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6 “Bey Geislingen,

6 “Bey Geislingen, 1819” – “Geislingen, 1819”. Geislingen aus der Ferne, mit dem Ödenturm oberhalb der Stadt. Pinsel in Grau, über Bleistift, auf grauem Papier, beide links unten bezeichnet und datiert „Bey Geislingen Novemb. 1819.“ bzw. „Geislingen Novemb. 1819“. 40,3:29,9 cm. – Verso: Blick durch die Hauptstraße von Geislingen (oben) und: Altarnische (unten). Bleistift. Vgl. Wechssler WV 57 (Salzburg, 1820): auch hier zwei Pinselzeichnungen übereinander. Diese Variante der Blattbenutzung ist von Carl Kuntz (1770-1830) 1815 abgeschaut. Zwei Skizzenbücher von 1819 und 1819-1822 (WV 741 und 742) enthalten Landschaftszeichnungen vom Odenwald und der Bergstraße, der Neckartalgegend, von Heidelberg, der Rheinreise und der Schwäbischen Alb. Diese Zeichnungen vom November 1819 sind vermutlich zu der Zeit entstanden, als Fries in Heidelberg auch an seiner berühmten Folge von sechs Ansichten des Heidelberger Schlosses arbeitet. (Vgl. WV Nr. 754-760). Weitere Landschaftszeichnungen mit Motiven aus Baden-Württemberg sind WV 69 (Burg Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd) und WV 70 (Burg Lichtenstein bzw. wohl Burg Bronnen im Donautal, wie Koopmann im Nachlaßverzeichnis zu Nr. 290 B angibt). Infolgedessen muß der Besuch der Schwäbischen Alb (Wechssler WV 69 und 70 bzw. Lehmann, S. 190) von 1821 auf 1819 umdatiert werden. 44 verso

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