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Pruemer Woch 14.04.2018

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Seite 2 DIE • WOCH Woche 15 - SA/SO, 14./15. April 2018 NACHRICHTEN Frauen-Club lädt zu Kinoabend ein PRÜM (red) Der Soroptimist International (SI) Club Bitburg-Prüm zeigt am Mittwoch, 18. April, um 20 Uhr, im Eifel-Kino Prüm den Film „Sommerhäuser“, der von drei Generationen erzählt, die sich 1976 in einem Gemeinschaftsgarten versammeln – Paradies oder Familienhölle? Die Regisseurin und Drehbuchautorin Sonja Maria Kröner hat im Februar für diesen Film die mit 10 000 dotierte Auszeiuchnung „SI-Star“ erhalten. Im Eintrittspreis von 11 Euro ist die Spende für ein regionales Projekt enthalten. Soroptimist International ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. • Kartenreservierung unter Telefon 06551/9525-0 oder per E-Mail an info@eifel-kino.de Schulung für Landwirte BITBURG (red) Anträge auf Agrarförderung könne ab diesem Jahr nur noch elektronisch über die Software AS Digital gestellt werden. Von allen bewirtschafteten Flächen sind Geometrien mit Hilfe von Luftbildern zu erstellen. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Eifel bietet dazu Schulungen an. Termine sind jeweils mittwochs und donnerstags, 18./19. und 25./26. April, von 13.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung über www. dlr-eifel.rlp.de (Rubrik „Termine“) ist erforderlich. Anwalt informiert über Erbrecht PRÜM (red) Fragen rund um das Thema Erben und Vererben beantwortet Rechtsanwalt Klaus Schildgen am Dienstag, 17. April, bei einer Veranstaltung des Betreuungsvereins Westeifel in der Aula des Prümer Konvikts. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Durchs Hohe Venn zum Wasserfall STEFFELN (red) Der Eifelverein Steffeln wandert am Sonntag, 15. April, durch Ostbelgien. Die zwölf Kilometer lange Strecke führt durchs Hohe Venn zum Wasserfall von Bayehon. Treffpunkt zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um 10 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus Steffeln. Mit Musik in den Frühling PLÜTSCHEID (red) Der Musikverein Plütscheid-Lambertsberg gibt am Samstag, 21. April, um 20 Uhr ein Frühlingskonzert im Dorfgemeinschaftshaus Plütscheid. Das Jugendorchester präsentiert schwungvolle Klänge unter der Leitung von Julia Theisen. Im Anschluss spielt das Hauptorchester, dirigiert von Johannes Krütten, Hits von Pur und Queen, Kulthits aus den 80ern und traditionelle Blasmusik. Eifelverein auf Tour im Ourtal PRÜM (red) Der Eifelverein Prüm unternimmt am Sonntag, 22. April, eine 21 Kilometer lange Tageswanderung von Winterspelt ins Ourtal. Abfahrt ist um 9 Uhr vom Rathausparkplatz in Prüm. Mitfahrer zahlen 3,50 Euro. Wer es lieber kürzer mag: Abfahrt zu einer sechs Kilometer langen Wanderung entlang des Holtesbachs bei Dingdorf ist am Mittwoch, 18. April, um 14 Uhr. BLANKENHEIM/HILLESHEIM (red) Der Naturschutzbund (Nabu) Kylleifel und der Eifelverein Hillesheim bieten Exkursionen in die Natur der Eifel an. Mit der Biologin Birgit Blosat vom Nabu geht es am Sonntag, 15. April, zur Kuhschellenblüte auf den Kalvarienberg bei Alendorf. Auf den mageren Böden der dortigen Wacholderheiden wachsen neben KuhschellenOrchideen und weitere Spezialisten, die auf gedüngten Wiesen und Weiden nicht existieren können. Bei der