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Trierer Woch 14.04.2018

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Seite 2 DIE • WOCH Woche 15 - SA/SO, 14./15. April 2018 NACHRICHTEN Die Stadt und das Mädchen TRIER (red) Nach der Premiere in der ausverkauften Elbphilharmonie in Hamburg jetzt im Mergener Hof in Trier: Bernd Begemann schaltet gleich mehrere Gänge zurück – räumlich und musikalisch. Mit seinem neuen Album „Die Stadt & das Mädchen“ beweist er Mut zum Minimalismus: kein Chor, keine reiche Instrumentierung, kein aufwendiges Arrangement – nur seine Stimme und das Klavierspiel von Kai Dorenkamp (Keyboarder bei Die Befreiung). Los geht es am Montag, 23. April, um 20 Uhr. • Karten: 17,25 Euro, TV-Service-Center Trier. Wettstreit der Poeten TRIER (red) Prosa und Poesie: Beim Trierer Poetry Slam entscheiden die Zuschauer, welcher der Dichter den Wettstreit am Samstag, 21. April, 20 Uhr, im Mergener Hof in Trier, gewinnt. Die Künstler haben sieben Minuten Zeit, ihren Text zu präsentieren. Karten: 6/5 Euro, TV-Service-Center Trier. Gottesdienst für verstorbene Kinder TRIER (red) Zu einem Gottesdienst mit dem Titel „Ich weiß, wohin ich schauen kann“ sind Menschen für Sonntag, 22. April, eingeladen, die den Tod eines Kindes beklagen. Der Gottesdienst beginnt um 14.30 Uhr in St. Augustinus, Im Treff 15 (Uni). Vorbereitet hat ihn eine Gruppe mit Studentenpfarrer (em.) Johannes Metzdorf-Schmithüsen. Rockiger Sound der 80er und 90er MERTESDORF (red) Einen frischen Sound für die Rockmusik der 80er und 90er Jahre verspricht die Band Retronauts bei ihrem Auftritt am Mittwoch, 18. April, in der Karlsmühle in Mertesdorf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Basar für Spielzeug und Kinderkleider FARSCHWEILER (red) Kleidung und Spielwaren für Kinder gibt es am Sonntag, 22. April, beim Kleider- und Spielzeugmarkt im Bürgerhaus in Farschweiler zu kaufen. Geöffnet ist der Markt von 13.30 bis 16 Uhr, Schwangere können schon ab 13 Uhr rein. Verkäufer können ihre Artikel am Samstag, 21. April, von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Bürgerhaus abgeben. Kommissionslisten gibt es im Edeka-Markt Messerig. Netto-Discount in Euren öffnet TRIER (red) Der Netto Marken-Discount in Euren feiert nach einer Umbauphase am Dienstag, 17. April, die Wiedereröffnung seiner Filiale in der Eisenbahnstraße 29. Der 893 Quadratmeter große Markt entspricht nun dem aktuellen Netto-Konzept. Mit einem Sortiment von rund 4000 Artikeln legt der Lebensmittelhändler seinen Fokus auf Frische, Qualität und Regionalität. Das neue Backwarensortiment reicht von einer Bake-Off-Station mit frischer, loser Backware bis hin zu verpackten Eigenmarken sowie Markenbackwaren. Aus dem Bake-Off-Regal können die Kunden den ganzen Tag über frische Brot- und Backwaren entnehmen. TRIER (red) Blues in all seinen Schattierungen steht im Mittelpunkt der Blues Night im Mergener Hof am Freitag, 20. April. Die Pezi Nels Band präsentiert aktuellen Blues-Rock, Soul und Funk- Rock. Frontfrau Pezi Nels verleiht den Songs mit ihrer besonderen Stimme eine individuelle Note, unterstrichen von rockigen Arrangements der Band mit Gitarrist Kalle Georg, Sven Schröter (Bass), Herb Lauer (Drums) und Peter Anhäuser (Keys). Gravedigger Jones fühlt sich bei Rhythm’n‘Blues und Südstaatenrock wohl. Die Trierer Band mit The Principal (Gesang), Ulman M.D. (Gitarre, Gesang), Digga- Hub (Bass, Gesang), Sergeant Evil Isaac (Gitarre), The Archbishop (Schlagzeug) und Graveharper Salomän (Bluesharp) präsentiert eigenen Stoff, aber auch Songs von Mason Casey, Deeper Blues, Bob Seger, Bernard Allison, Popa Chubby und Eric Burdon. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr. Karten gibt es für 8 Euro an der Abendkasse. Autofahrer aufgepasst! HIER WIRD GEBLITZT! Auch in den kommenden Tagen kontrollieren Polizei und Stadt Trier die Geschwindigkeit der Autofahrer in der Region. An vielen Stellen wird „geblitzt“. Wo, das verrät Ihnen Die Woch. An folgenden Standorten wird geblitzt: SAMSTAG, 14. APRIL A 602, Kenn; Trier-Nord, Metternichstraße. SONNTAG, 15. APRIL B 327, Hermeskeil. MONTAG, 16. APRIL B 419, Palzem; L 170, Dienstweiler; L 169, Ruschberg; B 257, Niederstedem; B 41, St. Wendel/ Neunkirchen, Trier-Euren, Diedenhofener Straße. DIENSTAG, 17. APRIL B 268, Steinbachweiher; B 421, Zell; L 348, Fohren-Linden; A 60, Winterspelt; L 151 im Bereich Wadern; Trier-Zewen, Fröbelstraße. Bluesnacht im Mergener Hof Konzert mit Pezi Nels Band und Gravedigger Jones am 20. April Die Band Gravedigger Jones. Die Pezi Nels Band. Flohmarkt und tolle Ansichten TRIER-EHRANG (red) „Ehrang sehen – und gesehen werden“: Unter diesem Motto haben sich im Rahmen eines mehrtägigen Fotoworkshops die Fotofreunde Ehrang, um ihren Wohnort fotografisch unter die Lupe zu nehmen. Entstanden sind Motive und Ansichten, die den historischen Ortskern und die naturnahe Umgebung von Ehrang und Quint dokumentieren. Die Teilnehmer aus Deutschland, Syrien und Afghanistan haben mehr als 500 Fotos gemacht. Die besten 70 Motive werden zeitgleich zu einem Flohmarkt am Samstag, 15. April, von 14 bis 17 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses Ehrang in der Niederstraße 143/144 ausgestellt. Ergänzt werden die Fotos durch persönliche Bemerkungen der Fotofreunde über Ehrang. Der Fotoworkshop fand im Rahmen des Projektes „Menschen verbinden durch Kunst“ statt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Palais Trier. Preis für soziales Engagement TRIER (red) Stefan Conrad aus Trier hat aus den Händen von Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts-und Dienstleistungsdirektion (ADD), die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Conrad hat sich insbesondere im sozialen Bereich Verdienste erworben. So leitet er seit über zehn Jahren die Selbsthilfegruppe für an Epilepsie erkrankte Menschen in Trier. Dabei steht die Hilfe von Betroffenen für Betroffene sowie der Angehörigen im Vordergrund. Über die lokale Ebene hinaus ist der 48-Jährige auch auf Bundesebene als erster Vorsitzender der Deutschen Epilepsievereinigung seit drei Stefan Conrad. MITTWOCH, 18. APRIL B 327/K 99, Morbach; B 410, Lichtenborn; Hermeskeil; St. Wendel; B 406, Nennig/Oberleuken; Trier-Euren, Herrmannstraße. DONNERSTAG, 19. APRIL B 327/K 126, Hochscheid; L 9, Rittersdorf; B 327, Hermeskeil; B 51, Bitburg; Trier-Mitte/Gartenfeld, Neustraße. FREITAG, 20. APRIL L 176, Reichenbach; B 410, Boxberg; B 41, Idar-Oberstein; L 157, Weiskirchen/Losheim am See; Trier-Weismark, Clara-Viebig-Straße. SAMSTAG, 21. APRIL B 51, Serrig; Trier-Mitte/Gartenfeld, Ostallee. SONNTAG, 22. APRIL B 51, Neuendorf. Jahren aktiv. Zuvor war er vier Jahre als zweiter Vorsitzender tätig. Die Deutsche Epilepsievereinigung will FOTO: ADD-TRIER unter anderem Betroffenen bei der Realisierung eines selbstbestimmten Lebens mit Epilepsie helfen, die Anerkennung der Vertreter der Selbsthilfe als gleichberechtigte Partner im Gesundheitssystem erreichen sowie die Chancen von Menschen mit Epilepsie in Ausbildung und Beruf verbessern. Die Polizei weist darauf hin, dass es außer den angekündigten Kontrollen weitere mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessungen geben wird. (red) • Immer top informiert per WhatsApp auf blitzer.volksfreund.de + RETTUNGSDIENST: 112 FEUERWEHR: 112 POLIZEI: 