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Katalog-Fries_Galerie_Fach

11 Burgruine Hohenstein

11 Burgruine Hohenstein bei Bad Schwalbach im Taunus, 3. Juni 1821. Bleistift auf chamoisfarbenem Velin. 23,8:32,5 cm. – Durchgehend leicht braunfleckig, zwei Löchlein sorgfältig geschlossen. Die qualitätvolle Zeichnung entstand zu Beginn der dritten Rheinreise, die Fries mit Johann Heinrich Schilbach (1798-1851) am 1. Juni 1821 in Frankfurt begann. Im Nachlaßverzeichnis ist Nr. 384.B mit Datum 3. Juni 1821 und „Schwalbach“ ausgewiesen. Burg Hohenstein ist vermutlich zwischen 1190 und 1230 von den Grafen von Katzenelnbogen erbaut worden. Bei Auseinandersetzungen mit den Grafen von Nassau schwer beschädigt, wurde sie 1604 wieder hergestellt. Zum Ende des Dreißigjährigen Krieges 1647 zerstört, blieben von ihr die beiden wuchtigen Schildmauern erhalten, jeweils flankiert von zwei Türmen. 52

12 Rheinlandschaft bei Koblenz mit Festung Ehrenbreitstein, Juni 1821. Bleistift, auf cremefarbenem Velin. 21,6:37,1 cm. – Minimal stockfleckig. Mit Nachlaßnummer verso „364“ im Konvolut Nr. 360-371 „Zwölf Blätter Studien, worunter ein coloriertes“ à 15 Kreuzer taxiert; vgl. Lehmann, S. 245. Entstanden während der 3. Rheinreise mit Johann Heinrich Schilbach (1798-1851) im Juni 1821. Von ihm waren 10 Zeichnungen vom Rhein im Nachlaß von Fries, vermutlich zur Ergänzung von dessen Vorarbeiten für die gestochenen Rhein-Ansichten. Wechssler (S. 375 f.) hat 18 Kupferstiche nach Fries aufgelistet, die in dem Buch „Malerische Ansichten des Rheins, der Mosel, des Haardt- und Taunusgebirges“ mit 72 Tafeln nach Zeichnungen von Fries, Kunz, Rottmann, Roux und Xeller bei Josef Engelmann in Heidelberg in Teillieferungen ab 1819 bis 1826 erschienen. 53