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der letzte versuch

26 Doch nicht nur Retter

26 Doch nicht nur Retter vor dem Tod, du halfest auch in großer Not. Durch Mobbing der Kollegenschar, wollt ich nicht bleiben, das war klar. Ich kündigte nach 20 Jahr, obwohl ich 55 war. Ich hätt die Wohnung räumen müssen, ich sah mich schon ganz obdachlos. Doch Gott handelte beflissen, er überred´t mich, einfach so, denn gebetet hab ich nie nicht, no. Ich war gerade 13 Jahr, als Gott mir da mein Liebstes nahm. Bernd Elmers hieß er, war sein Nam´, ich hör den Aufschrei seiner Mam´. Schlimm war die Beerdigung, ganz alleine saß ich da. Die Eltern vorn, die Schule hinten; nichts in der Mitte, nur ich saß da. Doch auch viel Gutes gabst du mir. Fallschirmspringen probierte ich, und auch das Tauchen lernte ich. Doch alles das genügte nicht. Trotz Krankheit reist´ ich um die Welt. Mein Lob gilt heute nur noch dir. Ich hoff´, ich tu, was dir gefällt. Als ich mich krümmte nachts vor Schmerz, sah ich hindurch und sah dein Herz. Ich sah ganz klar: Er liebte mich. Doch das erklären kann ich nicht. Erst heute kann ich es erkennen, wie du mein Leben wohl bewahrtest. Ich kann dich jetzt nur Liebe nennen, weil du für mich mit Jesus zahltest. Ich bitte nun, sag es mir immer, dass Liebe ich nun geben kann. Und dass ich zweifle nie und nimmer, dass grad mein Feind ist ganz arm dran. Ich frag mich oft: Du hast bewahrt mein Leben bis zur Stund´. Was soll ich tun, wohin die Fahrt? So sag es mir mit deinem Mund. Damit ich es verstehen kann, lass deinen Geist ganz nahe ran. D A N K E Zu guter Letzt noch drei Sprüche: Soll ich dem Zweifel glauben, oder am Glauben zweifeln? Wenn es Gott nicht gäbe, käme keiner auf die Idee, dass es ihn nicht gäbe. Ich habe es nicht so gut wie ihr; ich muss Gottes Willen tun. 2 weitere Gedichte Erscheinen meines Gottes Wege Erscheinen meines Gottes Wege mir seltsam rätselhaft und schwer, und geh ´n die Wünsche, die ich hege, still unter in der Sorgen Meer, will traurig schwer der Tag verrinnen, der mir nur Schmerz und Qual gebracht, dann will ich mich auf eins besinnen, dass Gott nie einen Fehler macht. Wenn mir zu hoch des Herrn Gedanken, zu tief der Brunnen seiner Huld,

27 wenn alle Stützen haltlos wanken, die Kraft mir fehlt und die Geduld, wenn gar mein Blick kein Ziel mehr findet bei banger tränenreicher Wacht, ein Glaubensfünklein dennoch kündet, das Gotte nie einen Fehler macht. Wenn über ungelösten Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt, an Gottes Liebe will verzagen, weil sich der Unverstand erhebt, dann darf ich all mein müdes Sehnen in Gottes Hände legen sacht und dieses sprechen unter Tränen, dass Gott nie einen Fehler macht. Drum still mein Herz und lass vergehen, was irdisch und vergänglich heißt. Im Lichte droben wirst du sehen, dass gut die Wege, die er weist. Und müsstest du dein Liebstes missen, ja ging ´s durch kalte finstre Nacht, halt fest an diesem selgen Wissen, dss Gott nie einen Fehler macht. Text: Herbert Sack (1902-1942/43) Im Kessel von Stalingrad niedergeschrieben. Die Musik zu diesem Lied stammt von Wolfgang Höfer, es gibt mehrere Vertonungen. Aus „O du, mein Tost und süßes Hoffen“ (Wilhelm Osterwald (1820-1887)) O du, mein Trost und süßes Hoffen, lass mich nicht länger meiner Pein. Mein Herz und Seele sind dir offen, o Jesus, ziehe bei mir ein. Du Himmelslust, du Erdenwonne, du Gott und Mensch, du Morgenglanz. Ach komm, du meine Gnadensonne, durchleuchte meine Seele ganz. Ach wenn du doch mein Herz dir machtest zu deiner Krippe, Kindlein hehr, und in ihm schlummertest und wachtest als wenn es deine Wiege wär. Dann wär in Wahrheit mir gegeben ein selig Ende meiner Pein. O, Herr, dass du in mir kannst leben, woll erst in mir geboren sein.

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