110 NOTDIENSTE APOTHEKEN-NOTDIENST Nächstliegende dienstbereite Apotheke: 01805/258825+PLZ. KINDERÄRZTE Trier: Samstag/Sonntag: 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr: 01805/767- 5463. Notruf: Mittwoch 15 bis 18 Uhr: 01805/767-5463. AUGENÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENST Trier: Freitag 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 0651/2082244, Brüderkrankenhaus. ÄRZTL. BEREITSCHAFTS- DIENSTZENTRALEN (BDZ) BDZ Bitburg: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Marienhaus Klinikum. BDZ Birkenfeld: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: FOTO: VERANSTALTER FOTO: VERANSTALTER Fusion aus Jazz, Funk und Folk SCHWEICH (red) Für den, der sich ein bisschen in der Trierer Jazz-Szene bewegt hat, sind die Musiker, die hinter Chef’s Secret stecken, keine Unbekannten. Nadine Woog (Gesang), Ludwig von Auer (Geige), Anette Naberfeld (Klavier), Christoph Schaan (Bass) und Stefan Köllisch (Schlagzeug) musizieren seit 2012 in der gemeinsamen Formation. Zuvor waren alle Mitglieder seit Jahren musikalisch aktiv und so mischen Sammeln für Jugendaktionen TRIER (red) Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln – für eigene Aktivitäten und für Projekte anderer Jugendlicher. Diesmal findet die Jugendsammelwoche des Landesjugendrings vom 25. April bis 4. Mai statt. Jugendarbeit wird überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit organisiert und getragen. Dieses Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. Daher machen viele Jugendgruppen mit und sammeln an den verschiedensten Orten zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten. Die eine Hälfte des Geldes dürfen die Sammler behalten und damit sich neben dem Jazz auch Elemente aus Funk, Pop und Folk in ihre Kompositionen. Neben Songs und Stücken aus dem Debütalbum „Unveiled“ steht bei ihrem Konzert am Freitag, 20. April, im evangelischen Gemeindezentrum Schweich in der Martinstraße 1 auch neues Material auf dem Programm. • Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. etwa Gruppenräume renovieren oder den nächsten Ausflug bezahlen. Die andere Hälfte wird an den Landesjugendring überwiesen. Hiermit werden Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendrings, etwa im Bereich Inklusion oder Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt. An der Sammlung dürfen sich Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring. • Sammelunterlagen sind erhältlich beim städtischen Jugendamt: Claudia Wilsmann, Telefon 0651/718-1545, E-Mail claudia. wilsmann@trier.de 116117, (VG Hermeskeil: Samstag + Sonntag, 10 – 16 Uhr, St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil, 06503/810). BDZ Saarburg: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Kreiskrankenhaus. BDZ Trier: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16. BDZ Wittlich: Freitag bis 7 und ab 16 Uhr bis Montag, 7 Uhr; Mo ab 19 Uhr; Di, Do bis 7 und ab 19 Uhr; Mi bis 7 und ab 14 Uhr: 116117, St. Elisabeth Krankenhaus. ZAHNÄRZTE Zahnärztl. Notrufnummer: 01805/065100 oder www.bzktrier.de TIERÄRZTE Trier: Dr. A. Flöck, 0651/1704882; Tierklinik Kornberg/Elmer/Schanen, 0651/938660. KRANKENHÄUSER Hermeskeil: St. Josef-Krankenhaus, 06503/810. Saarburg: Kreiskrankenhaus St. Franziskus, 06581/820. Trier: Brüderkrankenhaus, 0651/2080, Schlaganfall-Telefon, 0651/208-2535. Mutterhaus Mitte, Feldstraße 16, 0651/9470. Mutterhaus Nord und Ehrang, 0651/6830. SONSTIGE NOTDIENSTE Babyfenster Trier: 0651/9496- 222, Ruländer Hof, Eing. Böhmerstraße. Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 0800/0116016. Fluglärmtelefon der Bundeswehr: 0800/8620730. Frauenhaus Trier: 0651/74444. Frauennotruf 0651/9496100. Hebammennotdienst: 0651/9496-555. Sanitätsdienstlicher SKF: Bereitschaftsdienst der Bundeswehr: Sanitätszentrum Cochem, Fliegerkaserne, Kreisstraße 19, Cochem, 02671/918624305. SWT Notfall Gas: 0800/7172599. Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 0800/1110222. Vergiftungen: 06131/19240. Westnetz 0800/4112244. Drei neue Schulen mit Medienkonpetenz TRIER (red) Die Grundschulen Trier-Irsch, Ruwer sowie die in Kürenz beheimatete Keune-Grundschule werden zum Schuljahr 2018/2019 neu in das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ aufgenommen. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD) mit. Seit 2007 haben sich 580 weiterführende Schulen im Land als Medienkompetenzschulen (Strom): qualifiziert. Nach dem Start an weiterführenden Schulen wird das Landesprogramm seit 2017 Schritt für Schritt auch auf rheinland-pfälzische Grundschulen ausgeweitet. Zum kommenden Schuljahr 2018/2019 nehmen 125 weitere Grundschulen neu am Landesprogramm teil. Insgesamt gibt es damit 262 Medienkompetenzschulen im Grundschulbereich. Europas Pulsschlag geht über Grenzen TRIER (red) „Heimat Europa?!“, unter diesem Motto lädt Pulse of Europe Trier für Sonntag, 15. April, von 14 bis 15 Uhr an die Porta Nigra ein. Thomas Schmitt, Kulturdezernent der Stadt Trier, spricht ein Grußwort, und Joachim Schütze, Präsident der Deutsch- Französischen Gesellschaft in Trier, berichtet in seinem Beitrag über die Zusammenarbeit von Metz, Saarbrücken, Luxemburg und Trier im Städtenetz Quattropole, einem Beispiel gelungener Kooperation in Europa. Die Besucher sind im Anschluss dazu eingeladen, sich am offenen Mikrofon zu Wort zu melden. Naturnahes Bett für den Tiergartenbach TRIER (red) Der Tiergartenbach in Trier bekommt ein neues Bett. Die Bauarbeiten zur Renaturierung des Gewässers im Stadtteil Olewig beginnen in der kommenden Woche. Der erste Abschnitt umfasst den unteren Bachlauf und erstreckt sich über eine Länge von rund 260 Metern vom Beginn der Wohnsiedlung bis kurz vor der Mündung in den Olewiger Bach. Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Herbst dauern, kann es für Anwohner, Radfahrer und Fußgänger zu Beeinträchtigungen durch den Baustellenverkehr kommen. Durch den Abbau von Ufermauern, Aufschüttungen, Schuppen und Gartenhäusern wird für den Tiergartenbach ein naturnahes Gewässerbett geschaffen. Ruhezonen, Aufenthaltsmöglichkeiten und flache Böschungen ermöglichen einen gefahrlosen Zugang zum Ufer. Auf der Freifläche „Robling“, nahe der Kreuzung Olewiger Straße/Im Tiergarten, wird der bisher unterirdisch verlaufende Bach auf Die Bürgerinitiative Pulse of Europe wurde im November 2016 in Frankfurt gegründet. Die überparteiliche und unabhängige Initiative ruft die Menschen dazu auf, für ein vereintes und demokratisches Europa auf die Straße zu gehen. Die Bewegung will der destruktiven Kritik der Populisten Positives entgegensetzen. Pulse of Europe steht für Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt. • Die nächsten Termine in Trier: 27. Mai, Porta Nigra, 17. Juni, Hauptmarkt. einer Länge von 42 Metern offengelegt. Ein überfahrbarer Kanal und ein Steg für Fußgänger und Radfahrer werden neu errichtet, die Freifläche wird als Grünanlage neu gestaltet. An der Kreuzung Im Tiergarten/Am Kandelbach wird die Brücke durch einen überfahrbaren Kanal ersetzt. Für den zweiten Bauabschnitt der Renaturierung, der sich bis zur Gärtnerei Schmidgen erstreckt, laufen derzeit die Planungen. INFO Aktion „Blau Plus“ Die Renaturierung des Tiergartenbachs ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Trier. Das Landesumweltministerium fördert das