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Katalog-der-Begleitforschung

HANDLUNGSBEREICH /

HANDLUNGSBEREICH / TECHNOLOGIE 04 / TECHNOLOGIE / Durch die immer kürzeren Lebenszyklen von Technologien werden insbesondere KMU vor steigende Herausforderungen gestellt. Oftmals fehlen ihnen die Ressourcen und die Marktmacht, um selbst technologische Trends zu setzen. Die Begleitung der Projekte zeigt, dass KMU üblicherweise in ihrem angestammten Themenfeld tiefgreifendes Knowhow besitzen, ihnen jedoch oftmals der Transfer darüber hinaus schwerfällt. So unterschätzen IT Firmen anfangs häufig die Komplexität des Maschinen- und Anlagenbaus, während auf Seiten der Ingenieure die Möglichkeiten der Digitalisierung teils verkannt werden. Neue Herausforderungen wie beispielsweise das Thema IT-Sicherheit erzeugen eine große Verunsicherung bei den Unternehmen und verhindern dadurch ihren Wandel. Aufgrund der geänderten Bedingungen gilt es letztlich für KMU, verschiedene technische Herausforderungen zu bewältigen. Zwei wichtige Schlüssel dazu sind Modularisierung und Standards. Dadurch, dass die geförderten Unternehmen die Software ihrer Produkte modular gestalten, werden sie in die Lage versetzt, einzelne Bausteine immer wieder an technologische Neuerungen anpassen zu können. Parallel dazu setzen die Unternehmen stark auf Standards wie OPC UA. In der Folge können Entwicklungskosten durch den Einsatz bewährter Ansätze reduziert und die Kompatibilität zu anderen Marktlösungen gesteigert werden. Durch beide Ansätze wird zudem die Zusammenarbeit mit Partnern stark vereinfacht. Insgesamt nimmt die Bedeutung von strategischen Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen stark zu. Dies gilt insbesondere für das Thema Sicherheit. Obwohl es auch den reifen KMU oftmals am notwendigen Know-how im Bereich IT-Sicherheit fehlt, lassen sie sich davon nicht abschrecken, sondern planen ihre Sicherheitskonzepte frühzeitig mit geeigneten Partnern. Neben dem Einsatz von Standards ist die Erzeugung der notwendigen Datenqualität im eigenen Unternehmen auf der Seite der Kunden notwendig. Der Schlüssel dazu ist eine hinreichende Planung der zukünftigen Prozesse mit ihren Datenangeboten und –bedarfen. Im Zuge der Digitalisierung haben die Entwicklung von am Kundenprozess ausgerichteten Geschäftsmodellen und ihre Implementierung in die eigenen Prozesse und Strukturen stark an Bedeutung gewonnen. In den Projekten wird jedoch deutlich, dass sich viele der Unternehmen noch immer zu stark auf die Technologie und zu wenig auf das übergeordnete Geschäftsmodell konzentrieren. Durch die immer kürzeren Lebenszyklen lassen sich durch Technologien aber oftmals keine dauerhaften Wettbewerbsvorteile mehr erzielen. Daher ist es notwendig die eigene Vision zunächst Technologieunabhängig zu planen. / Unternehmen sollten … / … einheitliche standardisierte Datenschnittstellen oder Datenformate einsetzen. … die Produktentwicklung modular gestalten, um flexibel auf neue Technologien und Standards reagieren zu können. … sich von Sicherheitsbedenken nicht abhalten lassen, Innovationen zu entwickeln und einzusetzen, sondern frühzeitig mithilfe eines erfahrenen Partners mit der Arbeit an einem Sicherheitskonzept beginnen. … die Datenhaltung und -qualität als kritische Basisanforderung für langfristigen Erfolg beachten. Grundlage dafür ist eine Betrachtung der Prozesse. … sich nicht rein auf den Einsatz neuer Technologien, sondern auf die Erfüllung von Kundenanforderungen und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle konzentrieren. / Katalog der Begleitforschung /

FAZIT / Die Maßnahme „Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0“ liefert einen wichtigen Baustein für die Umsetzung von Industrie 4.0 in kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Sie verknüpft gezielt KMU und Forschung zur Überwindung der letzten großen Hürden und hilft den Unternehmen dabei bestehende Defizite auszugleichen. Zu diesem Zweck finden Unternehmen in dem vorliegenden Katalog mehr als 50 deutschlandweit verteilte Testumgebungen, die eine breite Auswahl an branchenspezifischem Know-how und Infrastruktur anbieten. Die bisher entstandenen Projekte zeigen insgesamt sehr große Innovationssprünge in Bezug auf Technologie und Markt. Insgesamt konzentrieren sich die Unternehmen aktuell stark auf den Aspekt der Vernetzung. Parallel zu den laufenden Forschungsprojekten besteht in der breiten Masse der KMU jedoch noch immer großer Nachholbedarf bei der Umsetzung von Industrie 4.0. Für diese Unternehmen gilt es, sich an den bestehenden Beispielen zu orientieren und die aufgezeigten Best Practices in ihre eigene Organisation zu überführen. Nur so kann es diesen Unternehmen gelingen, die Lücke zu den technologisch voranschreitenden KMU zu schließen. / I4KMU ‐ Handlungsempfehlungen / – 131 –

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