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KnapsackSPIEGEL 03-04/2018

Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

SIRENEN IM CHEMIEPARK

SIRENEN IM CHEMIEPARK KNAPSACK MODERNISIERT InfraServ Knapsack hat alle werksinternen Sirenen im Chemiepark Knapsack auf den Stand der Technik gebracht. „Wir legen besonderen Wert auf einen hohen Sicherheitsstandard.“ W enn im Chemiepark Knapsack künftig die Sirenen heulen, können die Mitarbeiter im Chemiepark zusätzlich mit Lautsprecherdurchsagen informiert werden. Möglich ist das, weil die alten Luftschutzsirenen im Rahmen eines dreijährigen Umsetzungskonzepts schrittweise gegen neue, elektronische Sirenen ausgetauscht wurden. Wie Daniela Conradi, bei InfraServ Knapsack im Team Notfall- und Krisenmanagement tätig, erläutert, haben die alten Warnanlagen zwar zuverlässig funktioniert, aber: „Wir legen besonderen Wert auf einen hohen Sicherheitsstandard und haben uns bei dem Austausch der Sirenen maßgeblich an der Stadt Hürth orientiert. Im Stadtgebiet wurden seinerzeit ebenfalls Sirenen aufgebaut und wir haben nun im Chemiepark Knapsack ein ähnliches System und sind wieder auf dem Stand der Technik.“ Vier der städtischen Sirenen können durch den Daniela Conradi Chemiepark im Rahmen einer Kooperation mit genutzt werden. Im Zuge der Neukonzeption der internen Sirenen wurden aber auch die Lautstärke und die Standorte der Sirenen hinsichtlich einer optimalen und flächendeckenden Beschallung des Chemieparks überprüft und teils angepasst. So befinden sich zum Beispiel jetzt auch Sirenen auf dem EBS-Kraftwerk und auf den Schornsteinen des GuD-I-Kraftwerkes im Werksteil Knapsack. DIE NEUEN SIRENEN SIND BATTERIEGEPUFFERT Die neuen Anlagen ermöglichen es nicht nur Warntöne zu spielen, sondern auch separate Lautsprecherdurchsagen zu machen. „Alle Personen sind geschult und wissen, wie sie sich im Alarmfall verhalten müssen, aber es kann durchaus sein, dass wir zusätzliche Informationen geben möchten“, betont Conradi. Ein weiterer Vorteil der neuen Sirenen ist, dass sie jetzt batteriegepuffert sind, so dass sie auch bei einem Stromausfall funktionieren. Spätestens und hoffentlich erst beim nächsten routinemäßigen Test werden die modernen Sirenen zum Einsatz kommen. Zur Erinnerung: Der Warnton ist auf- und abschwellend, ein langer, gleichmäßig lauter Ton signalisiert Entwarnung. Die Standorte der Sirenen und auch die Warn- und Entwarnungstöne finden Sie im Internet unter https://www.chemiepark-knapsack.de/ leben/sicherheit/richtiges-verhalten/ 18 | KNAPSACKSPIEGEL 04.2018