Projekt im Rahmen der Aktion „Blau Plus“ mit einem Zuschuss von bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten. Den verbleibenden Eigenanteil trägt die Stadt Trier. Die Woch KONTAKT Das Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds ANZEIGENANNAHME Telefon 0651/7199-545 anzeigen@die-woch.de KLEINANZEIGEN 06 51 / 71 99-999 REDAKTION Telefon 0651/7199-0 redaktion@die-woch.de LESERSERVICE 06 51 / 71 99-0 TICKET-HOTLINE 06 51 / 71 99-996 ZUSTELLUNG Telefon 0651/7199-998 INTERNET www.die-woch.de www.facebook.com/DIE- WOCH-226089497737244 Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders

Seite 3 DIE • WOCH SA/SO, 14./15. April 2018 - Woche 15 Trinkwasser, Energie, schnelles Internet: Das „Regionale Verbundsystem Eifel“ soll alles unter einen Hut, in einen Graben, in eine Pipeline bringen – bis zum Jahr 2023, so der Plan. Und das gilt auch für Biogas aus Eifeler Anlagen, von dem die Stadtwerke Trier profitieren werden. Von Fritz-Peter Linden TRIER/PRÜM Die Spannung steigt: Bald geht es los mit der Eifel-Pipeline (siehe Titelseite). Denn mit dem Spatenstich – nach aktuellem Stand in den kommenden Wochen – kommt dann etwas in die Gänge, das sehr viel Planung verlangte. Und Verhandlungen. Und Genehmigungen. Und Änderungen. Zum Guten sogar: So war anfangs die Rodung von zehn Hektar Wald vorgesehen. Inzwischen ist man bei nur noch 1,5 Hektar. Gleichzeitig wurde das Vorhaben günstiger als ursprünglich kalkuliert: In den ersten Berechnungen gingen die Planer von 140 Millionen Euro Gesamtkosten aus. Inzwischen stehe man bei knapp unter 100 Millionen, sagt Helfried Welsch, Technik-Vorstand der Kommunalen Netze Eifel, gemeinsam mit Arndt Müller (Technikvorstand bei den Stadtwerken Trier und Vorstandssprecher bei den KNE) Erfinder des Verbundsystems. Der Verlauf der Trasse wiederum orientiert sich weitgehend an vorhandenen Wegen – das verhindert zugleich schwerwiegende Eingriffe in die Natur. Und dann waren da ja noch die Verhandlungen mit den meist öffentlichen und teils privaten Eigentümern, durch deren Grundstücke sich der Graben ziehen wird: Rund 300 sind es, denen zusammen gut 16 der insgesamt benötigten 39 Hektar Fläche gehören, sagt Helfried Welsch. Die Verhandlungen auf den ersten Bauabschnitten sind inzwischen ebenfalls erledigt. Mit den Eigentümern sind Gestattungsverträge vereinbart. Mögliche Ernte-Ausfälle bei Landwirten während der Bauphase werden ausgeglichen. Eine Reihe von Landwirten ist auch an anderer Stelle eingebunden. Stichwort: Biogas. Denn zur 80-Kilometer-Trasse von der Oleftalsperre bis hinab nach Trier kommt ein weiterer, quer durch mehrere Verbandsgemeinden verlaufender Graben: Auf 45 Kilometern Länge sammelt diese Leitung zukünftig das Roh-Biogas aus den Anlagen der Bauern ein und transportiert es zur zentralen Aufbereitung am Flugplatz Bitburg. Mehr Energie aus der Region für die Stadtwerke Trier Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, und Umweltministerin Ulrike Höfken „gründen“ das „Regionale Verbundsystem Eifel“ am Sitz der Kommunalen Netze in Niederprüm. FOTOS (4): FRITZ-PETER LINDEN Arndt Müller. Die Biogasleitung soll, ebenso wie die Aufbereitungsanlage, bis Mitte 2019 entstehen. Während gleichzeitig von Nord nach Süd die Trasse für Wasser, Energie und Kommunikation verlegt wird. Vorteil für die Landwirte: ein Ausgleich für die bald ablaufende, 20-jährige Vergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. So können sie quasi ihr zweites Standbein stabilisieren. Für die Stadtwerke Trier heißt das zugleich: Sie sind in der Lage, Helfried Welsch. ihren Bioerdgas-Einkauf am freien Markt zu reduzieren. „Damit halten wir die