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vor 6 Monaten

von fliegen ANTONIO PALIDO

normal, wie auf einem

normal, wie auf einem Trip eben. Monate später hat Pimmi mir erzählt, dass genau an diesem Tag es mitten in der Nacht bei ihr an der Tür geklopft hat, sie hingegangen sei, meinte, dass sie meine Stimme gehört hat, ich aber nicht da war. So schön, wie es ist, diese Geschichte zu erzählen, so entschlossen war ich dann aber auch, keinen Trip mehr zu schmeißen und allein nach draußen zu gehen. Zu dem Zeitpunkt. Wie geschrieben, es kamen auch andere Zeiten. Ich war wirklich auf Nadine angewiesen, so wie sie auf mich. Eine Einheit, Freunde. Durch dick und dünn. Nichts konnte zwischen uns kommen; erst einmal. Es ging so weit, dass wir uns wichtiger waren, wie unsere jeweiligen Partner. War irgendetwas bei einem von uns, hatte sie, hatte ich Vorrang. Frank machte das mit, Bianca weniger. Ich glaube, ich hätte es auch nicht wirklich geduldet. Nein. Ich erwarte viel und dulde wenig. Sollte sich aber erst in den letzten Jahren herausstellen. Noch war es nicht an der Zeit, Einsicht zu zeigen. (Das Kapitel ist noch nicht beendet. Kommt noch etwas irgendwann.) 39

1. Mai (2008) Den Beginn der Geschichte weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ich war auf jeden Fall mit Hanna und ihrem Freund Enrico zusammen in Kreuzberg an diesem Tag. Haben uns getroffen, obwohl Hanna es nicht mag, wenn ich Alkohol in ihrem Beisein trinke. Etliche Becks hatte ich intus, als meine Erinnerung einsetzt. Wir standen schräg gegenüber vom ‚Wild at Heart‘ – soll ich die Geschichte auch noch kurz erzählen? Mache ich einfach. Ihr könnt ja überspringen. Einmal, allerhöchsten zweimal, bin ich in Berlin im Jahr weggegangen. Dann sollte es aber auch Stil haben. Irgendwann habe ich das ‚Wild at Heart‘ für mich entdeckt. Für mich eine Punkerdizze. Angenehmes, verständliches Personal, was ich ganz wichtig finde. Ich will nicht normal behandelt werden, wenn ich weggehe; ich tue es ja auch nicht. Der dicke russische Türsteher - wobei dicker absolut nicht abwertend gemeint ist – er ist einfach stärker als ich, guckte mich immer an – doch bevor er was sagen konnte, meinte ich: „Alles gut. Ich bin zwar hackenkackenbreit, aber will nur tanzen.“ Legte meinen rechten Arm auf seine breite Schulter, wo er sich natürlich sofort wegdrehte, lächelte aber trotzdem und: ließ mich auch rein. Ich war wirklich zum Tanzen da. Nur. Am liebsten allein mit Menschen. Also: die Menschen dürfen sich auch tanzender Weise bewegen, aber bitte nicht in meinem Wirkungskreis. Egal. Nun wieder zurück. Schräg gegenüber von der Punkerdizze. Stehen da rechts von uns so an die zehn Menschen? Keine Haare? Schwarze Handschuhe an? Ei, sag ich zu Hanna und Enrico, das geht gleich los. Glatzen sind das nicht. Die haben Handschuhe. „Frag ich doch mal, wat los ist.“ – mit Fotoapparat. „Ey. Machst du keene Bilder.“ „Wieso?“ Alle drehen sich weg. Kein Gesicht mehr zu sehen. Nur noch Hinterköpfe. Aber auch keiner, der mich aktiv auffordert es sein zu lassen, das fotografieren. Dann kommt einer zu mir und fordert mich mit durchdringendem Blick auf, den Fotoapparat sofort einzustecken und ganz schnell zu verschwinden. Am nächsten Tag wusste ich, wer sie waren. Staatsschutz. Hatten kurz zuvor den Polizeipräsidenten in zivil durch das Mayfest geleitet. Mir blieb nicht viel Zeit, mich zu wundern. Erste Flaschenwürfe waren von 40

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