Wanderung wird auf die Wachstumsbedingungen der Pflanzen und die Bodenbeschaffenheit eingegangen. Treffpunkt HIER WIRD GEBLITZT! Gregorianische Klänge in der Kirche WAXWEILER Die Pfarrei Waxweiler präsentiert am Sonntag, 22. April, das bulgarische Vokaloktett The Gregorian Voices um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Der achtköpfige Männerchor singt unter der künstlerischen Leitung von Georgi Pandurov neben klassische gregorianische Choräle, orthodoxe Kirchengesänge sowie Lieder der Renaissance und des Barock und demonstriert, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen – beispielsweise „Sailing“ von Rod Stewart, „Imagine“ von John Lennon und „We are the World“ von Michael Jackson. Eintrittskarten zum Preis von 21,90 Euro gibt es in Waxweiler im Pfarrbüro, im Haus des Gastes, in der Kreissparkasse, und bei der Tankstelle Schaus sowie in Prüm in der Buchhandlung Hildesheim und im Rewe-Center. An der Tageskasse kostet der Eintritt 25 Euro. Die Natur der Eifel entdecken Kuhschellen, Narzissen und unberührte Bachlandschaft Eine Kuhschelle im Lampertstal bei Alendorf. FOTO: BIRGIT BLOSAT Schmuggeltour an der Grenze ROTH BEI PRÜM (red) Zwischen Belgien und Deutschland blüht wieder der Kaffeeschmuggel: Anna Grenze alias Sabine Petri und Wilma Rüber alias Dorita Molter-Frensch starten am Sonntag, 22. April, ihre Schmugglertouren in die Nachkriegszeit und erzählen von Schmugglertricks und Grenzerlist. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz an Autofahrer aufgepasst! Auch in den kommenden Tagen kontrollieren Polizei und Stadt Trier die Geschwindigkeit der Autofahrer in der Region. An vielen Stellen wird „geblitzt“. Wo, das verrät Ihnen Die Woch. An folgenden Standorten wird geblitzt: SAMSTAG, 14. APRIL A 602, Kenn; Trier-Nord, Metternichstraße. SONNTAG, 15. APRIL B 327, Hermeskeil. MONTAG, 16. APRIL B 419, Palzem; L 170, Dienstweiler; L 169, Ruschberg; B 257, Niederstedem; B 41, St. Wendel/ Neunkirchen, Trier-Euren, Diedenhofener Straße. DIENSTAG, 17. APRIL B 268, Steinbachweiher; B 421, Zell; L 348, Fohren-Linden; A 60, Winterspelt; L 151 im Bereich Wadern; Trier-Zewen, Fröbelstraße. der Kirche in Roth bei Prüm. Von dort geht es mit Autos zum Start. Erwachsene zahlen 11 Euro, Kinder 7 Euro, Familien maximal 30 Euro. Weitere Termine: 6. Mai, 27. Mai, 3. Juni. • Anmeldung erbeten bei der Tourist-Information Prüm unter Telefon 06551/505 oder per E-Mail an ti@pruem.de MITTWOCH, 18. APRIL B 327/K 99, Morbach; B 410, Lichtenborn; Hermeskeil; St. Wendel; B 406, Nennig/Oberleuken; Trier-Euren, Herrmannstraße. DONNERSTAG, 19. APRIL B 327/K 126, Hochscheid; L 9, Rittersdorf; B 327, Hermeskeil; B 51, Bitburg; Trier-Mitte/Gartenfeld, Neustraße. ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Kriegsgräberstätte am Ortseingang von Alendorf. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder und Jugendliche 3 Euro. Eine andere Pflanze steht ebenfalls am Sonntag, 15. April, beim Eifelverein Hillesheim im Mittelpunkt. Die Wanderung im oberen Oleftal führt zur Narzissenwiese am Wildenberg und weiteren Narzissenbeständen im Jansbachtal. Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um 14 Uhr vom Rathaus Hllesheim. Mitfahrer zahlen 3 Euro. Ins Wiesbachtal führt eine Wanderung am Sonntag, 22. April. Jubiläumskonzert zur Kirmes OLMSCHEID (red) Anlässlich seines 90-jährigen Bestehens veranstaltet der Musikverein Olmscheid-Jucken ein Jubiläumskonzert zur Kirmes am Samstag, 21. April, um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Olmscheid. Den Auftakt macht die Jugendgruppe des Musikvereins, anschließend spielt das Hauptorchester. + RETTUNGSDIENST: 112 FEUERWEHR: 112 POLIZEI: 110 NOTDIENSTE APOTHEKEN-NOTDIENST Nächstliegende dienstbereite Apotheke: 01805/258825+PLZ. KINDERÄRZTE FREITAG, 20. APRIL L 176, Reichenbach; B 410, Boxberg; B 41, Idar-Oberstein; L 157, Trier: Samstag/Sonntag: 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr: 01805/767-5463. Notruf: Mittwoch 15 bis 18 Uhr: Weiskirchen/Losheim am See; 01805/767-5463. Trier-Weismark, Clara-Viebig-Straße. AUGENÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENST SAMSTAG, 21. APRIL B 51, Serrig; Trier-Mitte/Gartenfeld, Ostallee. Trier: Freitag 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 0651/2082244, Brüderkrankenhaus. Zahnärztl. SONNTAG, 22. APRIL B 51, Neuendorf. Die Polizei weist darauf hin, dass es außer den angekündigten Kontrollen weitere mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessungen geben wird. (red) • Immer top informiert per WhatsApp auf blitzer.volksfreund.de ÄRZTL. BEREITSCHAFTSDIENST- ZENTRALEN (BDZ) BDZ Bitburg: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Marienhaus Klinikum. BDZ Daun: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Krankenhaus Maria Hilf. BDZ Gerolstein: Freitag bis 7 und (RED)/FOTO: TOMY BADURINA Dort hat der Naturschutzbund neue Flächen erworben. Der Grenzbach zwischen Hillesheim und Birgel wurde nie begradigt, so dass sich dort an vielen Stellen unberührte Natur erhalten hat. In den vergangenen Jahren wurden zwei Auengrundstücke erworben, Fichten beseitigt und Tümpel angelegt. Gemeinsam mit Gerd Ostermann, Biotopbetreuer des Landkreises Vulkaneifel, soll nun in Augenschein genommen werden, wie sich diese „Wildnis vor der Haustür“ entwickelt. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Kreuzung an der B 421 bei Crumpsmühle zwischen Hillesheim und Birgel. Sinfonik, Pop und Polkas LÜTZKAMPEN/LEIDENBORN (red) Der Musikverein Grenzland Lützkampen gibt am Samstag, 21. April, 20.30 Uhr, ein Frühlingskonzert im Saal Kaut in Leidenborn. Nach dem Jugendorchester Großkampenberg/Lützkampen/ Eschfeld spielt das Hauptorchester Popmusik,sinfonische Musik und Polkas. Der Eintritt ist frei ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Marienhaus Klinikum. BDZ Prüm: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Joseph Krankenhaus. BDZ Trier: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16. BDZ Wittlich: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Elisabeth Krankenhaus. ZAHNÄRZTE Notrufnummer: 01805/065100 oder www.bzktrier.de TIERÄRZTE Bitburg: Veterinärmedizinische Praxis, 06561/12012. Plütscheid: TÄ Junk, 06554/9586444. Prüm: Dres. Dahmen/Dünner, 06551/95240. KRANKENHÄUSER Bitburg: Marienhaus Klinikum, 06561/64-0. Wanderung auf dem Irsenpfad BLEIALF (red) Der Eifelverein Bleialf-Schneifel lädt für Sonntag, 22. April, zu einer Wanderung auf dem Irsenpfad ein. Die Wanderer treffen sich um 10 Uhr am Marktplatz in Bleialf und fahren mit Autos zum Parkplatz beim Gasthaus Waldesruh auf dem Wehrbüsch bei Dahnen. Mitfahrer zahlen 3 Euro, Kinder 