Wertschöpfung in der Region und machen einen großen Schritt in Sachen regionaler Energieabgleich“, sagt Arndt Müller. In den SWT-eigenen Blockheizkraftwerken wird dann aus dem Gas Strom gemacht. Weiterer Vorteil: Damit könne man „die fluktuierende Stromerzeugung der Erneuerbaren Energien in der Region ausgleichen“. Für die Bürger in der Region heiße das zugleich, dass sie „von einem nachhaltigen regionalen Energieprodukt profitieren“ können, sagt Müller. Zu Beginn sollen sieben der 48 bestehenden Anlagen ihr Rohbiogas in die neue Leitung liefern, das sind etwa 10 000 Kubikmeter pro Stunde und rund 64 Millionen Kilowattstunden im Jahr – ein gutes Drittel des jährlichen Erdgasbedarfs von Bitburg mit seinen 14 000 Einwohnern. Das Biogas wird auch bei Bitburg zu Bioerdgas (Biomethan) aufbereitet, das anschließend in unbegrenzten Mengen in das Erdgasnetz der Stadtwerke Trier eingespeist und zur Verstromung in Blockheizkraftwerken mit Wärmenutzung verwendet werden kann. Für die Beteiligten ist die Kooperation zwischen kommunalem Energieversorger, Privatunternehmen und Landwirten „ein gutes Praxis-Beispiel, wie die Energiewende vor Ort umgesetzt werden kann“. Die intelligente Vernetzung und Ein Graben, viele Leitungen: Die Illustration zeigt, was alles in die Eifel-Erde verlegt werden soll. GRAFIK: KOMMUNALE NETZE EIFEL Steuerung dieses Biogasverbunds über selbstlernende Softwaresysteme wird im Rahmen des Bundesforschungsprojekts „Designetz“ untersucht und umgesetzt. Dabei „untersuchen wir, welchen Beitrag diese Sektorenkopplung zwischen Strom, Wärme und Biogas leisten kann, um das zukünftige Energiesystem auszuregeln“, erklärt Arndt Müller. Der Ursprung der gesamten Idee“, sagte Müller vor einigen Monaten im Gespräch mit unserer Zeitung, „war hier in der Eifel. Wir haben hier gesessen und überlegt, wie man die erneuerbaren Energien mit der restlichen Infrastruktur verbinden kann.“ Und auf diese Weise nebenbei auch noch eine CO 2 -freie Trinkwasserversorgung in der Eifel hinzubekommen. Das Problem: Die Natur stellt ihre Energie nicht so ganz zuverlässig bereit: „Wir haben nicht immer Wind und nicht immer Sonne“, sagt Arndt Müller. Deshalb müsse man das System flexibilisieren. Stehe also den Windrädern eine Flaute bevor oder den Photovoltaikanlagen eine Wolkenfront, müsse die Schaltzentrale umjustieren: zum Beispiel auf Strom aus Bio-Erdgas. Oder auf Turbinenstrom aus Trinkwasser. Der dann ja vielleicht irgendwo eine Pumpe antreibt, die kurz davor noch mit Strom aus Windkraft gelaufen ist. Motto: „Der richtige Erzeuger muss zur richtigen Zeit laufen“, sagt Arndt Müller. „Und der richtige Abnehmer muss zur richtigen Zeit abnehmen.“ Und so entsteht insgesamt ein cleveres System, das Wasser, Energie und Kommunikation liefert, aufeinander abgestimmt und mit teils selbstlernenden Steuerungssystemen. Und zu bürgerfreundlichen Preisen. Fußgängerzone verwandelt sich in Sängermeile TRIER (red) Neuer Teilnehmer-Rekord bei der elften Auflage der Trierer Chormeile: 42 Chöre mit mehr als 1000 Sängern stehen am Samstag, 21. April, auf 13 Plätzen in der Trierer Innenstadt. Auch das Einzugsgebiet der Teilnehmer ist größer denn je – mit dabei sind Chöre aus Trier und der Region, aber auch aus dem Saarland, Hessen, Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Luxemburg. Neben dem offenen Singen auf dem Kornmarkt laden die Veranstalter erstmals mit einer offenen Chorwerkstatt zum Mitmachen ein. Mit dabei sind Chöre, die eher ein klassisches Repertoire pflegen, aber genauso Gesangsformationen, die moderne Lieder oder Jazz singen. Auf der Bühne an der Commerzbank/Brotstraße treten hauptsächlich Kinder- und Jugendchöre