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Imagebroschuere 2018

Die Imagebroschüre des Schweizerischen KMU Verbandes liefert einen Einblick über die Aktivitäten, Vorteile und Kooperationen des Verbandes.

18 SKV Lobby für die

18 SKV Lobby für die Schweizer KMU Christian Levrat Präsident SP Das Jahr 2018 ist wirtschaftspolitisch ein wichtiges Jahr – gerade für die SP. Mit einem neuen Wirtschaftskonzept, welches im Dezember verabschiedet wird, möchten wir unsere Positionen aktualisieren und schärfen und konkrete Massnahmen für fairere Rahmenbedingungen in der Wirtschaft vorschlagen. Unsere KMU kommen darin nicht zu kurz – sie bilden schliesslich das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie sind es, die unsere jungen Leute ausbilden, weshalb sich die Schweizer Wirtschaftspolitik wieder verstärkt an den KMU orientieren und von einer Politik, die primär die Interessen der Grosskonzerne verfolgt, weg kommen muss. Ein Unternehmen kleiner oder mittlerer Grösse hat nicht die gleichen Bedürfnisse wie ein Grosskonzern, ein Umstand, der von den bürgerlichen Parteien und von Organisationen wie der economiesuisse oder vom Gewerbeverband gerne ignoriert wird. Was unsere KMU brauchen, um auch weiterhin für ein vielfältiges Angebot sorgen zu können, sind keine Gewinnsteuersenkungen – davon hat die grosse Mehrheit der KMU nichts, da sie keine oder nur wenige Gewinne ausschütten. Viel wichtiger sind gut ausgebildete Arbeitskräfte, eine stabile Infrastruktur, ein funktionierendes ÖV-Netz, Krippenplätze, ein stabiles politisches System, Zugang zu Innovation, einen ausgebauten Service public, ein faires Steuerregime, gute Lohnbedingungen und somit eine Stärkung der Kaufkraft der Bevölkerung. Dafür setze ich mich mit meiner Partei ein. Unser alter Slogan ist auch heute noch aktuell: Wir brauchen eine Wirtschaft, die für die Menschen da ist, nicht umgekehrt. Eine demokratische, solidarische und ökologische Wirtschaft mit Mitspracherechten für die Beschäftigten und nachhaltigen Geschäftsmodellen. Tausende KMU leben das bereits vor. An ihnen orientiert sich die SP, nicht an den Grosskonzernen. Gerhard Andrey, Unternehmer & Vizepräsident Grüne Schweiz Der Umbau hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Herausforderung, welche auch riesige Chancen beinhaltet; der Wettbewerb darum hat längst begonnen. Die Schweiz hat mit ihrem innovativen KMU-Werkplatz, der einzigartigen Berufsbildung und den leistungsfähigen Hochschulen eine ideale Ausgangslage. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen aber zeitgemässer sein: Die negativen Folgen umweltschädlichen Wirtschaftens dürfen nicht weiter der Gesellschaft übertragen und damit innovative Betriebe benachteiligt werden. Je schneller wir die Privilegien der fossilen, nicht nachhaltigen Wirtschaft abschaffen, desto rascher erhöhen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. Als Hort vieler internationaler Grosskonzerne tragen wir eine zusätzliche