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Story of Our Life

S e i t e | 130 Im

S e i t e | 130 Im Herbst kam Kollege und Freund Ken Iwaki mit seiner Frau zu Besuch nach Griechenland, wo wir zusammen die Akropolis und das nahe Delphi besuchten und eine herrliche Fischmalzeit al fresco kredenzt bekamen. - Die schönsten Herbsttage überhaupt erlebten wir von Klosters aus im Prättigau, wo wir von Küblis aus bis ins herrlich in den Bergen gelegene St. Antönien fuhren. - Ernsts kamen auch noch zu Besuch, aber grosse Konflikte mit Sommer brauten sich um diese Zeit zusammen: Zuerst hatte Ron damit begonnen, viele Länderchefs von ihren angestammten Aemtern ‚auszuhebeln‘ und sie in pan-europäische Management- und Support- Funktionen zu schieben, so z. Bsp. Michel Galiana von Frankreich, Jörn Aspeli von Skandinavien und besonders Dave Van Velzen von Holland ins europäische Marketing, wo er sich besonders unwohl fühlte. - Die von mir durchaus unterstützte aber graduell gedachte Drehung der Organisation wurde plötzlich mit Gewalt vorangetrieben und führte zu grosser Unruhe. Ron und ich vertraten unsere konträren Meinungen auch offen, sozusagen als Stellvertreter-Krieg, in einer lange benutzten Case Study des noch von mir initiierten Management-Forums der IMD Management Schule in Lausanne, wo wir die jeweiligen Pro- und Contra-Argumente der horizontalen Länder-Organisation gegenüber der vertikalen Business Group-Organisation, zum Ausdruck brachten. Kurzum, ich ventilierte meine Bedenken zu Rons Management Stil im Herbst in Tokyo und machte Ohga darauf aufmerksam,

S e i t e | 131 ‚dass er meine Leute kaputt mache‘. Ich hatte sein Einverständnis, dass ich seine Entlassung einleiten würde, insbesondere weil sich auch Gerüchte verdichteten, dass er sich um die Stelle des ersten CEOs der neu zu privatisierenden Deutschen Telekom AG bewarb. Er selbst hatte mir dies schon angedeutet, worauf ich meinte, dass dies dann wohl ein Angebot wäre, wozu er nicht nein sagen könne. Meine Eröffnung, dass er und seine Frau nun nicht mehr zu unserem jährlichen Weihnachtessen zu bemühen brauchte, gouttierte er überhaupt nicht (seine Frau hat uns nie vergeben). Auf alle Fälle mobilisierte er nochmals alle seine Kontakte in Tokyo. Dazu gehörte wohl der HR-VP Hashimoto, einer von Ohgas engsten Beratern, den er über ‚seinen‘ Freund Galiana nochmals davon überzeugen konnte, von einer Kündigung abzusehen, ,weil sie uns beide brauchten‘. Genau mit diesen Worten argumentierte Ohga, als er mich kurz vor Weihnachten zuhause anrief. Ich war aufgebracht, hatte ich Ron doch schon gekündigt und sollte ihn nun wieder zurücknehmen? ,Das kannst Du mir nicht antun‘, er sucht ja schon einen anderen Job!‘ sagte ich zu Ohga, der darauf auch noch Hashimoto bat, mich zu überzeugen. Was konnte ich tun? - Ron (allein) kam dann doch noch zum Weihnachtsessen. Wir vereinbarten Zusammenarbeit, ich liess ihn allerdings wissen, ‚dass er hoffentlich nicht drei Monate später doch noch kündige‘. - Genau das geschah! Dazwischen geschah jedoch noch etwas Dramatisches: Nach langem Ringen mit sich selbst und kurz vor seinem 65sten Geburtstag war Norio Ohga zum Schluss gekommen, meinen Kollegen Nobuyuki Idei zu seinem Nachfolger zu machen, und damit viele Ränge und ‚natürliche‘ Kandidaten für den Job zu

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Story of a Clown, Datum, Juli 2007
Story of the ETNO-Mod (pdf)
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siehe auch Schicksal - Key of Life
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Cover Story Chicago: Wo man gern Flagge zeigt A taste of Chicago ...
Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe
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Einführung in The Pace of Life - campusphere
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Best practice Beispiel - End-Of-Life-Care
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Way of Life Frühling 2015 | Ausgabe 10
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