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34 Faleri, etruskische

34 Faleri, etruskische Grabkammern, 1826. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Initialen V M F, links unten bezeichnet und datiert „ Faleri den 22tn May 1826“. 28,2:41,9 cm. – Zu den Rändern hin leicht vergilbt, kleine Randbeschädigungen und Einriß im Unterrand sehr sorgfältig restauriert, vertikale Mittelfalte geglättet. Provenienz: Familie Fries; Kurpfälzisches Museum, Heidelberg; Winterberg Kunst, Heidelberg, Auktion 90, 25.04.2015, Nr. 246. Mit Nachlaßnummer verso „286“, geschätzt auf „1 Florin (Gulden) und 30 Kreuzer“, Lehmann, S. 196. Wechssler WV 310, Abb. S. 222. Hierzu schreibt Wechssler, S. 39/40: „... Ebenso ziehen die Felsengräber der Falsker, die in den Schluchten angelegt sind, die Künstler an. Die Ruinen der römischen Siedlung Faleri im Tal werden besucht und die beeindruckenden Felsformationen in Zeichnung und Aquarell festgehalten. Am 1. Juni verläßt Fries die Stadt und wandert über Castel S. Elia und Nepi zurück nach Rom, wo er am 2. Juni eintrifft. Die Entwicklung des Zeichenstils von Fries hat während der Frühjahrsreise einen Höhepunkt erreicht. Der sichere Strich, gepaart mit den Modulationsmöglichkeiten des weicheren oder härteren Graphits sind von nun an in seinem zeichnerischen Werk bestimmend...“. Fries befand sich auf diesem Teil der Reise in Begleitung von Jean-Baptiste-Camille Corot (1796-1875) und Francois Eduard Bertin (1797-1871), die er in Civita Castellana getroffen hatte. 35 Neapel, Häusergruppe und die Kirche San Francesco di Paola, in der Ferne Capri, 1826. Bleistift, weiß gehöht, auf Transparentpapier, aufgezogen, verso von späterer Hand bezeichnet „Fries“. 15,3:24,4 cm. – Mit Braunfleck rechts oben. Die Kirche befindet sich an der Westseite der Piazza del Plebiscito gegenüber dem Palazzo Reale. Bei seinem Aufenthalt im Juni/Juli 1826 in Neapel konnte Fries die Kirche nur in unfertigem Zustand gesehen haben. Sie wurde 1815-1824 von Pietro Bianchi erbaut und 1836 von Papst Gregor XVI. geweiht. Das Hauptinteresse des Zeichners gilt der Architektur, die er mit großer zeichnerischer Präzision aufgenommen hat. 84

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