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Story of Our Life

S e i t e | 8

S e i t e | 8 Textil-Ing.-Abschluss in Reutlingen (D) und sollte den Rest seines Lebens im portugiesisch-sprechenden Ausland verbringen. Lisette, geboren 1915, und nach eigenen Angaben „vielleicht nicht mehr so ganz erwünscht“, wurde Damennäherin. Sie lernte in Schwanden einen jungen Konditor namens Walter Schmuckli kennen. Er war der zweite Sohn meines Grossvaters Jakob Schmuckli (1879-1964) aus St. Gallen, der ebendort über viele Jahrzehnte hinweg beim „Medizinal- & Sanitätsgeschäft Dr. A. Hausmann AG“ tätig war. Wenig mehr ist über ihn bekannt; er sollte seine zwei Söhne und drei Ehefrauen, die alle eines frühen Todes starben, überleben (!). Auf einer Fotographie ergeben die beiden (Ur-)Grossväter, der eher elegante Jakob und der knorrige Bauer Joachim, ein reizvolles und kontrastreiches Bild. Joachim und Elisabeth müssen dann ihren Hof irgendwann mal verkauft haben, auf jeden Fall konnten sie sich ein recht stattliches Haus in Mitlödi, mitten im Dorf bei der Kirche, leisten, das auch mein Elternhaus werden sollte. Lisette fand wohl Gefallen an diesem eleganten und wohlbelesenen Städter, und die beiden heirateten schliesslich am 21. März 1935 in einer Kirche in St. Gallen, und zogen in das Obergeschoss des elterlichen Hauses in Mitlödi ein. Ihr erster Sohn war schon unterwegs; Walter (Walti), mein älterer Bruder kam schon am 30. August desselben Jahres zur Welt. Warum ich erst fünf Jahre später, am 29. März 1940 im Glarner Kantonsspital dazu stossen sollte, ist nicht ganz klar. Inzwischen war der 2. Weltkrieg ausgebrochen. In der Schweiz gab es eine Generalmobilmachung und so musste auch Vater Walter in den Militärdienst einrücken. Während dieser Zeit kam seine

S e i t e | 9 wohl schon bestehende Erkrankung zum Ausbruch: er litt unter verschiedenen Symptomen eines (erst später diagnostizierten) Hirntumors, inkl. epileptischen Anfällen, die für Mutter ziemlich schrecklich gewesen sein müssen. Er wurde schliesslich ins Universitätsspital Zürich eingeliefert, musste sich da einer Hirnoperation unterziehen, an deren Folgen er, nicht mal 33-jährig, am 9.4.1941 verstarb. Mutter selbst war 26, mit zwei kleinen Kindern, es war mitten im Krieg, und sie war mittellos. Es war die Katastrophe. Der einzige Rückhalt war ihr Elternhaus und ihre Eltern Knobel, die sich um die Kinder kümmerten, da sich Mutter in der Teppichfabrik Ennenda um ein kleines Einkommen bemühen musste. So verbrachte auch ich als Kind viel Zeit bei den Groseltern, im Sommer auf ihrer Terrasse und u.a. mit geschnitztem Holzspielzeug, das ich in sehr akkurate Kreise aufreihte und scheint‘s furchtbar fluchte, wenn es mir misslang. Sie hatten auch einen grossen Kachelofen in der Stube und einen ausladenden Holzherd in der Küche. Das Haus hatte natürlich noch keine Zentralheizung und Plumpsklos. Gewaschen wurde in der Küche, nur an regelmässigen Wäschetagen in der Gemeindewaschküche konnte man vergnüglich und ausgiebig im Zuber baden. Grossvater Knobel, solange er noch lebte, soll mich manchmal aufs Knie genommen haben, seinem Little Jacky von Amerika erzählt und den Yankee Doodle und andere amerikanische Weisen vorgesungen haben. Daher änderte sich (ich) dann im Teenagealter mein ortsüblicher Rufname Köbi allmählich in den international geläufigeren Jack.

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PRECISION BORN OF OUR EXPERIENCE AUS ... - Scholpp
Story of a Clown, Datum, Juli 2007
THE JOB OF MY LIFE
siehe auch Schicksal - Key of Life
Download "A way of life"
All the Sounds of Life - Sonova
The green side of life. - Brill
Einführung in The Pace of Life - campusphere
Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe
Food is Part of the Quality of Life
Cover Story Chicago: Wo man gern Flagge zeigt A taste of Chicago ...
Way of Life! 1.3 4WD - Auto Havelka
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