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Eifel Woch 14.04.2018

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Seite 2 DIE • WOCH Woche 15 - SA/SO, 14./15. April 2018 NACHRICHTEN Jugendliche fahren nach Taizé GILLENFELD (red) Die Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld bietet in der letzten Woche der Sommerferien (29. Juli bis 5. August) eine Fahrt nach Taizé an. Eingeladen sind Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene. Die Teilnahme kostet 130 Euro. Ein Informationstreffen gibt es am Dienstag, 17. April, um 18.30 Uhr im Pfarrhaus Gillenfeld. Anmeldeschluss ist der 30. April. Korallenkolonie aus dem Eifelmeer Medaille fürs Engagement GEROLSTEIN/TRIER (red) Bernhard Froning aus Gerolstein hat die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Der 75-Jährige war von 1997 bis 2006 Mitglied des Pfarrgemeinderats der katholischen Pfarrgemeinde St. Anna Gerolstein und ist bis heute Kommunionshelfer. Daneben war er Schulelternsprecher am Sankt-Matthias-Gymnasium Gerolstein und Vorsitzender des schulischen Fördervereins. Seit 2009 ist er unter der Regie der Caritas in der ambulanten Hospizarbeit aktiv, war 2013 Mitinitiator und Gründer des Lions Clubs Vulkaneifel sowie dessen Fördervereins. Zusätzlich betreut Froning seit zwei Jahren eine syrische Flüchtlingsfamilie. Thomas Lin- Bernhard Froning. FOTO: ADD TRIER nertz, Präsident der Aufsichtsund Dienstleistungsdirektion Trier, hat die Auszeichnung überreicht. • Weitere Informationen und Anmeldebögen gibt es bei Gemeindereferent Stefan Becker, E-Mail becker@pg-gillenfeld.de, Telefon 06573/9529990. Medienkompetenz macht Schule GILLENFELD/JÜNKERATH (red) Die Grundschule am Pulvermaar in Gillenfeld und die Graf-Salentin-Grundschule in Jünkerath werden in das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen. In einer zweijährigen Projektphase werden Szenarien für das Lernen mit digitalen Medien erprobt. Fachlich begleitet werden die Schulen vom Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Zusätzlich erhalten sie eine Förderung in Höhe von 7500 Euro. Ortsdurchfahrt Kolverath gesperrt KOLVERATH (red) Wegen Bauarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Kolverath von Donnerstag, 19. April, bis voraussichtlich Samstag, 21. April, gesperrt. Eine Umleitung über Sassen, Hünerbach, Kelberg und Mosbruch sowie in die Gegenrichtung wird ausgeschildert. Geo-Rundweg um Steffeln GEROLSTEIN (red) Der Eifelverein Gerolstein wandert am Sonntag, 15. April, auf dem Geo-Rundweg Steffeln. Die elf Kilometer lange, leichte Strecke führt zu den vulkanischen Landschaftsformen rund um Steffeln und Auel. Abfahrt ist um 13.30 Uhr vom Brunnenplatz in Gerolstein. Wandern um Daun oder um Veldenz DAUN (red) Der Eifelverein Daun wandert am Sonntag, 22. April, auf dem Graf-Georg-Johannes- Weg rund um Veldenz. Abfahrt ist um 9 Uhr vom Forum Daun. Die Wanderstrecke ist14 Kilometer lang mit steilen An- und Abstiegen. Zum Abschluss ist eine Einkehr in Veldenz geplant. Anmeldung bei Klaus Müller, Telefon 06596/370, oder 0160/ 95508967, E-Mail klamuewi@ myquix.de Weniger anspruchsvoll ist eine leichte, neun Kilometer lange Rundwanderung rund um Daun am Mittwoch, 19. April. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Forum Daun. Anmeldung bei Wanderführer Ulrich Domenghino, Telefon 06592/2827, E-Mail domenghino.daun@t-online.de Sänger feiern Jubiläum BONGARD (red) Unter dem Titel „An Tagen wie diesen“ feiert die Chorgemeinschaft Bongard 1908 ihr 110-jähriges Bestehen. Am Samstag, 21. April, findet um 19.30 Uhr im Bürgerhaus ein Sängerabend statt. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 22. April, ist um 10.30 Uhr der Festgottesdienst in der Bongarder Kirche mit dem Kinderchor Bongard/Bodenbach. HILLESHEIM Wo heute Hillesheim liegt, war früher einmal ein Meer: Diese 600 Kilogramm schwere Korallenkolonie aus dem Mitteldevon– dem Zeitalter vor 390 Millionen Jahren– ist vor dem Eingang zum Haus Burgstraße 20 in Hillesheim ausgestellt. Sie wurde bei Erdarbeiten bei Berndorf gefunden. Das ehemalige Wohnhaus beherbergt BLANKENHEIM/HILLESHEIM (red) Der Naturschutzbund (Nabu) Kylleifel und der Eifelverein Hillesheim bieten Exkursionen in die Natur der Eifel an. Mit der Biologin Birgit Blosat vom Nabu geht es am Sonntag, 15. April, zur Kuhschellenblüte auf den Kalvarienberg bei Alendorf. Auf den mageren Böden der dortigen Wacholderheiden wachsen neben KuhschellenOrchideen und weitere Spezialisten, die auf gedüngten Wiesen und Weiden nicht existieren können. Bei der Wanderung wird auf die Wachstumsbedingungen der Pflanzen und die Bodenbeschaffenheit eingegangen. Treffpunkt HIER WIRD GEBLITZT! die geologisch-mineralogische Sammlung und die Dokumentation zur Stadtgeschichte und Sanierung mit wechselnden Ausstellungen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 10 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 06593/809200. Der Eintritt ist frei. Die Natur der Eifel entdecken Kuhschellen, Narzissen und unberührte Bachlandschaft Eine Kuhschelle im Lampertstal bei Alendorf. FOTO: BIRGIT BLOSAT Musik für Saxofon und Orgel Konzert in der Hillesheimer Kirche St. Martin Autofahrer aufgepasst! Auch in den kommenden Tagen kontrollieren Polizei und Stadt Trier die Geschwindigkeit der Autofahrer in der Region. An vielen Stellen wird „geblitzt“. Wo, das verrät Ihnen Die Woch. An folgenden Standorten wird geblitzt: SAMSTAG, 14. APRIL A 602, Kenn; Trier-Nord, Metternichstraße. SONNTAG, 15. APRIL B 327, Hermeskeil. MONTAG, 16. APRIL B 419, Palzem; L 170, Dienstweiler; L 169, Ruschberg; B 257, Niederstedem; B 41, St. Wendel/ Neunkirchen, Trier-Euren, Diedenhofener Straße. DIENSTAG, 17. APRIL B 268, Steinbachweiher; B 421, Zell; L 348, Fohren-Linden; A 60, Winterspelt; L 151 im Bereich Wadern; Trier-Zewen, Fröbelstraße. HILLESHEIM (red) Saxofon und Orgel – diese ungewöhnliche Kombination gibt es am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin in Hillesheim zu hören. Der Saxofonist Roger Hanschel, ausgezeichnet mit dem WDR-Jazzpreis 2018 in der Kategorie „Improvisation“, undStefan Horz, Organist der Bonner Kreuzkirche, arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Unter dem Motto „Change follows vision“ präsentieren sie eigene Kompositionen von Roger Hanschel. Der Eintritt zum Konzert kostet 10 Euro. MITTWOCH, 18. APRIL B 327/K 99, Morbach; B 410, Lichtenborn; Hermeskeil; St. Wendel; B 406, Nennig/Oberleuken; Trier-Euren, Herrmannstraße. DONNERSTAG, 19. APRIL B 327/K 126, Hochscheid; L 9, Rittersdorf; B 327, Hermeskeil; B 51, Bitburg; Trier-Mitte/Gartenfeld, Neustraße. ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Kriegsgräberstätte am Ortseingang von Alendorf. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder und Jugendliche 3 Euro. Eine andere Pflanze steht ebenfalls am Sonntag, 15. April, beim Eifelverein Hillesheim im Mittelpunkt. Die Wanderung im oberen Oleftal führt zur Narzissenwiese am Wildenberg und weiteren Narzissenbeständen im Jansbachtal. Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um 14 Uhr vom Rathaus Hllesheim. Mitfahrer zahlen 3 Euro. Ins Wiesbachtal führt eine Wanderung am Sonntag, 22. April. + RETTUNGSDIENST: 112 FEUERWEHR: 112 POLIZEI: 110 NOTDIENSTE APOTHEKEN-NOTDIENST Nächstliegende dienstbereite Apotheke: 01805/258825+PLZ. ÄRZTL. BEREITSCHAFTSDIENST- ZENTRALEN (BDZ) BDZ Bitburg: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Marienhaus Klinikum. BDZ Daun: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Krankenhaus Maria Hilf. BDZ Gerolstein: Freitag bis 7 und (RED)/FOTO: TOURIST-INFORMATION HILLESHEIM Dort hat der Naturschutzbund neue Flächen erworben. Der Grenzbach zwischen Hillesheim und Birgel wurde nie begradigt, so dass sich dort an vielen Stellen unberührte Natur erhalten hat. In den vergangenen Jahren wurden zwei Auengrundstücke erworben, Fichten beseitigt und Tümpel angelegt. Gemeinsam mit Gerd Ostermann, Biotopbetreuer des Landkreises Vulkaneifel, soll nun in Augenschein genommen werden, wie sich diese „Wildnis vor der Haustür“ entwickelt. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kreuzung an der B 421 bei Crumpsmühle zwischen Hillesheim und Birgel. Infos über Hausnotruf Angehörige von Demenzpatienten treffen sich NERDLEN (red) Um Hausnotrufsysteme geht es am Mittwoch, 18. April, bei einer Veranstaltung der Gruppe der Angehörigen von Menschen mit Demenz. Die Gruppe trifft sich jeweils am dritten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr in den Räumen desPflegestützpunkts Daun-Kelberg in KINDERÄRZTE FREITAG, 20. APRIL L 176, Reichenbach; B 410, Boxberg; B 41, Idar-Oberstein; L 157, Trier: Samstag/Sonntag: 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr: 01805/767-5463. Notruf: Mittwoch 15 bis 18 Uhr: Weiskirchen/Losheim am See; 01805/767-5463. Trier-Weismark, Clara-Viebig-Straße. AUGENÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENST SAMSTAG, 21. APRIL B 51, Serrig; Trier-Mitte/Gartenfeld, Ostallee. Trier: Freitag 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 0651/2082244, Brüderkrankenhaus. Zahnärztl. SONNTAG, 22. APRIL B 51, Neuendorf. Die Polizei weist darauf hin, dass es außer den angekündigten Kontrollen weitere mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessungen geben wird. (red) • Immer top informiert per WhatsApp auf blitzer.volksfreund.de Nerdlen, Konrad-Zuse-Straße 3. Diskutiert werden sollen Vorteile, aber auch Grenzen von Hausnotrufsystemen. • Anmeldung erbeten unter Telefon 06592/9848777 oder per E-Mail an britta.sarnes@pflegestuetzpunkte.rlp.de ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Marienhaus Klinikum. BDZ Prüm: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Joseph Krankenhaus. BDZ Trier: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16. BDZ Wittlich: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Elisabeth Krankenhaus. ZAHNÄRZTE Notrufnummer: 01805/065100 oder www.bzktrier.de TIERÄRZTE Bitburg: Veterinärmedizinische Praxis, 06561/12012. Plütscheid: TÄ Junk, 06554/9586444. Prüm: Dres. Dahmen/Dünner, 06551/95240. KRANKENHÄUSER Bitburg: Marienhaus Klinikum, 06561/64-0. Heimische Pflanzen als Bonsais DAUN (red) Bonsai– die Kunst, Bäume im Miniaturformat in Schalen wachsen zu lassen – stammt aus Asien. Dass sich auch heimische Gehölze dafür eignen, zeigt Thomas Follmann am Samstag, 21. April, 11 bis 13 Uhr, in einem Kurs des Obst- und Gartenbauvereins Daun. In der Teilnehmergebühr von 15 Euro sind die Pflanze mit Schale und die Arbeitsmaterialien enthalten. • Anmeldung erforderlich bei Claudia Lange, Telefon 06592/985770. Neue Geräte für den Spielplatz ÜDERSDORF Die marode Turmkombination auf dem Spielplatz in Üdersdorf ist durch ein neues, farbenfrohes Spielgerät ersetzt worden. Ortsbürgermeister Günter Altmeier dankt Stefan Pflanz für dessen Maschineneinsatz sowie allen weiteren ehrenamtlichen Helfern, den Gemeindebediensteten und den Sponsoren, die die Finanzierung unterstützt haben. (RED)/FOTO: ORTSGEMEINDE ÜDERSDORF Daun: Maria Hilf, 06592/7150. Gerolstein: St. Elisabeth, 06591/170. Prüm: St. Joseph, 06551/150. Trier: Brüderkrankenhaus, 0651/2080, Schlaganfall-Telefon, 0651/208-2535. Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16, 0651/9470. Mutterhaus Nord und Ehrang, 0651/6830. Wittlich: St. Elisabeth, 06571/150. SONSTIGE NOTDIENSTE Babyfenster Trier: 0651/9496- 222, Ruländer Hof, Eing. Böhmerstraße. Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 0800/0116016. Fluglärmtelefon der Bundeswehr: 0800/8620730. Frauenhaus Trier: 0651/74444. Frauennotruf SKF: 0651/9496100. Hebammennotdienst: 0651/9496-555. Sanitätsdienstlicher Bereitschaftsdienst der Bundeswehr: Sanitätszentrum Cochem, Fliegerkaserne, 02671/918624305. SWT Notfall Gas: 0800/7172599. Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 0800/1110222. Vergiftungen: 06131/19240. Westnetz (Strom): 0800/4112244. Schulung für Landwirte BITBURG (red) Anträge auf Agrarförderung könne ab diesem Jahr nur noch elektronisch über die Software AS Digital gestellt werden. Von allen bewirtschafteten Flächen sind Geometrien mit Hilfe von Luftbildern zu erstellen. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Eifel bietet dazu Schulungen an. Termine sind jeweils mittwochs und donnerstags, 18./19. und 25./26. April, von 13.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung über www. dlr-eifel.rlp.de (Rubrik „Termine“) ist erforderlich. Zwei Tage rund ums Holz MECHERNICH (red) Bei der Veranstaltung „Verrücktes Holz“ am Samstag und Sonntag, 21. und 22. April, im Freilichtmuseum Kommern sind Rückepferde, Schlepper, Oldtimer und Unimogs im Einsatz. Vorgeführt werden traditionelle Wald- und Holzarbeiten. Auf dem Handwerkermarkt gibt es unter anderem Taschen und Schmuck aus Birkenrinde, Holzspielzeug und Reisigbesen. Am Sonntag können die Besucher bei der Rheinischen Holzhauermeisterschaft ihr Können im Umgang mit der traditionellen Drumsäge unter Beweis stellen. Geöffnet ist am Samstag von 11 bis 17 Uhr, am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Die Woch KONTAKT Das Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds ANZEIGENANNAHME Telefon 0651/7199-545 anzeigen@die-woch.de KLEINANZEIGEN 06 51 / 71 99-999 REDAKTION Telefon 0651/7199-0 redaktion@die-woch.de LESERSERVICE 06 51 / 71 99-0 TICKET-HOTLINE 06 51 / 71 99-996 ZUSTELLUNG Telefon 0651/7199-998 INTERNET www.die-woch.de www.facebook.com/DIE- WOCH-226089497737244 Produktion dieser Seite: Daniel John

