. Das war toll!“ Birkel bezeichnet sich selbst als ein wenig „bekloppt“, was Geocaching angeht: „Ich wandere sehr gerne, war früher bei der Feuerwehr und bei den Pfadfindern, und als ich dann 2013 zum ersten Mal Caching ausprobierte, gab es kein Halten mehr.“ Mit seiner „Beklopptheit“ liegt Birkel im Trend: Mehr als 20 000 Geocaches sind laut geocaching. com in Rheinland-Pfalz versteckt, davon insgesamt gut 3000 alleine in den Kreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel. Auch ähnliche Angebote erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Vor zwei Jahren brachte die Smartphone-App „Pokémon Go“ Zigtausende Jugendliche dazu, kleine Monster in Wäldern und Städten zu jagen. Und in Bitburg lädt die „Felicio GPS-Rallye“ dazu ein, die Stadt mit dem GPS-Gerät oder dem Smartphone zu erkunden. „Dabei sind aber keine Caches versteckt“, erklärt Maria Arvanitis. „Stattdessen wird man zu den verschiedenen Stationen eines Eifelmärchens geführt und muss dort Rätsel lösen oder Fragen zur Stadt beantworten. Die Antworten führen dann zur nächsten Station.“ Allzu komplex sind die Wittlicher Geocaches nicht verschlüsselt. Dennoch: Die Koordinaten eines Caches sind auf einem Straßenschild versteckt – sichtbar nur unter dem Licht einer UV-Lampe. Andere Caches sind in mehrere Etappen aufgeteilt, wie der „Säubrenner-Cache“, der wie auf einer Schnitzeljagd von Hinweis zu Hinweis durch die ganze Stadt führt. Ich konzentriere mich zunächst lieber auf die „Traditional Caches“. Das heißt: Finde das Versteck, trage dich ins Logbuch ein, fertig. Doch ganz so einfach ist auch das nicht immer. Am ZOB in Wittlich ist der Cache „Z(entrum) O(hne) B(edeutung)“ versteckt. Ich bin mir sehr schnell sicher, wo ich suchen muss. Das Problem: neugierige Augen. Familien kommen beim Bummeln vorbei, Schüler warten auf Busse, Taxifahrer auf Passagiere. Schon die Beschreibung des Caches warnt: „Seid bitte vorsichtig, hier sind fast immer Muggels unterwegs.“ „Muggel“: So nennen die Zauberer in den „Harry Potter“-Romanen normale Menschen, die nicht zaubern können. Den Begriff haben die Geocacher für Uneingeweihte übernommen. Man soll beim Suchen, Finden und Verstecken unauffällig bleiben, damit keine Muggel die Caches bemerken und eventuell wegwerfen, weil sie sie für Müll halten. Das ist aber nicht das Schlimmste, was passieren kann. Michael Birkel erinnert sich: „Ein Geocacher hat mal in Trier am Frankenturm die Polizei auf den Plan gerufen. Er ist so auffällig unauffällig herumscharwenzelt, dass Leute dachten, er hätte da Drogen oder eine Bombe versteckt.“ Aber Birkel selbst hatte noch nie Probleme, wenn er „erwischt“ wurde: „Die Leute fragen eher, was man tut, bevor sie gleich die Polizei rufen.“ Nach einer kurzen Erklärung würden sich oft sogar interessante Gespräche ergeben. „Einmal hat eine ältere Frau gesagt, dass ihr Enkel auch mitmacht und er sich bestimmt freut, wenn sie ihm erzählt, dass ein Cache bei ihr in der Nähe versteckt ist. Da mussten wir ihr schnell erklären, dass sie das auf keinen Fall machen darf, weil es ihm sonst den Spaß verdirbt.“ Unauffällig zu bleiben ist gar nicht so einfach. Ich stehe lange am Wittlicher ZOB herum und „warte auf den Bus“. Endlich sitzen die meisten Schüler selbst in Bussen, und die Taxifahrer sind auch alle unterwegs. Ich eile zum Versteck. Dieses Mal finde ich den Cache sofort. Ich fühle mich wie ein Verschwörer, während ich meinen Namen auf den Zettel schreibe und den Cache klammheimlich wieder verstecke. Kein Wunder, dass Geocaching so beliebt ist: Jeder Fund ist ein Erfolgserlebnis, gepaart mit einer Entdeckungstour und dem Gefühl, einer von wenigen Mitwissern eines Geheimnisses zu sein. Weiter geht’s! In ein paar Hundert Metern Entfernung wird mir schon der nächste Cache angezeigt. Gefunden! Und so sieht er aus, der sogenannte Nano-Cache bei der Markuskirche. Das genaue Versteck verraten wir natürlich nicht. In der kleinen Dose steckt ein Zettel, auf dem die Finder sich verewigen können, das sogenannte Logbuch. FOTO: ADRIAN FROSCHAUER Geheimnisvoller Karl: Gedichte an den Vater TRIER (red) Geprägt von der Epoche der Romantik wollte Karl Marx in jungen Jahren Dichter werden. Daher schenkte er seinem Vater Heinrich Marx zu dessen 60. Geburtstag eine Kladde mit selbstverfassten Gedichten. Diese Gedichtsammlung wurde nun unter dem Titel „Weltgericht. Dichtung aus dem Jahre 1837“ in einem Band vom Dietz Verlag herausgegeben. In einer Matinee anlässlich von Heinrich Marx‘ 241. Geburtstag am Sonntag, 15. April, wird der Entstehungsprozess dieser bibliophilen Ausgabe von Alexander Behrens geschildert. Die Lesung einiger ausgewählter Gedichte gestattet den Zuhörern einen anderen Blick auf Karl Marx. Die Matinee beginnt um 11 Uhr in der Verwaltung des Karl- Marx-Hauses, Brückenstraße 5 in Trier. Der Eintritt ist frei. • Anmeldung: Telefon 0651/970680, E-Mail Karl-Marx- Haus@fes.de Kein Fels im Sturm, kein Fähnchen im Wind TRIER (red) Bischof Franz Rudolf Bornewasser steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Professor Bernhard Schneider am Donnerstag, 19. April, in der Volkshochschule Trier am Domfreihof, Raum Beletage.Schneider referiert unter dem Titel „Bischof Bornewasser – Kein Fels im Sturm, kein Fähnchen im Wind“. Veranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft Frieden und die Volkshochschule Trier in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. INFO Zur Person Franz Rudolf Bornewasser (1866- 1951) war von 1922 bis zu seinem Tod Bischof von Trier. Am 4.Januar 1944 verlieh ihm Papst Pius XII. den persönlichen Titel eines Erzbischofs. 1946 erhielt Bornewasser für „unerschrockene Verteidigung von Recht und Sitte gegen Gewaltherrschaft“ die Ehrenbürgerschaft der Stadt Trier verliehen. Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders Anzeige ENDLICH ABNEHMEN – im neuen easylife-Therapiezentrum Trier Gesund und fit durch den Frühling Bruno Koch aus Saarbrücken „easylife ist einfach super! Man ist gut aufgehoben und ich habe viele neue Menschen kennengelernt.“ 30 in nur 13 Wochen abgenommen a Kilo Verlassen Sie sich nur auf die Original-easylife-Therapie! 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