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Story of Our Life

S e i t e | 40 ca. 9 Uhr

S e i t e | 40 ca. 9 Uhr Frühstück im ‚Diner‘ in Hague, dann Bezug der einfachen Cabin, Einkauf und Motorboot-Miete und ab auf den See. Bezug einer kleinen Insel und den ganzen Tag auf dem See. Am Abend Gin & Tonic Sundowner und anschliessend Steak und Corn on the Cob auf dem kleinen portablen Grill vor dem Haus am See. Am Sonntag abends wieder zurück nach New York - eine herrliche Zeit! - Das Problem war nur, dass das Auto während der Woche in Manhattan kaum von Nutzen war, im Gegenteil: es gab damals ‚alternative Side of the Street Parking‘, heisst, dass man das Auto jeden Abend umparkieren sollte - kein einfacher Vorgang in Manhattan! Dies zog auch manchen Busszettel nach sich, die ich zu jener computerlosen Zeit lieber sammelte als bezahlte. Auch beruflich ging’s weiter. Ich wurde zum Executive Development Programm eingeschrieben, das sich mit einer ausgesuchten kleinen Gruppe über zwei volle Jahre mit Universitätskursen (NYU N.Y. und Albany, Princeton und Chicago) erstrecken sollte. Vreni und Josiane hatten inzwischen Upper Volta (heute Burkina Faso) aus sittlichen Ueberlegungen verlassen, und nach einem kurzen Zwischenspiel in der Bank of America downtown, eine neue frankophile Stellung bei der U.N. Mission of Laos angenommen. Da sie mit einem angebotenen Diplomatenpass keine Steuern zu entrichten hatten, hatte sie ihre Green Card schweren Herzens zurückgegeben und verdiente so netto eine Zeit lang mehr als ich. Nach der absolvierten Management-Schule bei GTE wurde mir als gut 25-jähriger mein erster Management-Job zugeteilt; ich wurde Product- and Marketing Manager Photographic

S e i t e | 41 Lighting Division für Sylvania (Sylvania war der „elektronische“ Teil von GTE und hatte mehrere Product Divisions, wie Vacum Tubes (ab 1963 ein Hauptproduzent von Color-TV Picture Tubes), Semiconductors, aber auch Unterhaltungselektronik, und vor allem eine grosse Lighting Division. Mein Territorium bestand aus der ganzen Welt ausserhalb von Nordamerika und Europa - für letzteres war mein Kollege und Freund aus der Genfer Zeit, Ulrich Voelkel, zuständig. Heisst, mein Verantwortungsbereich war die (Mit-)Entwicklung aber hauptsächlich der Vertrieb von Fotoblitzlampen; es gab noch keine elektronischen Blitzgeräte, teure professionelle (wie Metz) ausgenommen. Ulrich und seine Familie weilten insgesamt 10 Jahre in Genf, 1962 bis 1972, als sie nach Erlangen zogen, wo Sylvania ihre europäische Lampenfertigung hatte. Er blieb da bis 1974, als er ebenfalls Geschäftsführer von Polaroid Germany in Frankfurt, später Offenbach wurde. - Auch regelmässige Besuche zur obligaten Photokina-Messe in Köln dienten der weltweiten Kontaktpflege, auch mit vielen anderen Kollegen und Geschäftsfreunden bis in die 80er Jahre. So überprüfte ich die Distribution unserer Fotoprodukte und bereiste regelmässig sämtliche mir unterstellten Territorien. So war ich einen grossen Teil der Zeit unterwegs, in der Karibik und Mittelamerika, in Südamerika, und im pazifischen Raum und dem Fernen Osten (es gab noch TWA und Panam!). Bestehende Distributoren mussten gepflegt, oder neue mussten gefunden und ernannt werden. Mein Reisehunger konnte mehr als gestillt werden und ich lernte viele neue Leute kennen. So zum Beispiel die Familie Hellmund in Caracas, die nach dem Krieg (WW II) ein neues Geschäft mit fotografischen Produk-

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