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Katalog-Fries_Galerie_Fach

44 Die „Drei

44 Die „Drei Wassertröge“ im Heidelberger Stadtwald, 1828/29. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin mit Wasserzeichen: JWhatman. 28,8:36,5 cm. – Ränder mit leichten Knickspuren. Vgl. Wechssler WV 603, Abb. S. 316: diese lavierte Federzeichnung ist nicht datiert, gleichwohl mit 1829 angesetzt. Unsere Zeichnung dürfte jedoch zeitgleich mit der im WV 543 genannten Zeichnung (von 1828, 25,3:36,1 cm) entstanden sein, die ebenfalls ein Motiv aus dem Heidelberger Stadtwald zeigt und ebenfalls mit Bleistift gezeichnet ist. Dafür spricht auch die Sorgfalt im Hell und Dunkel der vorliegenden Arbeit, die dann 1829 mit WV 603 rasch durch Feder und Tusche ersetzt wird. Der nach oben erweiterte Bildausschnitt spricht für eine vor Ort entstandene Naturstudie. 100

45 Bildnis Louise Stockhausen, im Profil nach links, Juni 1832. Bleistift, auf gelblichem Velin, rechts unten datiert „Juny 1832“, Wiederholung des Profils am linken Rand. 16,2:13,7 cm. Vgl. Wechssler WV 583 und 584, jeweils auf 1828/1829 datiert. Bei der Dargestellten handelt es sich um die Frau des Künstlers Louise Stockhausen, Tochter des Pfarrers Christian Gottlieb und der Friederike Christina Stockhausen. Das Paar hatte am 10. September 1829 in Neckargemünd geheiratet. Der Familienüberlieferung nach lernte Fries seine Braut auf dem jährlich stattfindenden Rosenfest bei dem Apollotempel im Schwetzinger Schloßgarten kennen (Wechssler, S. 47). 101