auf. Seemannslieder werden vor allem am Parkhaus Konstantin (Johann-Philipp-Straße) gesungen. Moderne Chormusik aus den Genres Pop, Rock und Jazz finden die Besucher vor allem auf der Bühne am Kornmarkt. Geheimnisvoller Karl: Gedichte an den Vater TRIER (red) Geprägt von der Epoche der Romantik wollte Karl Marx in jungen Jahren Dichter werden. Daher schenkte er seinem Vater Heinrich Marx zu dessen 60. Geburtstag eine Kladde mit selbstverfassten Gedichten. Diese Gedichtsammlung wurde nun unter dem Titel „Weltgericht. Dichtung aus dem Jahre 1837“ in einem Band vom Dietz Verlag herausgegeben. In einer Matinee anlässlich von Heinrich Marx‘ 241. Geburtstag am Sonntag, 15. April, wird der TRIER (red) Bischof Franz Rudolf Bornewasser steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Professor Bernhard Schneider am Donnerstag, 19. April, in der Volkshochschule Trier am Domfreihof, Raum Beletage.Schneider referiert unter dem Titel „Bischof Bornewasser – Kein Fels im Sturm, kein Fähnchen im Wind“. Veranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft Frieden und die Volkshochschule Trier in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei. Für Kurt Müller, Vorsitzender des Kreis-Chorverband Trier (KCV), ist klar: „Die Chormeile ist eine einzigartige Gelegenheit für Laienchöre mit zum Teil auch professionellen Anspruch. Hier können sie ihr Programm in der Stadt Trier vor einem großen Publikum darbieten.“ Der KCV und seine Kooperationspartner bieten mit dieser Veranstaltung eine Plattform, die es in dieser Art und Form in der Region sonst nicht gebe. Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist die neu ins Programm aufgenommene offene Chorwerkstatt. Der Workshop bietet Anfängern, Laien und ehemaligen Chormitgliedern die Möglichkeit, ihre Stimme (wieder) zu schulen. Dozentin ist Angelika Händel, Chordirektorin des Theaters der Stadt Trier (Die Woch berichtete). Gegen 16.30 Uhr steht ein gemeinsamer Auftritt der Werkstattteilnehmer auf der Bühne am Kornmarkt an. Die Teilnahme ist kostenlos. Für alle anderen gibt es die Chance, am gemeinsamen offenen Singen um 13.30 Uhr auf dem Kornmarkt teilzunehmen. Entstehungsprozess dieser bibliophilen Ausgabe von Alexander Behrens geschildert. Die Lesung einiger ausgewählter Gedichte gestattet den Zuhörern einen anderen Blick auf Karl Marx. Die Matinee beginnt um 11 Uhr in der Verwaltung des Karl- Marx-Hauses, Brückenstraße 5 in Trier. Der Eintritt ist frei. • Anmeldung: Telefon 0651/970680, E-Mail Karl-Marx- Haus@fes.de Kein Fels im Sturm, kein Fähnchen im Wind INFO Zur Person Franz Rudolf Bornewasser (1866- 1951) war von 1922 bis zu seinem Tod Bischof von Trier. Am 4.Januar 1944 verlieh ihm Papst Pius XII. den persönlichen Titel eines Erzbischofs. 1946 erhielt Bornewasser für „unerschrockene Verteidigung von Recht und Sitte gegen Gewaltherrschaft“ die Ehrenbürgerschaft der Stadt Trier verliehen. Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders Anzeige ENDLICH ABNEHMEN – im neuen easylife-Therapiezentrum Trier Gesund und fit durch den Frühling Bruno Koch aus Saarbrücken „easylife ist einfach super! Man ist gut aufgehoben und ich habe viele neue Menschen kennengelernt.“ 30 in nur 13 Wochen abgenommen a Kilo Verlassen Sie sich nur auf die Original-easylife-Therapie! Der Frühling hat begonnen und Sie haben noch ein paar überflüssige Kilos auf den Hüften? 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Nicht bei krankhafter Fettsucht. Für eine langfristige Gewichtsreduzierung bedarf es der dauerhaften Einhaltung der im Programm vermittelten Ernährungsregeln. KL-TV-1604

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