Pensionärsvereinigung Knapsack DABEISEIN IST ALLES … Warum Neupensionäre der Pensionärsvereinigung Knapsack beitreten Die Pensionärsvereinigung Knapsack existiert nun seit knapp 20 Jahren. 1999 gegründet, war sie ein „Schmelztiegel“ für viele Männer und Frauen, die mal in Knapsack gearbeitet haben. Die große freundschaftliche Verbundenheit dem Chemiestandort Knapsack gegenüber, an dem die Pensionäre zum Großteil viele Jahrzehnte ihres Berufslebens mitgewirkt haben, ist hier der wichtigste Aspekt. ‚Was ist aus dem Unternehmen geworden, dem ich mal angehört habe, wie entwickelt sich der Chemiepark Knapsack aktuell weiter …‘ Alles Fragen, die viele interessieren. Und wo kann man in der Vergangenheit schwelgen und gleichzeitig die neueste Entwicklung aus erster Hand erfahren? Bei der Pensionärsvereinigung Knapsack! Die Neuen: Tadek Kazmierczak, Günther Geisler und Uwe Kopainski (v. l.) Tadek Kazmierczak, 64 Jahre und seit 2017 im Ruhestand, ist einer der drei neuen Mitglieder in 2017. Kazmierczak hat 33 Jahre in Knapsack gearbeitet. Zuerst im Phosphor-Ofenhaus, dann folgten der Karbidbetrieb, die FerroSilicium-Anlage und zu guter Letzt die Zentrale Abwasserreinigungs-Anlage. „Über einen Bekannten, der selbst in der Pensionärsvereinigung ist, habe ich von der Vereinigung erfahren. Er hat mir das so schmackhaft gemacht, dass ich dachte, wenn es so weit ist, bin ich dabei“, erzählt Kazmierczak. „Im vergangen Jahr habe ich den Ausflug an die Mosel mitgemacht, und das hat mir sehr gefallen“. Von seiner Mitgliedschaft erhofft er sich den Kontakt zu vielen Kollegen, die auch schon pensioniert sind. Uwe Kopainksi, 63 Jahre und ebenfalls seit 2017 in Pension, hat sich auch zu einer Mitgliedschaft entschlossen. „Schon am Tag, an dem mein letzter Arbeitstag feststand, war für mich klar, dass ich mich erkundige und dafür interessieren werde. Ein Anruf beim Vorsitzenden Dr. Georg Elsner brachte mir dann die Überzeugung, dabei zu sein“ so Kopainski. „Das Programm der Pensionärsvereinigung Knapsack hat mich einfach angesprochen. Die Aussicht auf Ausflüge und die Jahresabschlussfeier im Feierabendhaus, an der ich teilgenommen habe, sind ein schöner Rahmen für ein geselliges Beisammensein“. Kopainski hofft hier auf viele „alte“ Kollegen aus seiner aktiven Zeit in der Linde-Anlage und den 17 Jahren in der Zentralen Abwasserreinigungsanlage. Insgesamt hat er hier 38 Jahre in Knapsack gearbeitet. Einladung zum Vortrag von Dr. Matthias Fischer Thema „Ernährung und Bewegung“ am 25. April 2018 um 15:45 Uhr im Blauen Salon. Details finden Sie auf Seite 23. Last but not least: Günther Geisler, 63 Jahre und seit Dezember 2017 dabei. „Für mich war das zu Anfang meiner passiven Phase der Altersteilzeit nicht so klar, dass ich mich dazu geselle … Aber letztendlich habe ich schon in meiner aktiven Zeit in der Kommunikation für die Pensionärsvereinigung Knapsack eingesetzt und im KNAPSACKSPIEGEL über deren Aktivitäten berichtet. Letztendlich halte ich die Gemeinschaft der Pensionäre für ein wichtiges Instrument, die Verbindung zu einem wichtigen Teil des Lebens nicht gänzlich zu kappen. Immerhin haben die meisten der Pensionäre, so wie ich, eine über viele Jahrzehnte andauernde Knapsack-Vergangenheit. Und wenn ich jetzt noch ein wenig dazu beitragen kann, dass sich der eine oder andere potenzielle Neupensionär dann auch für eine Mitgliedschaft entscheiden sollte … perfekt!“, schmunzelt Geisler. Wenn Sie in Kürze in Pension gehen oder bereits dort angekommen sind, denken Sie mal drüber nach, ob Sie sich nicht auch dort wohlfühlen könnten. Einen Versuch wäre es wert, denn das erste Jahre ist beitragsfrei … Und übrigens: Sie müssen nicht am Ende der aktiven Arbeit in Knapsack gewesen sein. Eine auch etwas zurückliegende Zeit in Knapsack berechtigt, die Beitrittserklärung auszufüllen. Sie finden sie unter https://www.chemiepark-knapsack.de/leben/pensionaersvereinigung/ KNAPSACKSPIEGEL 04.2018 | 19