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der letzte versuch

20 Körperteile ja auch,

20 Körperteile ja auch, wenn es nötig ist. So kann es auch für mich nötig sein, einem Körperteil Pein zu bereiten, um zu heilen. Auf den Menschen wirken Gott, Jesus, der Hlg. Geist und Satan als Geisteskräfte und die Evolution (Mt5, 29-30). Wie verhält es sich dann mit dem freien Willen? Gott schuf also zunächst Engel mit freier Entscheidungsmöglichkeit. Sie sollen ihn frei als Herren bekennen. Freie Entscheidung beinhaltet die Möglichkeit, Gott abzulehnen, sich für Alternativen zu entscheiden. Frei heißt: unbelastet durch Einflüsse von außen und innen (Evolution). Diese Voraussetzungen hatten nur die Engel, d. h. ihre Entscheidung für/gegen Gott war frei in der Versuchung. Der Mensch ist auch nur in dieser Entscheidung frei. D. h. der freie Wille des Menschen beschränkt sich auf diese Entscheidung: Ja oder Nein zu Gott. Alle anderen Entscheidungen des Menschen sind durch die Evolution vorbelastet und nicht frei. Ich habe nur den Eindruck, eigenständig zu handeln. Ich kann mich Gott nicht entziehen, er bestimmt mein Denken und Handeln (gut: Gott; böse: Satan – lässt Gott zu). Nach Planck: „Der Begriff der menschlichen Willensfreiheit hat nur den Sinn, dass der Mensch sich selbst innerlich frei fühlt, und ob das der Fall ist, kann nur er selber wissen. Damit steht nicht im Widerspruch, dass seine Willensmotive von einem idealen Geiste vollständig durchschaut werden können“. Unsere Verantwortung liegt allein im Ja/Nein zu Gott. Danach lenkt er unsere Gedanken und das gesamte Erdengeschick. Heinrich Albert (1604-1651): „Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; …“. Paul Gerhardt: „Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun, …, in deinem Willen ruhn, …“. Ich weiß nicht, ob Gott Lippenbekenntnisse anerkennt. Auch Neurowissenschaftler haben festgestellt, dass es den freien Willen, wie wir ihn verstehen, nicht gibt und unterstellen damit allerdings eine gewisse Prädestination. Jesus sagt in Mt26, 54, als bei seiner Gefangennahme Gegenwehr erfolgte: „Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, dass es so geschehen muss“ weil es Gottes Plan ist!!!, vergl. auch Joh11, 50. Es gibt den Kinofilm „Welt am Draht“, R. W. Fassbinder, 1973, nach dem Buch von Daniel F. Galouye: „Simulacron-3“. Das trifft die Situation sehr gut; unsere wahre Identität erhalten wir nach der Auferstehung. Noch ein Wort zum Gebet: Es bewirkt, dass Gott freudig seine Arbeit tut, denn nach Mt6, 8 weiß er, wessen wir bedürfen, bevor wir ihn bitten. Machen wir ihm die Freude. In Joh14, 13 sagt Jesus: „Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ In meinem Namen heißt: übereinstimmend mit Jesus; heißt: übereinstimmend mit Gott; heißt: um das bitten, was Gott sowieso vorhatte. Exkurs zum Selbst des Menschen Nach Ps139 weiß Gott alles: Was war, was ist, was wird; meine Gedanken, meine Gefühle, meine Taten, meine Entscheidungen, meinen Willen: alles eben. Auch nach meinen Ausführungen von Seite 19 ganz klar. Er hat uns eine gewisse Eigenständigkeit gegeben, aber was ist die wert, was bedeutet die? Was ist der Mensch? Ein Geschöpf kann nur ein verliehenes Selbst haben in einem zugestandenen Rahmen. So ist unser Wille in Gottes Willen enthalten. Er ist ein freier Wille eines Geschöpfes. Frei, wie Gott es zulässt, also nicht frei. Wir haben also nur einen scheinbar freien Willen, wir können nicht beschreiben, was unser freier Wille eigentlich ist. Das heißt auch: Was wahre Freiheit ist, können wir also gar nicht beschreiben. Freiheit ohne Gott macht lieblos. Wir verwechseln Freiheit mit Ungebundenheit.