SA/SO, 14./15. April 2018 - Woche 15 DIE • WOCH Seite 3 2300 Vulkaneifeler in einem Wartezimmer? Alles Statistik! 30.328 FRAUEN 30.429 MÄNNER 4.061 AUSLÄNDER 56.696 DEUTSCHE 23.477 WOHNGEBÄUDE 31.237 WOHNUNGEN 39.257 PKW 60.757 EINWOHNER 10.573 GÄSTEBETTEN 1.592.644 ÜBERNACHTUNGEN 2.657 BETRIEBE 17.527 BESCHÄFTIGTE 655 LAND WIRTSCHAFTS BETRIEBE 21.310 € EINKOMMEN JE EINWOHNER 5.987 SCHÜLER 30.743 € BIP JE EINWOHNER 425.718 Gäste 84 ÄRZTE 24 Z A H N ÄRZTE 832 Kilometer Straßen 2.730 Verkehrsunfälle 13 APOTHEKEN QUELLE: STATISTISCHES LANDESAMT RHEINLAND-PFALZ, 2015 BIS 2017 • TV-GRAFIK: TMVG Ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Landesamts lässt einen die eigene Heimat völlig neu begreifen. Sei es in der Schule oder im Straßenverkehr. Umso interessanter wird es im Vergleich mit dem Nachbarn. Hier folgt eine kleine Gegenüberstellung der Vulkaneifel und des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Von Nicolaj Meyer DAUN/GEROLSTEIN Fläche und Wohnen „Es ist ein weites Feld“, sagte Theodor Fontane im Roman Effi Briest. Nun ja, er meinte nicht unsere hügelige, raue und charakterstarke Heimat, aber die Eifel ist es wirklich – landwirtschaftlich gesehen. Wer an einem Frühlingstag mit offenem Fenster von der Vulkaneifel in den Eifelkreis Bitburg-Prüm fährt, der könnte zunehmend die Nase rümpfen. Stichwort Gülle. Denn der Eifelkreis ist deutlich landwirtschaftlicher geprägt als die Vulkaneifel. 52,6 Prozent des Eifelkreises werden landwirtschaftlich genutzt. Mit mehr als 55 Prozent landwirtschaftlicher Nutzung der Fläche ist die Verbandsgemeinde (VG) Arzfeld die ruralste Gemeinde des Landkreises Bitburg-Prüm, die VG Speicher (41 Prozent) die am wenigsten landwirtschaftlich geprägte. Von den insgesamt 163 000 Hektar (ein Hektar sind 10 000 Quadratmeter) sind mit etwas mehr als 7800 Hektar rund fünf Prozent besiedelt im Eifelkreis. Industrie und Gewerbe machen 0,7 Prozent aus, Sport und Freizeit 1,3 Prozent. Bei der etwa 91 000 Hektar großen Vulkaneifel sind mit etwas mehr als 5000 Hektar ebenfalls fünf Prozent besiedelt. Industrie und Gewerbe machen 0,6 Prozent, Sport und Freizeit 1,6 Prozent der Kreisfläche aus. 41,7 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Dabei ist die VG Hillesheim (48 Prozent) die landwirtschaftlich geprägteste Gemeinde und die VG Gerolstein (32 Prozent) die am wenigsten rural geprägte des Landkreises. Landwirtschaftliche Betriebe gibt es 655 dort. Die Land-, Forstwirtschaft und Fischerei machen wirtschaftlich in der Vulkaneifel nur 1,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) aus. In Bitburg sind es, entsprechend der größeren Fläche, doppelt so viel mit 3,4 Prozent des BIP. Der Eifelkreis wächst, die Vulkaneifel schrumpft Und wie steht es um Wohnungsbau? Die Häuslebauer im Eifelkreis sind um einiges emsiger: