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vor 1 Woche

von fliegen ANTONIO PALIDO

Bianca (1994) Bevor ich

Bianca (1994) Bevor ich zu erzählen beginne: Nick, Lila und Guido. Ohne diese drei Menschen hätte es mich und Bianca so nicht gegeben; also die Geschichte – für das sein sind natürlich unsere Eltern verantwortlich. Nick, Lila und Guido sind im Laufe der Jahre gestorben. Ich widme ihnen die Worte, die da folgen. Ja. 12. Februar 1994. Nicks Geburtstag. Zu dieser Zeit einer meiner engsten Freunde. Hatten uns Jahre zuvor auf dem Europaplatz kennengelernt. Im Flip oder davor. Dann zusammen bei den Torfrockers gewesen, ein Spaß MC, der aus 13 Menschen bestand, wovon gerade mal zwei einen Führerschein hatten. Aber Hauptsache Lederkutte und Vereinsheim, aber das ist ein anderes Kapitel. Nick verstarb wenige Jahre später an einer Überdosis Methadon, Ersatzstoff für Heroin. Er hatte außer Alkohol und Hasch nie etwas mit harten Drogen zu tun. Keiner weiß genau, was an dem Abend auf der Party passierte. Entweder wollte er ausprobieren oder jemand hat es ihm in sein Trinken gemischt. Er verstarb. Nicht mehr zu ändern. Also: Nick hatte Geburtstag. Zu dieser Zeit lebte ich auf dem Dach vom Reisebüro auf dem Europaplatz. War also eine willkommene Abwechslung, weil eingeplant war, dass ich dann auch bei ihm in Elmschenhagen schlafen würde. Sollte anders kommen. Elmschenhagen ist immer ein Stadtteil gewesen, wo ich mich nicht gerne aufgehalten habe. Ebenso wie Kronsburg. Viele Rechte. Die Wahrscheinlichkeit welchen auf der Party bei Nick zu begegnen, war relativ hoch. Nicht unbedingt welche, die mit Glatze rumliefen, aber schon rechte Gedanken im Schädel mit sich rumtrugen. Ja. Das passierte dann auch. Der Abend wurde länger, die Flaschen leerer und weniger und schon war eine Politdiskussion in Gange. Ich als einziger Punk in den Reihen hatte nicht allzu viel Chance, auch wenn Nick immer wieder versuchte die Gemüter zu beruhigen. Letztendlich lief aber alles darauf hinaus, dass, wenn ich bleiben würde, den Abend nicht unbeschadet überstehen würde. Also machte ich mich irgendwann auf den Weg. Kalt war es. Und so ziemlich der letzte Bus, den ich noch kriegen musste, glaub ich. Mir grauste schon vor den Menschen dort drin. Na gut dachte ich, letztendlich Wurst, wo ich eins auf die Glocke bekomme. Die Möglichkeit bestand ja auch, dass im Bus alles ruhig verlief. Das war meine Hoffnung. Bus kam. Ich rein, ab auf die letzte Bank. Weniger durchgeknallte Menschen drin, wie erwartet. Meine Hoffnung also in Erfüllung gegangen. Sehr gut. Letzte Bank deshalb, weil wenn noch Idioten reinkommen, ich alle im Überblick habe. Zwei Stationen weiter erkannte ich Lila gerade vorne beim Fahrer einsteigen. 3

Punkette aus Preetz, beste Freundin von Nadine zu dem Zeitpunkt, dieses Jahr 2012 ebenfalls gestorben. Wir waren nach der Zeit mit Nadine kurzzeitig für eine Woche zusammen, seitdem und vorher auch schon immer gut aufeinander zu sprechen. Vor allem hatten wir Spaß. „Lilaaaaaaaa!“ Ich schrie regelrecht nach ihr. Zum einen hatte ich sie lange nicht gesehen, und zum anderen hatte ich auf dieser Strecke überhaupt nicht mit einem bekannten Gesicht gerechnet. Nein. Sie kam nach hinten, laut lachend: „Euleeeeee, du Sau! Wat machst du denn hier?“ Sie kam an der hinteren Bank an. Wir umarmten uns. Da fiel mein Blick unweigerlich auf ein Mädchen, welches mit ihr in den Bus gestiegen ist. Meine Wahrnehmung was hören, riechen, schmecken anging stellte sich ein. Ich sah nur noch sie. Alles andere drum herum verschwommen. Sie glasklar. Liebe auf dem ersten Blick. Was ein Scheiß. Dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt. „Hi, Bianca.“ Und ihre Stimme. Scheiße. Ich hab mich verknallt. Im Bus. Hab Lila überhaupt nicht mehr wahrgenommen, obwohl sie bestimmt gesappelt hat wie ein Wasserfall. Nur noch Augen und Ohren für Bianca. Was ich noch machen würde, fragte Lila. Ich war so im Arsch, dass ich eigentlich nur noch aufs Dach wollte und schlafen, doch sagte ich was anderes. „Kein Plan, ich schließ mich euch an.“ Wollte Bianca nicht mehr gehen lassen. Auf keinen Augenblick warten, an dem ich sie vielleicht ein zweites Mal sehen würde. Nein. Ich wollte sie. Das war die Frau, auf die ich nicht gewartet habe, aber die im Einklang mit mir war. „Na wir müssen in die Berger; schnorren. Brauchen ´nen Fuffi.“ Puh, scheiße, da treffe ich die Frau und sie nimmt Braunes. Von Lila wusste ich es, war natürlich nicht einverstanden, immer wieder auf sie eingeredet. Sie immer abgewiegelt. „Wohin? „Na, was holen?“ 4

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