Verantwortung, die über das reine Beherbergen dieser Gesellschaften hinausgeht. Es ist konsequent, wenn wir von diesen Akteuren abverlangen, woran sich die Schweizer KMU selbstverständlich halten: Einhaltung der Menschenrechte und Respekt der Rechtsstaatlichkeit. Gehen wir dieses Thema nicht schleunigst an, werden wir einen grossen Imageschaden kassieren, der insbesondere den exportorientierten Schweizer KMU schaden wird. Und um auch weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort zu sein, ist es wichtig, dass wir Sorge zu unserer Infrastruktur und den Institutionen halten. Deshalb ist eine Steuerpolitik angebracht, welche der Gesellschaft und den KMU auch die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Denn nur mit guter Infrastruktur schaffen wir hohe Lebensqualität und sind wir für innovative Betriebe mit hoher Wertschöpfung langfristig attraktiv. Kurzum, die Grünen setzen sich für eine ganzheitliche Wirtschaft ein: Eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige. Jürg Grossen Vizepräsident glp Schweiz Die neue Steuerreform muss gelingen und unsere KMU stärken Wir Grünliberalen sind ein verlässlicher Partner für die Schweizer KMU. Nach dem Scheitern der USR III setzen wir uns im Interesse unseres Unternehmensstandorts dafür ein, dass die Steuervorlage 17 ein Erfolg wird. Dafür braucht es aber aus unserer Sicht noch einige Verbesserungen. Die vorgeschlagene Erhöhung der Dividendenbesteuerung auf 70 Prozent finden wir zu starr und nicht wirtschaftsfreundlich. Stattdessen braucht es eine Koppelung der Gewinnsteuer mit der Dividendenbesteuerung. Eine solche Koppelung würde den Kantonen einerseits Freiheiten lassen und einen interkantonalen Wettbewerb ermöglichen. Gewisse Kantone könnten weiter auf tiefe Dividendenbesteuerung setzen, andere auf tiefe Gewinnsteuern. Andererseits könnten wir damit Steuereinnahmen sichern, da eine Tiefsteuerstrategie bei beiden Steuern gleichzeitig nicht möglich wäre. Für inhabergeführte KMU ist eine solche Regelung eine Sicherheit, dass sie letztlich nicht die Verlierer der Reform werden. Die Erhöhung der Familienzulagen um je 30 Franken pro Monat lehnen wir ab, da der Zusammenhang mit der Steuervorlage 17 sehr weit hergeholt ist. Es handelt sich dabei wieder um eine Giesskannensubvention analog den 70 Franken bei der Altersvorsorge 2020. Die Abstimmung über die Altersvorsorge 2020 hat gezeigt, dass man das Volk nicht mit Giess-kannensubventionen kaufen kann. Schliesslich müssen die Kantone und Städte durch einen höheren Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer besser einbezogen werden, damit die Reform mehrheitsfähig ist und KMU überhaupt davon profitieren können. Die Steuerreform 17 muss im Parlament gelingen und auch beim Volk eine Mehrheit finden, die Grünliberalen werden sie aktiv mitgestalten und unterstützen. Wir setzen uns weiter für innovative und fortschrittliche Reformen ein, damit die Volkswirtschaft und unsere KMU fit bleiben für die Zukunft.