1,50 Euro. Die zwölf Kilometer lange Strecke führt zur Mühle von Sevenig/Our und vorbei an Biberbauten. • Weitere Informationen bei Wanderführer Guido Staus, Telefon 06555/1349. Zwei Tage rund ums Holz Informationen zu Besuchsdiensten WAXWEILER (red) In der Reihe „Älter werden auf dem Land – Caritas vor Ort“ referieren Monika Dondelinger vom Caritasverband Westeifel und Gemeindereferentin Nicole Rauen am Mittwoch, 18. April, über das Thema „Besuchsdienste für Menschen zu Hause und in Alten- und Pflegeheimen“. Die Veranstaltung der Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler und der Katholischen Erwachsenenbildung beginnt um 19.30 Uhr im Dechant-Faber-Haus in Waxweiler. Der Eintritt ist frei. Inklusive Ferienfreizeit BITBURG/PRÜM (red) Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung verbringen gemeinsame Ferientage in Bitburg – von Montag bis Freitag, 23. bis 27. Juli. . Mitmachen können Schüler der Otto-Hahn-Realschule plus in Bitburg und der Kaiser-Lothar-Realschule plus in Prüm sowie Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung ab zehn Jahren. Täglich von 9 bis 18 Uhr gibt es ein Programm mit Kreativarbeiten, sportlichen und musischen Aktivitäten, Yoga, einem Waldtag und einem Ausflug in den Eifelpark Gondorf. Von allen Teilnehmern wird ein Beitrag von 50 Euro MECHERNICH Bei der Veranstaltung „Verrücktes Holz“ am Samstag und Sonntag, 21. und 22. April, im Freilichtmuseum Kommern sind Rückepferde, Schlepper, Oldtimer und Unimogs im Einsatz. Vorgeführt werden traditionelle Wald- und Holzarbeiten. Auf dem Handwerkermarkt gibt es unter anderem Taschen und Schmuck aus Birkenrinde, Holzspielzeug und Reisigbesen. Am Sonntag können die Besucher bei der Rheinischen Holzhauermeisterschaft ihr Können im Umgang mit der traditionellen Drumsäge unter Beweis stellen. Geöffnet ist am Samstag von 11 bis 17 Uhr, am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. (RED)/FOTO: HANS-THEO GERHARDS/LVR Daun: Maria Hilf, 06592/7150. Gerolstein: St. Elisabeth, 06591/170. Prüm: St. Joseph, 06551/150. Trier: Brüderkrankenhaus, 0651/2080, Schlaganfall-Telefon, 0651/208-2535. Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16, 0651/9470. Mutterhaus Nord und Ehrang, 0651/6830. Wittlich: St. Elisabeth, 06571/150. SONSTIGE NOTDIENSTE Babyfenster Trier: 0651/9496- 222, Ruländer Hof, Eing. Böhmerstraße. Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 0800/0116016. Fluglärmtelefon der Bundeswehr: 0800/8620730. Frauenhaus Trier: 0651/74444. Frauennotruf SKF: 0651/9496100. Hebammennotdienst: 0651/9496-555. Sanitätsdienstlicher Bereitschaftsdienst der Bundeswehr: Sanitätszentrum Cochem, Fliegerkaserne, 02671/918624305. SWT Notfall Gas: 0800/7172599. Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 0800/1110222. Vergiftungen: 06131/19240. Westnetz (Strom): 0800/4112244. erhoben. Für die Kinder und Jugendlichen mit einer Beeinträchtigung kommt ein Betrag hinzu, der mit der Pflegekasse abgerechnet wird. Für Teilnehmer aus dem Raum Prüm besteht eine Mitfahrgelegenheit ab Prüm. • Anmeldungen für Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung nimmt die Koordinatorin des Projekts Cari-Kids des Caritas-Familienservices, Esther Ben M’rad, unter Telefon 06561/9671-125 entgegen. Realschüler können sich bei den jeweiligen Schulsozialarbeiterinnen anmelden. Die Woch KONTAKT Das Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds ANZEIGENANNAHME Telefon 0651/7199-545 anzeigen@die-woch.de KLEINANZEIGEN 06 51 / 71 99-999 REDAKTION Telefon 0651/7199-0 redaktion@die-woch.de LESERSERVICE 06 51 / 71 99-0 TICKET-HOTLINE 06 51 / 71 99-996 ZUSTELLUNG Telefon 0651/7199-998 INTERNET www.die-woch.de www.facebook.com/DIE- WOCH-226089497737244 Produktion dieser Seite: Daniel John

