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Trierer Woch 14.04.2018

Trierer Woch

Jahrgang 02 - Woche 15 Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds für die Stadt Trier SA/SO, 14./15. April 2018 Musical: Die Kinder- und Jugendchöre am Theater Trier überzeugen mit „Krach bei Bach“. SEITE 4 Blitz und Donner! Die Kinder-Uni bietet seit 15 Jahren Wissenschaft für junge Forscher. SEITE 9 Kölner Songpoet: Wolfgang Niedecken kommt mit BAP in die Arena Trier. SEITE 5 BILD DER WOCHE Der Frühling ist da! Narzissen empfangen die Besucher des Stadtteils Mariahof. Im Hintergrund ist das Hofgut zu sehen, das Georg Friedrich Johann von Nell um 1844 errichtet hat. Sein Vorfahre Christoph Philipp Nell kaufte 1803 die zum Klosterbesitz von St. Matthias gehörenden Ländereien auf dem Mühlenberg. (MEHI)/FOTO: MECHTHILD SCHNEIDERS Liebe Leserinnen und Leser. Heute zeigen wir in der Rubrik „Bild der Woche“ Orte, Plätze, Ausblicke, die besonders schön, interessant oder speziell sind. Dabei sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, gefragt. Bitte senden Sie uns Ihr Lieblingsfoto aus der Stadt Trier zu. Gehen Sie also bitte auf Motivsuche und mailen Sie uns Ihre Bilder an redaktion@ die-woch.de. Beschreiben Sie kurz das Foto und warum Sie es ausgewählt haben. Dazu Ihren Namen, Ihre Anschrift und für interne Rückfragen Ihre Telefonnummer. Vielleicht erscheint Ihr Foto dann schon bald auf der Titelseite der Woch. Von Fritz-Peter Linden TRIER/PRÜM Es ist eines der größten Vorhaben, die die Region je gesehen hat. Wobei: Am Ende wird ja gar nichts zu sehen sein. Denn so ziemlich alles kommt ja in die Erde. Worum geht’s? Um das, so der offizielle Name, Regionale Verbundsystem Westeifel. Aber der Volksmund macht es sich leichter: Eifel-Pipeline heißt das Ding, und es ist wirklich ein großes Ding. So groß, dass man allein mit den Unterlagen in den Genehmigungsordnern ein geräumiges Wohnhaus tapezieren könnte. Was steckt dahinter? Die Kommunalen Netze Eifel, der Wasserversorger im Eifelkreis, wollen bis 2023 eine neue Leitungstrasse legen, von der Oleftalsperre in der nordrhein-westfälischen Eifel bis hinab nach Trier. Mit im Boot: die Stadtwerke Trier (mit 25,1 Prozent beteiligt an den KNE, der Eifelkreis und die VG Bitburger Land halten 74,9 Prozent), die Stadtwerke Bitburg und die Werke der Verbandsgemeinden Bitburger Land, Speicher, Südeifel, Trier-Land sowie der Zweckverband Wasserwerk Kylltal, an Das 100-Millionen-Euro-Ding Wasser, Energie, Kommunikation für 245 000 Menschen: Bald erfolgt der Spatenstich für die „Eifel-Pipeline“, die in Trier endet Sauberes und bezahlbares Trinkwasser – das ist das Ziel, das die Landwerke Eifel mit der Eifelpipeline verfolgen. FOTO: DPA dem auch die VG Schweich beteiligt ist. Der Leitungsgraben wird knapp 80 Kilometer lang sein und soll, so die jüngsten Berechnungen, knapp unter 100 Millionen Euro kosten und 245 000 Bürger mit sauberem und bezahlbarem Trinkwasser versorgen. Fast 26 Millionen Euro gibt das Land für den Wasseranteil, der insgesamt etwa 43 Millionen beträgt. Das aber ist es noch nicht ganz: Mit in den großen Graben kommen Glasfaser- und Gasleitungen. Dabei sollen regionale Anlagen für Strom aus Biogas, Wind, Sonne und Wasser ins System integriert werden. Und man bietet Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit, angrenzende Orte und deren knapp 30 000 Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen. Hinzugekommen ist inzwischen auch noch die sogenannte Ost- West-Trasse auf 45 Kilometern durch die Verbandsgemeinden Wittlich-Land, Speicher, Trier- Land, Bitburger Land und Südeifel – für neun Millionen Euro. Sie wird die bestehenden Biogasanlagen miteinander vernetzen. Am Flugplatz Bitburg soll das gelieferte Gas dann aufbereitet, auf Erdgas-Qualität gebracht und ins vorhandene Erdgasnetz eingespeist werden. Auf das Eifeler Pipeline-Projekt ist man auch in Berlin aufmerksam geworden – und zeichnete es aus: Im Jahr 2015 waren die Kommunalen Netze einer der Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Begründung: Das Vorhaben habe Vorbildcharakter für andere Regionen – und soll deshalb mit einer wissenschaftlichen Studie begleitet werden. Feine Sache. Wie sagte Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises und Vorsitzender des KNE-Verwaltungsrats? „Ein wunderbares Projekt, das wir da vor der Brust haben.