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Story of Our Life

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S e i t e | 118 Infrastruktur. In den Bergen bei Alma Ata trafen wir eine Gruppe von Portugiesen, die mit dem Auto die ganz Landroute von Lissabon nach Tokyo absolvieren wollten. In Tashkent musste ich dem Bürgermeister einen Besuch abstatten und es gab einen offiziellen Empfang mit Nachtessen und traditioneller Musik und Tänzen. Nach Samarkand mussten wir eine lokal gecharterte Yak 40 aus den 60er Jahren mit dicken Reifen nehmen, vor der unsere eigenen Piloten sogar Respekt bekundeten (wegen ihrer Antiquität); der Flugplatz Samarkand war für uns geschlossen. Als wir dort anrollten, bemerkte ich Gruppen von Menschen und konnte Claudia grad noch warnen, sich mit einem neuen T-Shirt etwas schick zu machen. Als wir die Türe aufmachten, wurden wir schon von einer lokalen Musikgruppe mit Tröten und Trommeln und lautem Getöse empfangen. Der Bürgermeister war mit einer ganzen Delegation zur Begrüssung gekommen und eine Mädchengruppe in lokaler Kleidung stand mit Blumen und Brotfladen zum üblichen Ritual (Brot und Salz) bereit. Dann wurden wir in eine grosse Zil-Limousine verfrachtet und mit einer Polizei-Eskorte am berühmten Registan-Platz vorbei zum Gästehaus gefahren. Den ganzen restlichen Tag wurden wir von ein paar Leuten, darunter auch der lokale Tourismus-Direktor zu den verschiedenen Sightseeing-Punkten geführt; nach dem wunderbaren Registan-Platz durch den noch schöneren und farbenfrohen Markt und einer bereitgestellten Verpflegung beim timuridischen Gur Emir Mausoleum.

S e i t e | 119 Am Abend wurde ein grosser Empfang des Bürgermeisters gegeben, mit Reden, Geschenken, Buffet-Dinner, usbekischen Musik- und Tanzdarbietungen, mit anschliessendem Tanz für alle. Hier kam es zu einem unangenehmen Vorfall, von dem wir heute noch sprechen: im Laufe des Festes bat Claudia Vreni, sie zur Toilette zu begleiten, worauf sie nicht gleich reagierte. Plötzlich, einer Eingebung folgend, eilte sie ins Untergeschoss, wo sie prompt unseren Tourismus-Direktor vor Claudias Toiletten-Tür stehen sah. Bei ihrer Ansicht verzog er sich natürlich, und Claudia wagte sich endlich raus; sie hatte sich schon die ganze Zeit von diesem Typen bedrängt gefühlt, und wer weiss was geschehen wäre, wenn Vreni sie nicht ‚erlöst‘ hätte. Sie war auch ziemlich aufgebracht, und ich wollte mich zuerst beim Bürgermeister beschweren, unterliess es dann aber. - Wie sagt man doch gern in diesen Gegenden: ‚man hat mir für meine Frau drei und für meine Tochter fünf Kamele angeboten‘! Von Tashkent flogen wir nach Istanbul, wo unsere lokale Niederlassung ein Boot für die Ueberführung in ein herrliches Fischlokal am Bosporus, die Tashkent II organisiert hatte. ‚Oh no!‘ schrie Matsuzaki (wir hatten genug von Zentralasien), und das Fischlokal wurde kurz darauf wegen einer Schiesserei geschlossen. - Insgesamt aber doch eine einzigartige Reise, wiederum bestens fotografisch dokumentiert. Aber das Jahr war noch lange nicht um: im Herbst kamen Hellmunds (wohl zur Fotokina) zu Besuch und wir flogen noch zusammen für ein Wochenende nach Prag. - Das Richtfest für das Haus Hestia fand, wie schon erwähnt, in Klosters statt, und wir

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Story of a Clown, Datum, Juli 2007
siehe auch Schicksal - Key of Life
All the Sounds of Life - Sonova
Einführung in The Pace of Life - campusphere
Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe
The green side of life. - Brill
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