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Story of Our Life

S e i t e | 16 Einmal im

S e i t e | 16 Einmal im Jahr gab’s das berühmte Klassenfoto, heute beliebte Zeitzeugnisse und Erinnerungen. Im Glarnerland werden noch heute regelmässige Klassentreffen organisiert, an denen sowohl Freddy als auch Vreni hie und da mitmachen. Aus dem vierten oder fünften Schuljahr besitze ich noch ein Aufsatzheft, in dem die Aufgabe wohl lautete, zum Thema Heimat zu schreiben; meiner begann wie folgt: „Meine Heimat ist die Welt“. Zitat aus einem anderen Aufsatz (aus der Sekundarschule?) mit dem Titel Ein Land, das ich gerne bereisen möchte: „Dieses Thema ist für mich unerschöpflich, weil ich überhaupt alle Länder dieser Welt bereisen möchte, ohne Rücksicht auf politische Führung, auf Klima, Entfernung, Religion. Jedes Land hat seine Reize, die entdeckt und gesehen sein wollen, und in diesem Sinne dürfte ich schon nicht mehr von einem ‚Land‘ reden, das durch einen Namen und durch Linien auf der Landkarte begrenzt ist, mein Land wäre unbegrenzt, es wäre die Welt!“. - Offensichtlich war diese Materie für mich schon damals von einiger Faszination. Als ich neun war, kam mein kleiner (Stief-)Bruder Fritz auf die Welt. Er war natürlich ein willkommenes neues Familienmitglied, aufgrund des Altersunterschieds aber kaum ein Spielgefährte für mich. Dasselbe galt für meinen grösseren, fünf Jahre älteren Bruder Walti, der auch seine eigenen Interessen und Freunde hatte, sodass wir eigentlich eher wie Einzelkinder aufgewachsen sind, jeder für sich, mit Brüdern zwar, die auch da waren, sich aber in ihren eigenen, uns fremden Altersgruppen bewegten.

S e i t e | 17 So verging die Primarschulzeit. Bruder Walter meinte mal in einem Gespräch, dass wir eine schwere Kindheit gehabt hätten, worauf ich ihm entgegnete, dass ich meine Kindheit als schön und unbeschwert in Erinnerung hätte. Er sah mich offenen Mundes an bis wir realisierten, dass wir durch den fünfjährigen Altersunterschied wohl ganz unterschiedliche Kindheits-Empfindungen in uns trugen. Ihm als ca. Siebenjähriger wurde beim Tod des Vaters bewusst, und er wurde von Mutter auch daran ermahnt, dass er nun das männliche Familienoberhaupt sei. Er hatte viel von Mutters Not und Elend mit ansehen und erleben müssen, während ich dies alles noch kaum bewusst wahrnahm. - Natürlich kann ich mich rückblickend an manche Entbehrungen erinnern. Wenn es Streit gab, war es meistens wegen des (mangelnden) Geldes. Ein eigenes Fahrrad, Mitgliedschaft bei der Pfadi (Pfadfinder), eine sehr gewünschte Trompete war nicht drin. Als Instrument besorgte ich mir selbst und auf Abzahlung eine chromatische Mundharmonika, auf der ich recht passabel zu spielen lernte. Mutter erinnerte sich oft daran, dass ich, wenn sie mit mir geschimpft oder mir sogar eine Ohrfeige verpasst hätte, mich in mein Zimmer zurückgezogen und seelenruhig auf meiner Mundharmonika gespielt hätte. Zur Weiterbildung kam der „obere Bildungsweg“ via Gymnasium und Uni für uns aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Der zweite Bildungsweg via Sekundarschule und Berufslehre war der übliche. So sollte ich nach dem sechsten Schuljahr in die Sekundarschule wechseln, die im nächsten Dorf, im zweidrei Kilometer entfernten Schwanden, lag. Im Sommer war dieser Schulweg kein Problem, er war zu Fuss oder mit Mutters Fahrrad zu bewältigen. Im Winter allerdings war man am

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PRECISION BORN OF OUR EXPERIENCE AUS ... - Scholpp
Story of a Clown, Datum, Juli 2007
siehe auch Schicksal - Key of Life
All the Sounds of Life - Sonova
The green side of life. - Brill
Einführung in The Pace of Life - campusphere
Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe
Cover Story Chicago: Wo man gern Flagge zeigt A taste of Chicago ...
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