SA/SO, 14./15. April 2018 - Woche 15 DIE • WOCH Seite 3 Die Eifel ist ein weites Feld 48.734 FRAUEN 49.287 MÄNNER 11.192 AUSLÄNDER 86.829 DEUTSCHE 35.689 WOHNGEBÄUDE 48.765 WOHNUNGEN 62.522 PKW 98.021 EINWOHNER 7.433 GÄSTEBETTEN 717.977 ÜBERNACHTUNGEN 4.028 BETRIEBE 24.774 BESCHÄFTIGTE 1.501 LAND WIRTSCHAFTS BETRIEBE 21.346 € EINKOMMEN JE EINWOHNER 10.271 SCHÜLER 26.793 € BIP JE EINWOHNER 280.645 Gäste 103 ÄRZTE 32 Z A H N ÄRZTE 1.617 Kilometer Straßen 4.083 Verkehrsunfälle 24 APOTHEKEN QUELLE: STATISTISCHES LANDESAMT RHEINLAND-PFALZ, 2015 BIS 2017 • TV-GRAFIK: TMVG Ein Blick auf die Zahlen des Statistischen Landesamts lässt einen die eigene Heimat völlig neu begreifen. Sei es in der Schule oder im Straßenverkehr. Umso interessanter wird es im Vergleich mit dem Nachbarn. Hier folgt eine kleine Gegenüberstellung der Vulkaneifel und des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Von Nicolaj Meyer BITBURG/PRÜM Fläche und Wohnen „Es ist ein weites Feld“, sagte Theodor Fontane im Roman „Effi Briest“. Nun ja, er meinte nicht unsere hügelige, raue und charakterstarke Heimat, aber die Eifel ist es wirklich – landwirtschaftlich gesehen. Wer an einem Frühlingstag mit offenem Fenster von der Vulkaneifel in den Eifelkreis Bitburg-Prüm fährt, der könnte zunehmend die Nase rümpfen. Stichwort Gülle. Denn der Eifelkreis ist deutlich landwirtschaftlicher geprägt als die Vulkaneifel. 52,6 Prozent des Eifelkreises werden landwirtschaftlich genutzt. Mit mehr als 55 Prozent landwirtschaftlicher Nutzung der Fläche ist die Verbandsgemeinde (VG) Arzfeld die ruralste Gemeinde des Landkreises Bitburg-Prüm, die VG Speicher (41 Prozent) die am wenigsten landwirtschaftlich geprägte. Von den insgesamt 163 000 Hektar (ein Hektar sind 10 000 Quadratmeter) sind mit etwas mehr als 7800 Hektar rund fünf Prozent besiedelt im Eifelkreis. Produktion dieser Seite: Nicolaj Meyer Industrie und Gewerbe machen 0,7 Prozent aus, Sport und Freizeit 1,3 Prozent. Bei der etwa 91 000 Hektar großen Vulkaneifel sind mit etwas mehr als 5000 Hektar ebenfalls fünf Prozent besiedelt. Industrie und Gewerbe machen 0,6 Prozent, Sport und Freizeit 1,6 Prozent der Kreisfläche aus. 41,7 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Dabei ist die VG Hillesheim (48 Prozent) die landwirtschaftlich geprägteste Gemeinde und die VG Gerolstein (32 Prozent) die am wenigsten rural geprägte des Landkreises. Landwirtschaftliche Betriebe gibt es 655 dort. Die Land-, Forstwirtschaft und Fischerei machen wirtschaftlich in der Vulkaneifel nur 1,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) aus. In Bitburg sind es, entsprechend der größeren Fläche, doppelt so viel mit 3,4 Prozent des BIP. Der Eifelkreis wächst, die Vulkaneifel schrumpft Und wie steht es um Wohnungsbau? Die Häuslebauer im Eifelkreis sind um einiges emsiger: Wird in der VG Gerolstein prozentual am meisten gebaut in der Vulkaneifel mit 4,3 