“ Genau. Und dafür haben alle Beteiligten am Sitz der Kommunalen Netze in Niederprüm inzwischen eine neue „Firma“ gegründet, unter deren Dach das Projekt angesiedelt ist: die Landwerke Eifel. Lange hat man geplant, und in diesem Frühling steht nun der Spatenstich bevor: „Wir liegen voll im Plan“, sagt Arndt Müller von den Stadtwerken Trier, der gemeinsam mit Helfried Welsch die Pipeline-Idee ausgeheckt und entwickelt hat. „Da kommt jetzt wirklich Leben in die Bude.“ Die Ausschreibung sei durch, die Vergabeentscheidung getroffen: „Wir wollen bald anfangen zu bauen.“ Der Spatenstich für das Großvorhaben, sagt Helfried Welsch, soll in den kommenden Wochen erfolgen. Wo genau und an welchem Tag, wird gerade abgestimmt. Und dann geht es los mit dem großen Graben quer durch die Region. Parken und Tourismus Die Trierer radeln wieder TRIER (red)246 542 Kilometer haben rund 1200 Trierer im vergangenen Jahr mit dem Rad zurückgelegt – und damit einen neuen Rekord beim Stadtradeln aufgestellt. Das gilt es zu toppen – vom 3. bis 23. Juni nimmt die Stadt zum siebten Mal an der Aktion teil und tritt gegen mehr als 500 andere Kommunen an. Das Stadtradeln ist in diesem Jahr Teil der Trierer Radoffensive mit der Deutschland-Tour Ende August als Höhepunkt. Die Team-Anmeldung ist auf www.stadtradeln.de möglich. Los geht‘s am Sonntag, 3. Juni, mit der Benefizveranstaltung „Radeln um den Dom“ des Bistums Trier. Der Abschluss der Aktion am Samstag, 23. Juni, fällt mit dem Altstadtfest zusammen. Bauarbeiten auf der A 60 BITBURG/WAXWEILER (red) Für den Ausbau der A 60 zwischen den Anschlussstellen Bitburg und Waxweiler in Fahrtrichtung Belgien beginnen am Montag, 16. April, die vorbereitenden Arbeiten. Erforderlich ist der Bau zweier Mittelstreifenüberfahrten. Dafür wird in beiden Fahrtrichtungen die Überholspur gesperrt. In jeder Fahrtrichtung steht dann nur noch je ein Fahrstreifen zur Verfügung. Beilagenhinweis In Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte bei von Autohaus Lingnau, Globus, Centershop Daun, E-Center, Kik, Lidl, Nah & Gut, Neukauf, Penny, Poco, REWE, Möbel Roller, SB Möbel Boss, Treff 3000, Vitas Clinic, Kunstecke Hein. Wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Beachtung. TRIER (red) Sieben Anfragen, die sich unter anderem mit der Erweiterung und dem Ausbau des Parkleitsystems (CDU), dem aktuellen Stand bei der Judengasse (CDU), der Entwicklung der Trierer Tafel (SPD) und der Trier Tourismus und Marketing GmbH (AfD) beschäftigen, stehen auf der Tagesordnug des Trierer Stadtrats am Mittwoch, 18. April, 17 Uhr, im Rathaussaal. Die Sitzung beginnt mit einer Einwohnerfragestunde. Die Anträge der Fraktionen befassen sich mit einer Resolution zur Menschenrechtslage in China und Triers Partnerstadt Xiamen (FDP und Grüne), einem Verbot von Glyphosat (Grüne) und einer Neuregulierung der Straßenausbaubeiträge (Linke). Der Offene Kanal überträgt die Sitzung live im Fernsehen sowie online auf www.ok54.de Jean-Claude Juncker erhält Preis WITTLICH (red) Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, ist der Träger des Georg-Meistermann-Preises 2018 der Stiftung Stadt Wittlich. Wie die Stiftung mitteilt, hat Norbert Lammert, Ex-Bundestagspräsident, als Laudator zugesagt und wird gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch als Vorstandsvorsitzendem und Hermann Simon als Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung dem luxemburgischen Politiker am Montag, 18. Juni, um 18 Uhr den Preis im Eventum, Brautweg 5 in Wittlich, überreichen. • Einlass ist ab 17 Uhr; der Eintritt ist frei. Die Arbeiten an der Fahrbahn beginnen am Montag, 30. April, und dauern voraussichtlich fünf Monate. In dieser Zeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Belgien auf die Gegenfahrbahn geleitet. Sowohl die Ab- als auch die Auffahrt der Anschlussstelle Waxweiler in Fahrtrichtung Belgien werden gesperrt. Umleitungen von der Anschlussstelle Bitburg (U 9) und zur Anschlussstelle Prüm (U 11) sind ausgeschildert. Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders Polizei warnt vor „Schnäppchen“ bei Haustürgeschäften PELLINGEN/KONZ (red) Betrüger bieten zur Zeit vermehrt vermeintliche „Schnäppchen“ an Haustüren an, die sich später als minderwertige Ware herausstellen. Darum warnt die Polizei vor diesen Haustürgeschäften. Eine Vielzahl von Bürgern haben sich in den vergangenen Tagen bei der Polizei in Saarburg gemeldet. Unbekannte hatten ihnen vermeintlich hochwertige Kochtöpfe und Bestecke einer bekannten Marke angeboten, die sich später als minderwertige Waren herausgestellt hatten. Einige Angesprochene erkannten diesen Betrug zu spät. „Die dreisten, in der Regel sympathisch wirkenden Verkäufer geben vor, die Topf- und Pfannensets günstig anbieten zu können, da es Ausstellungsgegenstände von Messen seien“, erklärt Werner Krewer von der Polizeiinspektion Saarburg. „Selbst namhafte Firmen warnen bereits auf ihren Homepages vor den sogenannten Topfbetrügern.“ Die Polizei rät: • Insbesondere bei „einmaligen Gelegenheiten“ oder „großen Schnäppchen“ sollten Sie Vorsicht walten lassen. • Hinterfragen Sie die Gründe der Verkäufer und bitten Sie Angehörige oder Nachbarn um Rat. • Lassen sie sich einen Ausweis vorlegen und notieren sie sich Fahrzeug und Kennzeichen. • Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei. Mädchen aufgepasst: Hier gibt’s tolle Jobs TRIER/REGION (red) Eine Vielzahl von Betrieben, Verwaltungen, Forschungsein richtungen und Organisationen öffnet am Girls’ Day, Donnerstag, 26. April, ihre Türen. Der Mädchenzu kunftstag möchte Schülerinnen einen Einblick in die Arbeitswelt vermitteln, sie über ein breites Spektrum von handwerklichen, techni schen oder naturwissenschaftlichen Ausbil dungsmöglichkeiten und Studiengängen informieren. In der Region Trier steht auch in diesem Jahr wie der eine Vielzahl von Plätzen bereit, bei Handwerks- und In dustriebetrieben, bei Uni versität und Hochschule, bei Polizei und Bundeswehr, in Verwaltungen und in verschiedenen Dienstleistungsunternehmen. In den Vorjahren haben bis zu 1700 Schülerinnen an Girls’Day-Angeboten in der Region teilgenommen. Unternehmen und Organisationen, die am 26. April Tagespraktika oder Betriebsbesichtigungen anbieten möchten, sind willkommen. Sie können sich entweder bei der Koordinationsstelle des regio nalen Aktionsbündnisses melden oder ihr Angebot direkt Mädchen und Frauen für „typisch männliche“ Berufe zu begeistern wie etwa dem der Zerspanerin, ist das Ziel des Girls‘ Day. FOTO: FELUWA auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de online einstellen. Informationen darüber, wie Schülerinnen am Girls’ Day teilnehmen können, finden sich unter www.verbundsystem-trier. de. Dort ist auch die aktuelle Liste mit den Arbeitsstätten bzw. Plätzen für Betriebsbesichtigungen, die den Schülerinnen beim Girls’ Day zur Verfü gung stehen, als Download abrufbar, diese Liste wird regelmäßig aktualisiert. • Weitere Informationen erhalten interessierte Schü lerinnen, Eltern, Schulen und Unternehmen bei der Koordinationsstelle des regionalen Aktionsbündnisses, entweder unter der Telefonnummer 0651/148009 oder per E-Mail an buero@verbundsystem-trier.de Anzeige

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