21 Da die Engel auch nur Geschöpfe sind, ist ihr Wille auch nur bedingt frei (bei uns noch weiter eingeschränkt durch die Evolution). Gott wusste, dass sie abfallen würden, und trotzdem will Gott, dass wir aus freien Stücken zu ihm Ja sagen. Was heißt das? Da er weiß, wie wir entscheiden, was soll dann unsere Entscheidung? Doch Gott will, dass wir uns entscheiden. Wie oft fragt Jesus (z. B. Mk10, 51): „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“, obwohl er es ganz genau weiß. Wir sollen es aussprechen, das Ja oder Nein. Kann eine Entscheidung frei sein, wenn sie bekannt ist, nicht nur vermutet, nicht nur wahrscheinlich? Unlösbar. Nach Planck (Zitat vorherige Seite): frei fühlen. Aber das scheint Gott zu genügen, wenn wir meinen, uns frei für oder gegen Gott zu entscheiden. Es scheint ja sowieso alles sehr real. Leid wird als sehr real empfunden. Vielleicht kann man das etwas vergleichen mit einem Kind: Wie entscheidet ein Kind und hat es einen freien Willen? Wenn wir unser Selbst analysieren, müssten wir erkennen, dass wir eigentlich nichts wissen– außer ein paar Naturgesetzen. Konsequenzen unseres Tuns können wir nicht überblicken. Da können wir wieder ein Kind betrachten. Es weiß auch nichts, und es weiß das unbewusst. Es geht zu seinem Vater und fragt. Warum fragen wir uns nicht, wen wir fragen können, wenn wir durch die Analyse erkannt haben, dass wir nichts wissen. Ein Kind hat es in seiner Natur, seinen Vater zu fragen. Wir können nur auf Erbarmen hoffen zu erkennen, dass Gott unser Vater ist. Da wir also nichts Wesentliches wissen, ist es uns auch nicht möglich, Gott zu erkennen. Das Alles ist für unsere menschliche Natur nicht fassbar. Morgen sind meine „Erkenntnisse“ möglicherweise ganz andere, genauso logisch. Da ich also eigentlich nichts weiß, und das auch nur sehr unvollkommen, bleibt nur, Vertrauen in Gott zu setzen; in Gott trotz des Wissens, dass es nach menschlichen Erfahrungen schiefgehen kann. Es sieht ja auch oft so aus. So ein Vertrauen ist gegen unsere Natur. Vielleicht hilft es etwas, sich zu fragen, warum man trotz aller Ungewissheit am Leben festhält? Diesen Überlebenswillen hat Gott entstehen lassen, sonst würde sein Plan der Rückführung nicht funktionieren. Das Schöne am Leben ist einer seiner Köder. Es ist noch die Aussage Gottes zu betrachten: „Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will“ (2Mo33, 19). Zu einem Ja zu Gott zu finden, wie und wodurch auch immer, ist Gnade Gottes. Da angeblich wahres Leben nur in Gott zu finden ist, muss man sich fragen: Ist Gott ungerecht? Warum findet der Eine zu Gott, der Andere nicht? Es gibt für uns keine Antwort, beten für den Anderen sollen wir. Fazit: Ich muss mich in meiner Beschränktheit also irgendwo festmachen, wenn mir durch Gnade meine Beschränktheit überhaupt bewusst wird. Für mich persönlich kann das nur Jesus sein: der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh14, 6). Ansonsten bleibe ich Spielball meiner Hormone, oder wessen auch immer. Jesus sagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh15, 5). Wie oft habe ich das erfahren!!! Handeln, ohne die Konsequenzen zu wissen, allein durch Vertrauen. Und das Vertrauen ist nie enttäuscht worden, obwohl es manchmal sehr danach aussah. Nach der Devise: „denen, die Gott lieben …“ (Röm8, 28). Vielleicht noch die Frage: Was ist was wert? – die Philosophie – die Theologie – die Wissenschaft – die Ablenkung/das Vergnügen? Alles Dinge, die uns vorgaukeln: Leben lohnt sich. Auf Seite 16 kam ich zu einem ganz anderen Ergebnis. Und was ich als wert erachte, habe ich oben beschrieben.

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