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KnapsackSPIEGEL 03-04/2018

Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

DICKE LUFT? NICHT MIT

DICKE LUFT? NICHT MIT UNS! Sicher und geruchsfrei: Der Eindicker in der Kläranlage Knapsack K lärschlamm stinkt. Jeder weiß, Fäulnisprozesse der organischen Bestandteile können zu unangenehmer Geruchsbelästigung führen. In der Kläranlage Knapsack hat man bereits Anfang des vergangenen Jahres Abhilfe geschaffen. Der Eindicker wurde mit einem Abdecksystem verschlossen und Biofilter wurden eingebaut. So wird fast jede Geruchsemission aus diesem Bereich vermieden. UMFASSENDE MASSNAHMEN In den sogenannten Eindicker wird der Klärschlamm eingefahren und anschließend in der Zentrifuge weiter entwässert. Jede Nase im Umfeld wird’s da freuen, wenn kein Geruch nach außen dringt. Doch wie steht’s mit der Sicherheit? Wo durch chemische Prozesse Gase entstehen, wächst schließlich auch das Risiko einer Explosion. Schnell wurde klar, mit der Abdeckung allein war es noch nicht getan. Weitere Maßnahmen mussten entwickelt werden. Der Abdeckung des Eindickers folgte eine Testphase, die genutzt wurde für den Austausch mit den Betreibern anderer Kläranlagen, Besprechungen und Planungen unter ISK-Kollegen aus den Ver- und Entsorgungsbetrieben, dem Enginee- ring und der Anlagensicherheit, die Gefährdungsermittlung und schließlich die Erstellung eines Explosionsschutz-Dokuments durch die Infraserv Knapsack GmbH & Co. KG. Unter der Federführung von Reza Vali, Teamleiter Ver- und Entsorgungsbetriebe, machte man sich an die Umsetzung der technischen Vorgaben, um eine Anlage in Betrieb zu bringen, die so ausgestattet ist, dass sie auch bei Störungen Sicherheit garantiert. DER BETRIEB LÄUFT Über Monate wurde geplant und gebaut. Inzwischen ist die Anlage freigegeben. Der Betrieb läuft. Reza Vali schaut zufrieden auf Planungs- und Umsetzungsphase zurück: „Großartige Arbeit! Eine spannende Zeit! Die Vorarbeiten, wie z. B. die Erstellung der technischen Vorgaben, das Explosionsschutz-Dokument und die Einrichtung des Eindickers vor dem Einbau der vom Hersteller gelieferten Fertigteile, lagen allesamt in den Händen der Infra serv. Alle Beteiligten haben hervorragend gearbeitet.“ Gefahr erkannt. Gefahr gebannt. 14 | KNAPSACKSPIEGEL 04.2018

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