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KnapsackSPIEGEL 03-04/2018

Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

UND WAS KOMMT JETZT?

UND WAS KOMMT JETZT? Berufsfelderkundung in der Rhein-Erft Akademie im Rahmen der NRW-Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ D damit Schulabgängern die Beantwortung dieser Frage leichter fällt, hat die Landesregierung bereits vor einiger Zeit die Ini tiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ins Leben gerufen. Erstmals in Kooperation ermöglichten die Rhein-Erft Akademie und die InfraServ Knapsack Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse Anfang des Jahres Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Ziel war es, jungen Menschen Entscheidungshilfe bei der Berufswahl zu geben. Von 9 bis 13 Uhr diversen Vorträgen lauschen? Von wegen! Sigrid Bender von der AzubiAgentur der Rhein-Erft Akademie und Organisatorin der Veranstaltung, sowie Dirk Borkenhagen, Ausbildungsleiter bei der ISK, sowie ihre Mitarbeiter und Azubis des 2. und 3. Lehrjahres hatten anderes mit den Schülerinnen und Schülern im Sinn: An sieben Stationen lernten die Jugendlichen die Bereiche Metall- und Elektrotechnik, Chemie, KFZ-Mechatronik, Informationstechnik, Systemgastronomie und kaufmännische Berufe kennen, und zwar ganz praktisch! Alles Berufe und eine Vielfalt, die es in einem Chemiepark gibt. So lautete beispielsweise an der Station „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse erhalten Einblicke in verschiedene Berufsfelder Systemgastro nomie die Aufgabe: Bitte diese Bestellung bearbeiten. Da musste Gemüse erkannt – „Ist das Petersilienwurzel oder doch eine Pastinake?“ – und Möhren geschält werden. An der Station Metalltechnik wurde ein Schubriegel auseinander- und wieder zusammengebaut und bei den kaufmännischen Berufen wartete eine Berufe-Rallye im Internet. Begleitet wurden die Mädchen und Jungen von Azubis, die aus ihren Arbeitswelten berichteten, auf Augenhöhe Fragen beantworteten, erklärten und bei der Aufgabenlösung unterstützten. Immer in Vierergruppen „arbeiteten“ die Jugendlichen an einer Station. Nach 20 Minuten ein Pfiff und weiter ging’s zur nächsten Aufgabe. Sigrid Bender freut sich: „Die Resonanz der Jugendlichen war sehr positiv, die vielfältigen Einblicke und praktischen Übungen kamen gut an! Auch die Gruppengröße von vier Schülerinnen und Schülern pro Station war optimal. Im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung sicher wiederholen!“ 10 | KNAPSACKSPIEGEL 04.2018

Wußten Sie schon, …? … nun existieren ein Weiterbildungs- und ein Ausbildungszentrum der Rhein-Erft Akademie? Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machte sich der „Produktbereich Weiterbildung“ auf den Weg in neue Hürther Gefilde. Barrierefrei, größer, mit optimaler technischer Ausstattung und Anbindung an den Nahverkehr – die Gründe für den Umzug des Bereichs Weiterbildung der Rhein- Erft Akademie sind überzeugend. Die Mitarbeiter durften bereits die neuen Räumlichkeiten beziehen und sind im Begriff sich einzuleben. Die meisten Weiterbildungsangebote (Industriemeisterkurse, Fortbildungen, Seminare) laufen ab demnächst in Hürth Hermülheim. Die Schulungsräume stehen wie bisher im Haus of NICA den Standortunternehmen auch zur Anmietung zur Verfügung. Gleichzeitig kommt der frei gewordene Raum im Chemiepark Knapsack dem Bereich Ausbildung zugute. Ziel ist es unter anderem Multifunktionsräume zu schaffen, die eine perfekte Umgebung für eine projektorientierte Ausbildung bieten. Seminarraum und Labor werden eins und vereinen damit den Ort der Wissensvermittlung mit der Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar umzusetzen. Die Entscheidung sich zu vergrößern und zu modernisieren bereitet den Boden für die Erfüllung höchster Qualitätsansprüche in Aus- und Weiterbildung – jetzt und in Zukunft. 4 SCHÜLER PRO GRUPPE ------------ 20 MINUTEN PRO AUFGABE KNAPSACKSPIEGEL 04.2018 | 11