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Story of Our Life

S e i t e | 256 und von

S e i t e | 256 und von da ins Urnertal runter nach Andermatt und weiter zur Schöllenenschlucht (mit der alten Teufelsbrücke der alten Gotthardstrasse) den Urnersee lang bis Altdorf, Schwyz, und zurück über den Hirzel an den Zürichsee. - Viel schöner geht es nicht. Im Herbst hatten wir eine Einladung von Hans und Zita Abderhalden angenommen, sie in Flims zu besuchen. Wir machten einen schönen Wanderausflug hinter den Flimserstein und fuhren am nächsten Tag zusammen nach Vals und hoch zum Zervreila Stausee. Es war wunderbares Herbstwetter mit schönen Eindrücken auch von diesem Teil der Alpen. - Eine weitere Exkursion machten wir zum Rheinfall und in das nahe und reizvolle Städtchen Stein am Rhein mit seinen vielen bemalten Häusern. Im September, zu Vrenis 70sten Geburtstag, hatten wir eigentlich geplant, Claudia nach Marrakesh in Marocco einzuladen, um ihr diese farbige Ecke der Welt zu zeigen. Daraus wurde leider nichts, da Claudia im August in einem heftigen Gewitter in Houston im Schlamm das Gleichgewicht verlor und sich das Knie kaputt machte (sie renkte es sich noch selbst ein). Sie musste eine Schiene tragen und konnte nicht reisen. - Also entschlossen wir, sie in Houston zu besuchen. Wir wohnten, wie fast immer im St. Regis und verbrachten schöne gemeinsame Tage in ihrem Umfeld in ihrer Wohnung (sie wohnte ja jetzt allein; ihr Hausrat war aufgeteilt und teilweise eingelagert), gingen zusammen einkaufen und besuchten einen farbigen Pumpkin-Markt (es war ja Halloween-Zeit).

S e i t e | 257 Natürlich besuchten wir ihr Blaffer Museum und die Menil Collection. Im Museum of Fine Arts war, meine ich, eine Tutanchamun-Ausstellung. - Der eigentliche Anlass war natürlich Vrenis runder Geburtstag, den wir sowohl im St. Regis, aber auch in einem Restaurant feierten, das früher eine Kirche gewesen war. - Der kleine ‚Abstecher‘ hatte sich doch gelohnt. Nach unserer Rückkehr nach Stäfa war wieder mal Zeit, Bestand von unseren schönen Wertsachen zu nehmen. Der Anlass dazu hatten mehrere Neuzugänge in diesem Jahr gegeben: draussen vor dem Pavillon ein schöner Steinbrunnen ,aus Frankreich‘ (Angabe des Verkäufers), von Michael Hilti zu meinem Abschied aus dem VR ein herrlicher grosser chinesischer blue-and-white Teller aus einem von Frank Goddio (den er sponserte) in den Philippinen geborgenen chinesischen Junke ‚Lena‘ um die 1490, und eine tolle kleine Skulptur von der inzwischen verstorbenen Louise Bourgeois namens Topiary. - Auf all diese ‚schönen Sachen‘, die sich über all die Jahre bei uns angehäuft haben: Porzellan, Teppiche, Bücher, Kunst, etc müssen wir nochmals zurückkommen; sie sind eigentlich alle Ausdruck und Zeugnis unseres Lebens. Claudia konnte wegen ihrer Knieverletzung auf die Festtage 2011/12 immmer noch nicht reisen und wurde von Matthew in Houston getröstet. Was wir in der Zeit machten, ist uns nicht mehr geläufig. Auf alle Fälle hatten uns Hellmunds schon mitgeteilt, dass sie im Frühjahr zur Tulpenblüte nach Amsterdam reisen würden und wir beschlossen, uns ihnen anzuschliessen. Wir wohnten im gleichen Hotel nahe dem Rjiksmuseum und verbrachten einen vergnüglichen Abend beim

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