neuen Wohnungen pro 1000 Einwohner, sind es lediglich 2,5 Wohnungen pro 1000 Einwohner im gesamten Landkreis Vulkaneifel. In der Stadt Bitburg werden hingegen 7,2 Wohnungen pro 1000 Einwohner gebaut, durchschnittlich sind es im Landkreis Bitburg-Prüm 3,5 Wohnungen - eine mehr als bei den Vulkaneifelern. Manchmal hängt der Wunsch des Eigenheims auch mit dem Nachwuchs zusammen – beim Bevölkerungswachstum schaut es ähnlich aus: Die Vulkaneifel erlebte von 2006 bis 2016 einen Bevölkerungsrückgang um 3,8 Prozent. Der Eifelkreis hingegen wuchs in diesem Zeitraum um 2,7 Prozent Einwohner. Das erklärt sich wie folgt: 935 Lebendgeborenen standen in Bitburg 1052 Verstorbene entgegen. In der Vulkaneifel fiel der Saldo noch schlechter aus. 486 Lebendgeborenen standen dort 836 Gestorbene entgegen. Der positive Wanderungssaldo von Wegund Zuzügen von 327 konnte dies nicht ausgleichen. Im Eifelkreis war der Wanderungssaldo zuletzt auch deutlich größer – mit 1008 auf der Haben-Seite. Gesundheit Wie ist die gesundheitliche Versorgung in den beiden Landkreisen? In der Vulkaneifel gibt es 106 frei praktizierende Ärzte einschließlich Zahnmedizinern. Das ist in absoluten Zahlen gesehen der geringste Wert in Rheinland-Pfalz. Kein Grund, gleich zum Hypochonder zu werden: Der Wert normalisiert sich in Relation zur Einwohnerzahl. Die Vulkaneifel liegt im Mittelfeld: Auf einen Allgemeinmediziner kommen 741 Einwohner. 735 Einwohner sind es im Schnitt aller Landkreise in Rheinland-Pfalz. Besonders eng wird es wohl in der VG Kellberg: Dort müssen sich rein statistisch über 2300 Einwohner ein Wartezimmer teilen. Auf eine Apotheke kommen im Landkreis Vulkaneifel rund 4600 Einwohner. Das ist ebenfalls ein hinterer Mittelfeldplatz im Vergleich zum landesweiten Schnitt von rund 4300 Einwohnern pro Apotheke. Im Eifelkreis gibt es insgesamt 140 frei praktizierende Ärzte. Auf einen Allgemeinmediziner kommen dort rund 900 Einwohner. Damit schneidet die Vulkaneifel ein gutes Stück besser ab als der Eifelkreis. Im Bitburger Land ist die Quote mit mehr als 2500 Bürgern pro Allgemeinmediziner ebenfalls schlechter als in der VG Kelberg, der Kommune mit den geringsten Werten in der Vulkaneifel. Haben die Eifelkreis-Bewohner ihr Rezept aber erst einmal in der Hand, dann kommen sie gleichwohl bei der Apothekendichte leicht besser weg. Hier teilen sich ungefähr 4200 Bürger ein Pharma-Geschäft, demnach 100 weniger als in der Vulkaneifel. Der marginale Unterschied sollte aber auch bei knappen Aspirin-Vorräten kein Kopfzerbrechen bereiten. Verkehr Knapp 63 000 Autos sind im Eifelkreis zugelassen, Stand 1. Januar 2017. Die Dichte ist mit 643 Autos pro 1000 Einwohner überdurchschnittlich hoch. In den anderen Landkreisen des Landes sind es im Schnitt 604 Autos pro 1000 Einwohner. Bei den Straßen liegt der Eifelkreis sogar landesweit ganz vorne. Nirgends gibt es so viele Kreis- (755 Kilometer) und Landesstraßen (614 Kilometer). Der Grund liegt wohl im hohen Bedarf der Bewohner, denn der Eifelkreis ist zum einen der flächengrößte Kreis des Landes und gleichzeitig der mit der geringsten Einwohnerdichte pro Quadratkilometer. Von A nach B ist hier oft ein bisschen weiter als andernorts. Für die meisten Eifeler sind das Auto und ein gutes Straßennetz damit eine dringende Notwendigkeit. Rund 39 000 Autos waren im Landkreis