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Story of Our Life

S e i t e | 48 unser

S e i t e | 48 unser Hausrat endlich angekommen war, und es war eigentlich okay, bis es kälter wurde und wir merkten, dass es weder Zentral- noch sonstige Heizung gab, mit Ausnahme von Gasdüsen, an die man sehr ineffiziente und teure Gasbrenner anschliessen musste. Das übrige Haus war ohne Heizung, sodass man ins Schlafzimmer, bzw. ins Bad einen tragbaren Benzinbrenner mitnehmen musste, obwohl das Wasser im Waschbecken auch so noch festfrohr! In der warmen Jahreszeit war das noch kein Problem; Airconditioning gab es, und die erste Zeit verbrachten wir mit Erkundungen in und um Tokyo. Ankerpunkte waren die Firma und das Hotel Okura, wo wir auch Zugang zum Swimmingpool im Garten und den ausgezeichneten Restaurants des Hauses hatten. Ein komfortables Auto mit Fahrer (der gute Sasaki-san) stand zur Verfügung. Am Okura-Pool lernten wir auch unsere ersten Freunde kennen, ein englisches Ehepaar; Bob (Asadour, armenischer Abstammung ursprünglich aus Libanon) und seine Frau Audrey, mit denen wir bis zum Ende unseres Lebens befreundet bleiben sollten. Bob leitete die von ihm gegründete Japan-Niederlassung eines New Jersey-based Unternehmens, das sich auf Ship’s Ersatzteile und Service in der ganzen Welt spezialisiert hatte. Sie wohnten ganz in der Nähe, und so ergab es sich, dass wir viel unsere Zeit gemeinsam verbrachten, inklusive das erste Weihnachtsfest bei uns, zu dem Audrey’s Beitrag ein richtig englisches Turkey-Dinner war. Auch unsere Affinität für English Tea mit Milch stammt von da. Es muss noch gesagt werden, dass wir diese Weihnachten in dicken Mänteln oder Pullovern, trotz voll aufgedrehten Gasbrennern, verbrachten!

S e i t e | 49 Ein sehr frühes Japan-Erlebnis für Vreni war auch eine gemeinsame Geschäftsreise nach Kyushu, wo wir am Abend zu einem üppigen Essen (natürlich auf Tatami) eingeladen und gleich zu Beginn mit einer riesigen Sashimi-Tafel konfrontiert wurden. Vreni als die einzige Frau durfte sich zuerst bedienen und, mit lauter rohem, teils zappeligem Fisch konfrontiert, entschied sich für eines dieser Kügelchen Wasabi-Paste, das sie ganz in den Mund steckte. Der ganze Tisch war starr vor Schrecken, Vrenis Gesicht wurde rot und explodierte fast, bis ein geistesgegenwärtiger Japaner aufsprang und ihr ein Glas kalter Milch besorgte. So hielt sich der Schaden einigermassen in Grenzen, die Erinnerung daran sollte Vreni jedoch nie mehr verlassen! - Den Zugang zu rohem Fisch, sowohl Sashimi als auch Sushi, kam nur zögerlich. Viel lieber assen wir Tempura, Teppanyaki, Soba und Yakitori, wie uns das japanische Essen insgesamt ausgezeichnet schmeckte. In der Zeit belegte Vreni auch einen Chinesischen Kochkurs, von dem unsere beliebtesten chinesischen Gerichte noch heute zu unserem Speisezettel zählen. Diesen ersten Winter erkältete sich Vreni schwer, und wir einigten uns, so schnell wie möglich nach etwas Erträglicherem Ausschau zu halten. Glücklicherweise fanden wir in einem weiteren Umkreis, in dem recht noblen Viertel Daizawa, Setagayaku, nicht weit von Shibuya, in der Nähe der Yamate-dori Ringstrasse, eine sehr komfortable Wohnung im ersten Stock eines neu erstellten Wohnhauses im Grünen, wo wir im Frühjahr 1969 einzogen, samt grünem Spannteppich und Hausrat aus Fort Lee (die Wohnung sollte wenig später sogar das Titelblatt einer japanischen Wohnzeitschrift über ‚westliches Wohnen‘ schmücken). Das Haus gehörte einer Familie Shigemitsu, weitgereisten Diplomaten im Dienste des Gaimusho (Ministry

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siehe auch Schicksal - Key of Life
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