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Story of Our Life

S e i t e | 44 Manhattan

S e i t e | 44 Manhattan commuten musste, was nach sich zog, dass ich manchmal (mit Hugo Charteris) bei einem Afterwork-Drink in einer Bar stecken blieb und Vreni in Fort Lee anrufen musste, um sie zu bitten, mich mit dem Auto (ohne Führerschein!) in Manhattan abzuholen. Damals wurde sowieso viel gebechert. Ich entsinne mich, dass man zum Businesslunch ohne weiteres mehr als einen Dry Martini zu sich nahm und trotzdem an Nachmitttag weiter arbeitete. Etwa um die Zeit ergab es sich, dass unser OEM-Kunde Polaroid (der andere grosse war Kodak) eine neue Kamera-Linie weltweit lancierte, für die wir Sylvania die eigens dafür entwickelten Blitzlampen lieferten. Der President Intl., Tom Wyman, wurde bei meinem Exec. VP, Roger Wellington vorstellig mit der Behauptung, dass ihr Geschäft darunter litt, weil unsere Blitzlampen nicht überall und in genügenden Mengen lieferbar wären. Eine ernst zu nehmende Situation, zu der ich mit Roger W. im Polaroid-Headquarters in Cambridge bei Boston anzutraben hatte. In einem langen Meeting konnte ich dem anwesenden Polaroid-Management beweisen, dass das Problem nicht bei uns, sondern bei ihnen selbst lag, und wir flogen erleichtert nach New York zurück. - Circa drei Wochen später kam ein privater Anruf von Tom Wyman: ob ich Interesse hätte, die Polaroid-Niederlassung in Japan zu leiten? Etwas verdattert antwortete ich, dass wir uns eigentlich eher wieder Richtung Europa hin orientiert hätten, und dass ich mich dazu mit meiner Frau beraten müsse. „Tun Sie das“, meinte Wyman, „und geben Sie mir Bescheid!“ Vreni, interessanterweise, fiel nicht vom Stuhl, sondern meinte: „Why not?“, und ich sagte zu. Einen persönlichen Augenschein und ein Gespräch mit ihrem dortigen General Manager Bob Gibson, der

S e i t e | 45 nach Australien versetzt werden sollte, wollte ich mit meinem nächsten Trip nach Tokyo verbinden. - Schliesslich gab ich Tom Wyman einen affirmativen Bescheid, mit der Bedingung, dass unser Hausrat mit nach Tokyo verschickt würde, und dass ich einmal im Jahr ‚Heimaturlaub‘ in Europa nehmen könnte; die Wohnungskosten sollten sowieso von der Firma getragen werden - Tokyo galt damals als unerschwinglich teuer. Japan (1968 – 1975) Polaroid Im Frühjahr kam ein riesiger Möbelwagen vorgefahren, um unsere sieben Sachen in einen Container zu packen und Richtung Tokyo zu verfrachten. Auch Vreni hatte natürlich ihren Job aufgegeben und kehrte vorerst in die Schweiz zurück, während ich direkt nach Tokyo flog, im Hotel Okura ein Zimmer bezog und bei Nippon Polaroid per 1. April 1968 gleich nebenan meine neue Stellung antrat. Als junger Mann in einem wildfremden Land mit der Gesamtverantwortung für eine Firma war das ziemlich spannend; ich wurde ja nicht nur von den eigenen Leuten beschnuppert, sondern vor allem auch von Polaroids Geschäftspartnern und Kunden, die hauptsächlich grosse japanische Fotoprodukte-Distributoren waren. Po-

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Story of a Clown, Datum, Juli 2007
moments of life - Connexgroup.net
siehe auch Schicksal - Key of Life
Einführung in The Pace of Life - campusphere
All the Sounds of Life - Sonova
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The green side of life. - Brill
HILLEBERG The Story and Principles of a Tentmaker
Way of Life! 1.6 Sport - Auto Havelka
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Life history and population structure of Ranunculus ficaria
Journal 3 - Word of Life International Christian Church
View of Life | Ausgabe 8 | August 2012 - La Vie
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