SKV 19 Lobby für die Schweizer KMU Gerhard Pfister Präsident CVP Schweiz Die KMU-Partei Die CVP ist die Partei der KMU und des Mittelstands. KMU sind unsere wichtigsten Arbeitgeber und gleichzeitig wirtschaftlicher Motor der Schweiz. Sie garantieren Anstellung und Ausbildung, Einkommen und Wohlstand. Wir unterstützen Unternehmen, indem wir auf weniger Bürokratie, moderate Steuern und den gesicherten Zugang zu freien Märkten setzen. KMU müssen sich ausserdem auf gesunde Staatsfinanzen verlassen können. Der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik ist uns wichtig und wir wissen, welches die Sorgen und Nöte der KMU sind. Dank der CVP konnte beispielsweise das Mehrwertsteuergesetz vereinfacht und dadurch die KMU entlastet werden. Ebenfalls dank unserem Einsatz werden Unternehmen, die sich in der Berufsausbildung engagieren, bei der Vergabe von Bundesaufträgen bevorzugt. Zudem kämpfen wir weiterhin für eine Reform der Unternehmensbesteuerung mit klaren Verbesserungen für kleine und mittlere Unternehmen. Mit dem KMU Forum bietet die CVP seit Jahrzehnten eine Plattform an, wo sich KMU-VertreterInnen mit nationalen PolitikerInnen der CVP austauschen können. Wir setzen uns dafür ein, dass KMU Gehör erhalten. Das tun wir erfolgreich, weil unsere PolitikerInnen gleichzeitig oft selber KMU-VertreterInnen sind. Das KMU Forum ist eine einzigartige Plattform, um Informationen aus erster Hand zu erhalten und ein Netzwerk mit kantonalen und nationalen Parlamentarier- Innen und RegierungsvertreterInnen pflegen zu können. Die Schweizer KMU sind eine der wichtigen Stützen unserer Wirtschaft und oft Familienunternehmen. Sie stellen Lehrlinge an, beschäftigen Teilzeitangestellte – oft Mütter – und tragen so viel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Auch deshalb schenkt die CVP in ihrer Wirtschaftspolitik den KMU besondere Aufmerksamkeit. Petra Gössi Präsidentin FDP. Die Liberalen Unser Ziel ist ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort mit Raum für unternehmerische Freiheit, für Eigenverantwortung und für Innovation. Davon profitieren Unternehmen jeder Grösse. Chancen der Digitalisierung nutzen Der Wandel klassischer Wertschöpfungsketten und neue Technologien schaffen neue Geschäftsmodelle, Prozesse und Arbeitsplätze. Als Partei des Fortschritts sieht die FDP in diesen Entwicklungen keine Bedrohung, sondern eine Chance. Die Schweiz darf sich nicht verstecken, sondern muss an der Spitze der technologischen Innovation bleiben. Gleichzeitig sollen alle von der Digitalisierung profitieren – eine Zweiklassengesellschaft der Digitalisierung nützt schliesslich niemandem. Die FDP engagiert sich für eine liberalisierte Arbeitszeiterfassung, für den einfachen Behördengang via eGovernment und für moderne Sozialversicherungen. Eine neue Steuervorlage zum Vorteil aller Das Zusammenspiel von kleinen, mittleren und grossen Unternehmen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor unserer Volkswirtschaft. 2018 wird es darum gehen, die Unternehmensbesteuerung so zu reformieren, dass die Attraktivität des Steuerstandorts für Unternehmen jeder Grösse gesichert und entwickelt werden kann. Die FDP ist insbesondere dagegen, dass der Bund für die Kantone verbindlich eine Erhöhung der Teilbesteuerung der Dividenden und der Familienzulagen beschliesst. Kampf gegen die kostspielige Bürokratie Bürokratie und übermässige Regulierung belasten unsere Firmen mit unnötigen Kosten. Gerade KMU, welche im kleinen Team innovativ und flexibel bleiben müssen, werden durch eine hohe administrative Last enorm gebremst. Wir wollen einen starken, aber schlanken Staat. Mit einer Regulierungsfolgeabschätzung und einer Regulierungsbremse bei besonders kostspieligen Regulierungen will die FDP die regulatorischen Kosten eindämmen. Albert Rösti Präsident SVP Wirtschaftsfreiheit statt Regulierungsflut Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass sie die unterschiedlichen Interessen des gesamten Werkplatzes berücksichtigt. Es gilt der Industrie und dem Gewerbe als auch dem Dienstleistungsbereich und der Landwirtschaft – d.h. allen drei Wirtschaftssektoren – Sorge zu tragen. So werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die bereits bestehenden bleiben erhalten. Die SVP bekämpft die ständig wachsende Gesetzesflut und die immer stärker überbordende staatliche Bürokratie, denn die Wirtschaft braucht statt zusätzlicher staatlicher Bevormundung und Dirigismus mehr Freiheit. Die SVP setzt sich ein für: • Einen ausgabeneffizienten, schlank ausgestalteten Staat, der sich auf seine Kernaufgaben beschränkt. • Eine tiefe Steuerlast und eine Steuerpolitik, die sich konsequent am internationalen Steuerumfeld orientiert, damit die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit global erhalten werden kann. • Den Abbau bürokratischer Belastungen für die Unternehmen. • Tiefere Lohnnebenkosten, d.h. den Verzicht auf zusätzliche Lohnabgaben. • Die Bewahrung der Schweizer Arbeitsmarktflexibilität durch die Bekämpfung zusätzlicher staatlicher Interventionen. • Eine allgemeine Reduktion der Regelungsdichte sowie die Einführung einer Kompensationsregel für neue Regulierungen. • Einen starken Schutz des Eigentums (inkl. geistiges Eigentum). • Weltoffenheit bei gleichzeitiger Unabhängigkeit. Eine einseitige Abhängigkeit von der EU, z.B. durch ein institutionelles Rahmenabkommen, ist unter allen Umständen zu vermeiden. • Bilaterale Beziehungen mit der EU auf Augenhöhe. • Eine eigenständige Steuerung der Zuwanderung, wie sie in der Bundesverfassung vorgesehen und im Interesse der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft ist.

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