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der letzte versuch

16 Gottes erkennt man am

16 Gottes erkennt man am unermesslichen (menschlich) Leid der Menschheit (jetzt erschlagen sie mich, oder Psychiatrie). An der Zumutung des Leids erkennt man die zukünftige Herrlichkeit. Aber wir wissen das aus eigener Erfahrung: Je kränker jemand ist, je höher schätzt er die Gesundheit. Und: Wenn Leid nicht schmerzen würde, würde es dem Menschen nichts nützen. Mir ist weiter klar: Argumente verhelfen nicht zum Glauben, aber vielleicht zum Nachdenken. Und mir sind die Fügungen in meinem Leben Beweis genug. Mir ist Gottes Liebe bewusst geworden, als ich ganz nüchtern mein Leben betrachtete. Das alles konnte nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, da musste Gott dahinter stecken. Das werden wir in allem erkennen, wenn Forscher alles ergrübelt haben. Max Planck: „ … Wenn also beide, Religion und Naturwissenschaft, zu ihrer Betätigung des Glaubens an Gott bedürfen, so steht Gott für die eine am Anfang, für die andere am Ende alles Denkens“, und Werner Heisenberg (Physiker, Nobelpreis 1932): „ … Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott." In Phil2, 10.11 steht: „… dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“ Dieser Gesamtablauf des Planes Gottes ist exakt beschrieben im Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk15, 11f). Dort werden der Abfall von Gott, Glück und Leid des Menschen und die Rückkehr zu Gott beschrieben. Mir ist klar: Meine Gedanken – und mögen sie noch so logisch erscheinen – sind Theorie. Denn nach Jesaja 55, 8.9 gilt: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanke, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken“ und Thomas von Aquin (De potentia; 7, 5 ad 14; nach Josef Pieper „Thomas von Aquin“, Seite 158) : „Dies ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen“ Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein in sich logisches Gedankengebäude falsch sein kann, wenn die Grundannahme, auf die sich die Gedanken beziehen, falsch ist. Siehe auch 1Kor13, 12: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild, …. Jetzt erkenne ich stückweise, …“ Aber immerhin stückweise!!! Aber nur weil es meine irdischen Gedanken sind, müssen sie nicht unbedingt falsch sein, schließlich lege ich auch nur die Bibel aus. Gott hat uns sich ihm ähnlich geschaffen (1Mo1, 27). D. h., ich kann aus mir heraus wenigstens zum Teil auf Gottes Wesen und damit auf seinen Plan schließen. Und trotzdem: Gott hätte auch andere Heilswege wählen können. Da er diesen gewählt hat, muss das der Beste sein (1Mo1, 31). Das gilt auch für unser persönliches Leben; es muss der Beste aus vielen anderen möglichen Lebenslaufen sein, trotz all des Leids. Ob das auch für Hitler gelten würde, wenn er kurz vor seinem Tod noch zu Jesus gefunden hätte, also ein Ja zu Gott in letzter Sekunde, wage ich nicht zu denken (vergl. Lukas23, 43). Und die Warum-Frage zu Allem gipfelt in der Frage: Warum überhaupt? Warum überhaupt Gott? Es wäre Nichts. Bei einem zutiefst leidenden Menschen könnte ich mir einen entsprechenden Wunsch vorstellen. Aber das Buch der Bibel „Hiob“ lehrt uns, dass das nicht der letzte Gedanke bleibt. Und eine Nonne sagte mir mal, dass Gott auch für einen Selbstmörder eine Lösung hat.

17 Meine Erkenntnis aus allem: Sterben lohnt sich, im Leben (=loslassen) und im Tod (siehe auch Phil1, 21). Sterben bringt Freiheit. Das Problem ist: Nach dem Loslassen hat man allerdings bestenfalls zunächst erstmal gar nichts, während ich Spaß habe, wenn ich nicht loslasse. Wenn ich eine Sucht loslasse, habe ich sogar Qual statt Freiheit. Aber wie fühlen wir uns, wenn wir es geschafft haben. Es dauert, bis man sich seiner Freiheit bewusst wird (40 Jahre Wüstenwanderung der Israelis (wg. Ungehorsam?)). Bis dahin bleibt nur die Hoffnung. Drei Fragen kann man sich noch stellen: 1) Kann ich mir Gott als Schöpfer eines Wesens - des Menschen - vorstellen, das sinnlos böse wurde? 2) Kann ich mir Gott als Schöpfer eines Wesens - des Menschen - vorstellen, das ursächlich für alles Leid verantwortlich wäre? Der Mensch hätte an allem Schuld. 3) Kann ich mir Gott als Schöpfer dieses Wesens – des Menschen – vorstellen, der ursächlich für alles Leid verantwortlich wäre? Gott hätte an allem Schuld. Doch nach Jesaja 53, 10 gilt: „… des Herren Plan wird … gelingen“ und 1Mo28,15 (Jakob schaut die Himmelsleiter): „… und ich will dich wieder herbringen in dieses Land….“ und Phil1, 6: „… und ich bin darin guter Zuversicht, dass, der in euch hat angefangen das gute Werk, der wird es auch vollenden, bis an den Tag Christi Jesu.“ Das heißt doch: Erlösung Was ist also meine Botschaft? - Sich des Erfordernis der Entscheidung des Ja oder Nein zu Gott bewusst werden. - Sein Leben analysieren mit allen Beziehungen (Arbeit, Erlebnisse, Begegnungen, alles eben). - Klugheit walten lassen (abwägen). - Entscheiden: JA oder NEIN zu Gott; den Rest macht er. Gott will das Ja von uns, das die Engel ihm verweigert hatten. Und das ist sein Plan – schon vor Anbeginn der Welt: unser Ja zu seinem Sohn Jesus, wie unter III.2.4) beschrieben. Das genügt. Wenn man zu einem Ja gefunden hat, kann man in Ruhe alles auf sich zukommen lassen. Gott führt. Georg Neumark, um 1641: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (3. Strophe): Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsres Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt. oder auch Psalm37, 5: „Befiehl dem Herren deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird handeln!“ Leider kommen die meisten Menschen nur bis zur Erkenntnis: Es läuft doch alles. Wozu Gott? Oder sie sind von Gott enttäuscht; aus welchen Gründen auch immer sie Gott nicht wahrhaben wollen. Satan ist mächtig.

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