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Dahlem & Grunewald extra AUG/SEP 2017

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf

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26 Dahlem & Grunewald extra menten verbinden. Auch Lithografie, Holzschnitt und Aquarell gehörten zu den Techniken der Brücke-Künstler, denen sich noch Max Pechstein, Cuno Amient und Otto Müller anschlossen. Mit ihren Werken wollten sie Tabus brechen, die Menschen aufrütteln und beunruhigen. Einen großen Eindruck auf die Gruppe machten die Gemälde des niederländischen Künstlers Vincent van Gogh. Die Gruppe vergrößerte sich mit Kees van Dongen und Emil Nolde, außerdem hatte sie noch 68 passive Mitglieder aus intellektuellen Kreisen, die die Künstler unter anderem als Mäzene, aber auch mit Vorträgen und Werkverzeichnissen unterstützten. 1908 zog Max Pechstein nach Berlin, die anderen Mitglieder der Brücke folgten ihm im Laufe der Jahre. 1913 beschlossen die Mitglieder nach vielen Streitigkeiten die Auflösung der Gruppe. Im Nationalsozialismus galten ihre Werke als „Entartete Kunst“. Der Beschluss für den Bau eines Museums eigens für die Werke der Brücke fiel am 1. Dezember 1964 – dem 80. Geburtstag von Karl Schmidt-Rottluff. Anlässlich seines Geburtstages wurde sein Lebenswerk in Berlin ausgestellt. Da das Ehepaar Karl und Emy Schmidt-Rottluff keine Erben hatte und nicht wollte, dass der künstlerische Nachlass auseinandergerissen wird, schrieb Schmidt-Rottluff an Werner Stein, damals Senator für Wissenschaft und Kunst in Berlin. Er teilte in dem Brief mit, dass das Ehepaar beschlossen hatte, der Stadt Berlin seine Werke zu schenken. Das war der Anstoß für den Bau des Brücke Museums. Aufgrund der Verbindung der Brücke-Kunst zwischen Mensch und Natur schwebte dem Künstler ein Museum nahe der Havel vor. Der Senat wählte jedoch den heutigen Standort, der den naturnahen Anspruch mit guter Erreichbarkeit verbindet. In der Jubiläumsausstellung wird bis 3. September eine wechselnde Auswahl bedeutender Gemälde und Papierarbeiten der „Brücke“-Künstler und ihrer engen Kollegen gezeigt. Die Werke stammen aus der umfangreichen Sammlung des Museums. Außerdem werden Workshops für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren angeboten: „Brücke und die Druckgraphik“ am 17. September und „Brücke und die expressionistische Literatur“ am 24. September. Weitere Informationen unter www. brueckemuseum.de. ◾ Verdrehter FUSS? Wir helfen Ihnen. Ihr Sanitätshaus in der Berkaer Straße 41. 030-68 24 47 50

Lachen ist gesund Lachen begünstigt die Produktion körpereigener Killerzellen Bei einem Tierarzt läutet das Telefon: „Gleich kommt meine Frau mit unserer Katze zu Ihnen. Bitte geben Sie ihr eine Spritze, damit sie friedlich einschläft.“ Antwortet der Tierarzt: „Gerne, aber findet Ihre Katze alleine nach Hause?“ Haben Sie darüber gelacht? Wäre schön für Sie. Denn Wissenschaftler sind sich sicher, dass Lachen die Lungenfunktion verbessert, das Gehirn mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr steigert und Stresshormone abbaut. Ein paar weitere Beispiele zeigen die vielfältigen Auswirkungen des Lachens: So steigt durch Lachen im Speichel und im gesamten Hals-Nasen-Rachen-Raum die Konzentration von Immunglobulin A an. Die körpereigenen Abwehrstoffe verhindern dort Bakterien und Viren, die Schnupfen, Husten, Halsweh, Erkältung und Grippe verursachen. Wissenschaftler der Loma-Linda- Universität, Kalifornien, fanden heraus, dass während des Lachens die Produktion von körpereigenen Killerzellen deutlich ansteigt. Stanley Tan, Endokrinologe, erläutert: „Alle diese Neuro-Hormone verhalten sich wie ein Orchester, jedes Instrument spielt eine spezielle Note. Lachen Gesundheit 27 macht das gesamte Orchester melodiöser oder harmonischer. Mit anderen Worten: Lachen bringt ein Gleichgewicht in alle Komponenten des Immunsystems.“ Selbst grundloses oder gar geübtes Lachen zeigt Wirkung. Ilona Papousek, Professorin für Neuropsychologie an der Universität Graz, hatte in ihrer Studie mit Schlaganfallpatienten vier Wochen lang Lach-Yoga trainiert und signifikant niedrigere Blutdruckwerte gemessen, als in einer Vergleichsgruppe. Der indische Arzt Madan Kataria hatte 1995 das Lach-Yoga, auch Hasya- Praxis Andreas Quint | Zoppoter Str. 23 | 14199 Berlin T 030 - 824 45 14 F 030 - 823 62 69 E kontakt@zahnarzt-quint.de W www.zahnarzt-quint.de Mo, Do 9-12 u. 14-18 Uhr Di, Fr 8-13 Uhr Mi 11-18 Uhr CEREC Behandlung Computergesteuerte, vollkeramische Kronen und Inlays in nur einer Sitzung Zahnarzt + Zahntechniker Alle Kassen und Privat

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