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Story of Our Life

S e i t e | 186 Neben

S e i t e | 186 Neben den Hauptattraktionen Kathedrale, Alcazar, Torre del Oro und Plaza de Toros am Guadalquivir ist es der Gesamteindruck und die Synthese aus maurischer und christlicher Baukunst, sowie das Wissen um seine grosse Vergangenheit in der Geschichte der spanischen Entdeckungsfahrten, die den Reiz Sevillas ausmachen. - ‚Herkules erbaute mich, Cesar umgab mich mit Mauern und der heilige König nahm mich ein‘ verkündet die Inschrift an der Puerta de Jerez. Schon 1248 eroberte Ferdinand III in der Reconquista (mit Hilfe der maurischen Könige von Granada) die Stadt, die inzwischen so gross wie Cordoba geworden war, und machte sie zu seiner Residenz. 1350-1369 beschloss Pedro der Grausame, eine königliche Behausung zu bauen und liess maurische Baumeister und Handwerker aus dem mit ihm verbündeten Granada und aus Toledo kommen, die den nach ihm benannten Palastteil erstellten und damit das schönste Zeugnis mudejarer Baukunst in Spanien schufen. - Noch im Vorhof zu den Privatgemächern, im Cuarto del Almirante, handelte Isabella die Katholische mit Kolumbus den Vertrag aus, der ihm seine Entdeckungsreise ermöglichte, und hier empfing sie ihn nach seiner zweiten Reise. Von 1503 an hatte die Casa de Contratation ihren Sitz hier, die allein für den Handel - besser gesagt Ausbeutung - mit der Neuen Welt zuständige Kammer. - An Stelle der maurischen Hauptmoschee wurde 1402 mit dem Bau der Kathedrale begonnen und schliesslich 1506 als die grösste gothische Kirche der Welt fertiggestellt. Von der Moschee erhalten sind noch die Giralda (das ehemalige Minarett) mit dem aufgesetzten Glockenturm das Wahrzeichen der Stadt, und der Orangenhof.

S e i t e | 187 Im nahen strengen Renaissance-Palast der Casa Lonja befindet sich das Archivo General de Indias mit fast 40‘000 spanischen Dokumenten über die Entdeckung und Eroberung Amerikas und der Philippinen, so auch die Autographen von Magellan, Pizarro und Cortez und das Tagebuch von Christoph Kolumbus, dessen Grabmal in der Kathedrale aufgestellt ist. Obwohl 100 km vom Meer entfernt, war Sevilla für lange Zeit der Haupthafen Spanien. Magellan brach von Sevilla zur ersten Weltumsegelung auf. Hier legten die goldbeladenen Schiffe an und in der staatlichen Münze (Moneda) wurde das Edelmetal geschmolzen. Hier am Ufer ist die gosse Promenade Cristobal Colon, auf der man von der herrlichen Plaza de Toros über den maurischen Torre del Oro bis zur riesigen 1757 errichteten und durch die Oper Carmen berühmten Fabrica de Tabacos (heute Universität). - What a place! Der Rückweg Richtung Malaga führte uns übers Land in das atemberaubend auf einem Bergrücken und an einer Schlucht gelegene Ronda, eine der ältesten Städte Spaniens. Die dreibogige über 150 m hohe sogenannte Puente Nuevo verbindet die maurische Altstadt mit dem neueren Stadtteil Mercadillo und bietet einen unvergesslichen Eindruck. Der sehr schöne Parador liegt direkt am Abgrund zwischen Brücke und der 1785 erbauten Plaza de Torres, der ältesten Stierkampfarena Spaniens. Olé! - Alles in allem sicher eine der malerischsten, historisch und kulturell interessantesten Reisen, die wir je unternommen haben.

PRECISION BORN OF OUR EXPERIENCE AUS ... - Scholpp
moments of life - Connexgroup.net
Story of a Clown, Datum, Juli 2007
moments of life - Connexgroup.net
siehe auch Schicksal - Key of Life
Story of the ETNO-Mod (pdf)
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View of Life - La Vie
All the Sounds of Life - Sonova
The green side of life. - Brill
Einführung in The Pace of Life - campusphere
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Way of Life Frühling 2016 | Ausgabe 12