Vulkaneifel zugelassen. Das waren 646 pro 1000 Einwohner. Bei den Kreisstraßen (348 Kilometer) und Landesstraßen (328 Kilometer) liegt die Vulkaneifel weit hinter dem Eifelkreis. Flächenmäßig ebenfalls mit rund 911 Quadratkilometern – und es gibt deutlich weniger Einwohner mit etwa 62 201. Und wie sicher ist es auf den Straßen? Die Straßen im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind ein gefährlicheres Pflaster als die der Vulkaneifel. Im Eifelkreis gab es 2017 insgesamt 408 Verkehrsunfälle, sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Deutlich weniger waren es in der Vulkaneifel mit 221 Unfällen und drei Menschen, die dabei starben. Bildung „Bildung ist das höchste Gut, das wir unseren Kindern bieten können“, sagte schon der Musiker Cat Stevens. Da lohnt doch ein Blick auf die Zahlen: Im Eifelkreis gibt es immer weniger Schüler. Waren es 2007/2008 noch rund 12 700, fiel der Wert in den letzten Jahren stetig, zuletzt 2017/2018 auf nur noch 10 300. Das sind knapp 20 Prozent weniger. Bei den Einschulungen pro 1000 Einwohner liegt der Eifelkreis mit neun genau im Schnitt des Landes Rheinland-Pfalz. Im Eifelkreis verlassen weniger Jugendliche die Schulen ohne Berufsreife (5,8 Prozent) als im Landesdurchschnitt (6,7 Prozent) und mehr Schüler mit allgemeiner Hochschulreife (36,6 Prozent) als der Schnitt aller Landkreise (36,2 Prozent). Das ist überdurchschnittlich gut. Naturgemäß gib es im Eifelkreis am meisten die Schulform der Grundschule (32), dann folgen die Realschulen (6) und die Gymnasien (6). Die meisten Schüler besuchten 2017 gleichwohl das Gymnasium mit rund 3400. Der Schwund an Schülern zeigt sich in der Vulkaneifel noch deutlicher als im Eifelkreis: Die Anzahl fiel von 2007/2008 (8300 Schüler) bis 2017/2018 (6000 Schüler) um knapp 28 Prozent. Auch Schultütenverkäufer sollten dadurch sinkende Umsätze haben: Bei den Einschulungen pro 1000 Einwohner (8) schneidet die Vulkaneifel etwas schlechter ab als der Eifelkreis (9). Die Erfolgsquoten der Schulen verlaufen jedoch ähnlich: Nur 5,8 Prozent der Schüler verlassen die Schule ohne Berufsreife. Bei der allgemeinen Hochschulreife überholt überholt die Vulkaneifel den Eifelkreis um eine Nasenspitze. 37,6 Prozent erlangen diese dort. Auch in der Vulkaneifel gibt es als häufigste Schulform die Grundschule (17), allerdings mehr Realschulen plus (6) als Gymnasien (3). Die meisten Schüler gingen 2017 auch in der Vulkaneifel auf ein Gymnasium (knapp 2000). Die Bundesstraße 50, die an der luxemburgischen Grenze beginnt, ist eine der zahlreichen Straßen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. FOTO: DAGMAR SCHOMMER Anzeige ENDLICH ABNEHMEN – im neuen easylife-Therapiezentrum Trier Gesund und fit durch den Frühling Bruno Koch aus Saarbrücken „easylife ist einfach super! Man ist gut aufgehoben und ich habe viele neue Menschen kennengelernt.“ 30 in nur 13 Wochen abgenommen a Kilo Verlassen Sie sich nur auf die Original-easylife-Therapie! Der Frühling hat begonnen und Sie haben noch ein paar überflüssige Kilos auf den Hüften? 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Nicht bei krankhafter Fettsucht. Für eine langfristige Gewichtsreduzierung bedarf es der dauerhaften Einhaltung der im Programm vermittelten Ernährungsregeln. KL-TV-1604

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