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Serienöltank der

Serienöltank der F1/F2-Modelle Die penible - und deßhalb langwierige - Arbeit hatte sich gelohnt. Der letzte finanzielle Klimmzug war das Lackieren. Auch das gab es nicht für ein Butterbrot, aber das Gesamtergebnis ließ mich den leeren Geldbeutel vergessen. Auf der Rennstrecke fuhr ich die fertiggestellte „MotoMartin Japauto Honda CB950SS“ zum ersten Mal in Dijon beim dortigen Klassiker-Meeting im Jahre 2009. Die anwesenden Vereinskollegen aus Paris waren baß erstaunt wegen des hervorragenden Gesamtzustandes des Motorrades - hatten sie doch noch das desolate rostige Teil aus der Pariser Garage im Kopf. KlassikMotorrad würdigte meinen Neuaufbau in der Ausgabe 5/2017 auf sechs Seiten mit guten Fotos, dieser Bericht hier ist für meine Clubkameraden des 750Four-Clubs mit der ganzen Geschichte. Scheunenfunde gibt es also doch noch. In das Reich der Träume und Phantasien muss ich allerdings die Vorstellung verbannen, dass man - auch mit viel Glück - nur draufsitzen braucht und losfahren. Die Restauration solcher aufgegebener alter Schätze geht weit über das Beheben von Standschäden hinaus. Zeit, Geduld, handwerkliche Fähigkeiten und ein bisschen „übriges“ Geld sind die Grundpfeiler eines solchen Unternehmens. Ich wünsche meinen Clubkameraden das Glück, einen Scheunenfund aufzustöbern und die oben genannten Voraussetzungen, das Beste daraus zu machen.“ Wo Japauto draufsteht, ist auch Japauto drin Four-ever Stefan Beck 10

Die später montierte 4-1-Anlage stabiler Geradeauslauf auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Spa-Francorchamp Vor heimischen Publikum: Walldürn 11