Wird in der VG Gerolstein prozentual am meisten gebaut in der Vulkaneifel mit 4,3 neuen Wohnungen pro 1000 Einwohner, sind es lediglich 2,5 Wohnungen pro 1000 Einwohner im gesamten Landkreis Vulkaneifel. In der Stadt Bitburg werden hingegen 7,2 Wohnungen pro 1000 Einwohner gebaut, durchschnittlich sind es im Landkreis Bitburg-Prüm 3,5 Wohnungen - eine mehr als bei den Vulkaneifelern. Manchmal hängt der Wunsch des Eigenheims auch mit dem Nachwuchs zusammen – beim Bevölkerungswachstum schaut es ähnlich aus: Die Vulkaneifel erlebte von 2006 bis 2016 einen Bevölkerungsrückgang um 3,8 Prozent. Der Eifelkreis hingegen wuchs in diesem Zeitraum um 2,7 Prozent Einwohner. Das erklärt sich wie folgt: 935 Lebendgeborenen standen in Bitburg 1052 Verstorbene entgegen. In der Vulkaneifel fiel der Saldo noch schlechter aus. 486 Lebendgeborenen standen dort 836 Gestorbene entgegen. Der positive Wanderungssaldo von Wegund Zuzügen von 327 konnte dies nicht ausgleichen. Im Eifelkreis war der Wanderungssaldo zuletzt auch deutlich größer – mit 1008 auf der Haben-Seite. Gesundheit Wie ist die gesundheitliche Versorgung in den beiden Landkreisen? In der Vulkaneifel gibt es 106 frei praktizierende Ärzte einschließlich Zahnmedizinern. Das ist in absoluten Zahlen gesehen der geringste Wert in Rheinland-Pfalz. Kein Grund, gleich zum Hypochonder zu werden: Der Wert normalisiert sich in Relation zur Einwohnerzahl. Die Vulkaneifel liegt im Mittelfeld: Auf einen Allgemeinmediziner kommen 741 Einwohner. 735 Einwohner sind es im Schnitt aller Landkreise in Rheinland-Pfalz. Besonders eng wird es wohl in der VG Kellberg: Dort müssen sich rein statistisch über 2300 Einwohner ein Wartezimmer teilen. Auf eine Apotheke kommen im Landkreis Vulkaneifel rund 4600 Einwohner. Das ist ebenfalls ein hinterer Mittelfeldplatz im Vergleich zum landesweiten Schnitt von rund 4300 Einwohnern pro Apotheke. Im Eifelkreis gibt es insgesamt 140 frei praktizierende Ärzte. Auf einen Allgemeinmediziner kommen dort rund 900 Einwohner. Damit schneidet die Vulkaneifel ein gutes Stück besser ab als der Eifelkreis. Im Bitburger Land ist die Quote mit mehr als 2500 Bürgern pro Allgemeinmediziner ebenfalls schlechter als in der VG Kelberg, der Kommune mit den geringsten Werten in der Vulkaneifel. Haben die Eifelkreis-Bewohner ihr Rezept aber erst einmal in der Hand, dann kommen sie gleichwohl bei der Apothekendichte leicht besser weg. Hier teilen sich ungefähr 4200 Bürger ein Pharma-Geschäft, demnach 100 weniger als in der Vulkaneifel. Der marginale Unterschied sollte aber auch bei knappen Aspirin-Vorräten kein Kopfzerbrechen bereiten. Verkehr Knapp 63 000 Autos sind im Eifelkreis zugelassen, Stand 1. Januar 2017. Die Dichte ist mit 643 Autos pro 1000 Einwohner überdurchschnittlich hoch. In den anderen Landkreisen des Landes sind es im Schnitt 604 Autos pro 1000 Einwohner. Bei den Straßen liegt der Eifelkreis sogar landesweit ganz vorne. Nirgends gibt es so viele Kreis- (755 Kilometer) und Landesstraßen (614 Kilometer). Der Grund liegt wohl im hohen Bedarf der Bewohner, denn der Eifelkreis ist zum einen der flächengrößte Kreis des Landes und gleichzeitig der mit der geringsten Einwohnerdichte pro Quadratkilometer. Von A nach B ist hier oft ein bisschen weiter als andernorts. Für die meisten Eifeler sind das Auto und ein gutes Straßennetz damit eine dringende Notwendigkeit. Rund 39 000 Autos waren im Landkreis Vulkaneifel zugelassen. Das waren 646 pro 1000 Einwohner. Bei den Kreisstraßen (348 Kilometer) und Landesstraßen (328 Kilometer) liegt die Vulkaneifel weit hinter dem Eifelkreis. Flächenmäßig ebenfalls mit rund 911 Quadratkilometern – und es gibt deutlich weniger Einwohner mit etwa 62 201. Und wie sicher ist es auf den Straßen? Die Straßen im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind ein gefährlicheres Pflaster als die der Vulkaneifel. Im Eifelkreis gab es 2017 insgesamt 408 Verkehrsunfälle, sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Deutlich weniger waren es in der Vulkaneifel mit 221 Unfällen und drei Menschen, die dabei starben. Bildung „Bildung ist das höchste Gut, das wir unseren Kindern bieten können“, sagte schon der Musiker Cat Stevens. Da lohnt doch ein Blick auf die Zahlen: Im Eifelkreis gibt es immer weniger Schüler. Waren es 2007/2008 noch rund 12 700, fiel der Wert in den letzten Jahren stetig, zuletzt 2017/2018 auf nur noch 10 300. Das sind knapp 20 Prozent weniger. Bei den Einschulungen pro 1000 Einwohner liegt der Eifelkreis mit neun genau im Schnitt des Landes Rheinland-Pfalz. Im Eifelkreis verlassen weniger Jugendliche die Schulen ohne Berufsreife (5,8 Prozent) als im Landesdurchschnitt (6,7 Prozent) und mehr Schüler mit allgemeiner Hochschulreife (36,6 Prozent) als der Schnitt aller Landkreise (36,2 Prozent). Das ist überdurchschnittlich gut. Naturgemäß gib es im Eifelkreis am meisten die Schulform der Grundschule (32), dann folgen die Realschulen (6) und die Gymnasien (6). Die meisten Schüler besuchten 2017 gleichwohl das Gymnasium mit rund 3400. Der Schwund an Schülern zeigt sich in der Vulkaneifel noch deutlicher als im Eifelkreis: Die Anzahl fiel von 2007/2008 (8300 Schüler) bis 2017/2018 (6000 Schüler) um knapp 28 Prozent. Auch Schultütenverkäufer sollten dadurch sinkende Umsätze haben: Bei den Einschulungen pro 1000 Einwohner (8) schneidet die Vulkaneifel etwas schlechter ab als der Eifelkreis (9). Die Erfolgsquoten der Schulen verlaufen jedoch ähnlich: Nur 5,8 Prozent der Schüler verlassen die Schule ohne Berufsreife. Bei der allgemeinen Hochschulreife überholt überholt die Vulkaneifel den Eifelkreis um eine Nasenspitze. 37,6 Prozent erlangen diese dort. Auch in der Vulkaneifel gibt es als häufigste Schulform die Grundschule (17), allerdings mehr Realschulen plus (6) als Gymnasien (3). Die meisten Schüler gingen 2017 auch in der Vulkaneifel auf ein Gymnasium (knapp 2000). Bei der Bildung schneidet die Vulkaneifel besonders gut ab. Hier studiert ein Schüler die Mikroskopie beim Schnuppertag der Realschule Daun. SYMBOLFOTO: MELANIE SPINDLER Anzeige ENDLICH ABNEHMEN – im neuen easylife-Therapiezentrum Trier Gesund und fit durch den Frühling Bruno Koch aus Saarbrücken „easylife ist einfach super! Man ist gut aufgehoben und ich habe viele neue Menschen kennengelernt.“ 30 in nur 13 Wochen abgenommen a Kilo Verlassen Sie sich nur auf die Original-easylife-Therapie! Der Frühling hat begonnen und Sie haben noch ein paar überflüssige Kilos auf den Hüften? 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