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4 Ende des Zitats In

4 Ende des Zitats In diesem Zusammenhang wird auch von „Ursuppe“ und „Urmeer“ bezogen auf die „Urerde“ gesprochen. Irgendwas mit Wasser war es wohl. Das hat schon der Philosoph Thales von Milet (ca. 624-547 v. Chr.) erkannt. Soweit zur allgemeinen Entwicklung des Lebens. Die Entwicklung zum Menschen erfolgte über die – heute wissenschaftlich allgemein anerkannte – Evolution. Der Schöpfungsbericht nach 1Mo1 entspricht im Ablauf ziemlich genau der Evolutionstheorie zur Entstehung der Arten nach Charles Darwin, britischer Naturforscher (1809-1882). Dazu passt 1Mo2, 7a: “Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde (andere Übersetzung ist Staub, dem Staub der Sterne (s. o.), aus dem letztlich alles besteht) vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase“. Das ist ein zusammen hängender Prozess: aus Materie entsteht Leben; wie gerade beschrieben. Der Bibelschreiber hat also schon gewusst, dass das Leben, einschl. Mensch, über das Stoffliche entstand, und dass – auch nach heutigem Wissen – die gesamte Menschheit von einer Handvoll Menschen abstammt. Auf die Entstehung des “göttlichen Funkens“, des Bewusstseins, gehe ich noch ein. Zu der Thematik siehe unter II.2.3) Nach Thomas Huxley, der "Bluthund Darwins": "Es gibt keinen Grund, warum der Prozess der Evolution nicht von Anfang an in einen Entwurf des Universums eingearbeitet worden ist." Es gibt Wissenschaftler, die versuchen, die Evolutionstheorie zu widerlegen, indem sie z. B. Datierungsmethoden von Fossilien, Gesteinsschichten, Eisbohrkernen, … bezweifeln und sich streng an die Schöpfungsgeschichte der Bibel halten. Nach deren Theorie bestanden Steinzeitkulturen zeitlich neben Hochkulturen, und auch Saurier lebten zeitgleich mit den Menschen. Es gibt aber keinerlei Hinweise darauf in der Bibel, kein Bild auf Steinzeitmalereien und auf Bildern alter Meister. Von der Fragwürdigkeit der Sintflutgeschichte ganz zu schweigen. Dazu siehe auch III.5) Gottes Wort (die Bibel?). – II.2.3) Menschheitsgeschichte In der weiteren Entwicklung des Menschen in der Evolution entstanden zunächst Gene infolge des Überlebenskampfes des Menschen gegenüber Tier und Nebenbuhler, die für das Überleben der menschlichen Rasse zunächst erforderlich waren und die Grundlage zum Bösen bildeten. Noch ein Wort zum Bösen. Was ist das Böse? Ich sehe nur dessen Auswirkungen, z. B. aus Eigennutz, aus Versehen, ungewollt, aus Verblendung, falscher Beurteilung, falscher Überzeugung (die Ermordung Jesu durch die Pharisäer). Das Böse an sich, als Irgendetwas, gibt es nicht. Es gibt nur die Versuchung zur bösen Tat durch die Idee aus Satan oder Evolution. Da es das Böse nicht gibt, kann es weder in Gott noch im Menschen sein. Vaterunser (Mt6, 13): „… Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ Beides bezieht sich auf die Versuchung Jesu (Mt4, 1). Der Lauf ist: EvolutionÜberlebenEigennutzVersuchungböse Tat (LeidJesus; dazu später). Hannah Arendt (Moralphilosophin, beobachtete den Eichmann-Prozess1961) prägte den Ausspruch von der „Banalität des Bösen“. Ich bleibe jetzt bei dem Begriff des Bösen. Aber der Mensch erkannte im Verlauf der Evolution, dass er in Kooperation viel erfolgreicher war (Christian Vogel, Anthropologe, 1933-94, sagte: „Der wahre Egoist kooperiert.“), und es entstanden

5 Gene im Menschen über Gruppenbildung, Moral, Verantwortung, Gewissen und Fürsorge, die zur Möglichkeit der (unreinen) Liebe führten. Der Mensch an sich ist weder gut noch böse, er hat aber infolge der Evolution die Anlagen dazu, derart, dass sie manipulierbar waren. Nichts Göttliches oder Dämonisches ist in seinen Genen. Die Aktivierung von beidem ist jedoch im Menschen möglich durch Gott (das Gute), der auch den Dämon (Satan) Einfluss nehmen lässt (das Böse). Siehe dazu das Buch „Hiob“ in der Bibel. Das heißt, dass der Mensch im Grunde auch nur ein höher entwickeltes Tier ist, das durch seine Anlagen durch Gottes Einfluss zu einem Geistwesen wird. Nichts Anderes sagt 1Mo2, 7. Folgende Erklärungen sind wichtig, um darzustellen, wie der Mensch seine in der Evolution entstandenen Eigenschaften erkannte (Böse, Gut, Gemeinschaft, Abhängigkeit, Schöpfergott), und diese sich in den Rahmen eines möglichen Planes einfügen. Außerdem ist es eine Darstellung, wie sich Bibel und Wissenschaft entsprechen. Ich vergleiche weiter Forschungsergebnisse nun zur Menschheitsgeschichte mit Aussagen in der Bibel. Wir finden sie beschrieben in 1Mo2 bis 1Mo11. Die Entwicklung der Menschheit geht mit Bewusstseinsübergängen einher (nach dem Religionsphilosophen Jean Gebser und dem Bewusstseinsforscher Ken Wilber in Sprüngen. Nach Regine Halentz, Biologin und Journalistin, hat man schon bei Menschenaffen – aber nur dort in der Tierwelt - ein gewisses Bewusstsein festgestellt). Ich möchte hier kurz die Bewusstseinszustände nach Gebser und Wilber erläutern, weil ich Parallelen ziehe zwischen Bibelaussagen und Wissenschaft. Vor Millionen von Jahren entwickelte sich das s. g. archaische Bewusstsein. Dieses Bewusstsein wird als das Paradies oder das goldene Zeitalter beschrieben, und könnte für den „Adam“ der Bibel gelten. Wie menschliches Bewusstsein überhaupt entstand – der göttliche Funke – habe ich nirgendwo nachlesen können. Es wird der Apfel gewesen sein (siehe folgend). Aber wie gesagt, haben Menschenaffen ja schon eine Art Bewusstsein. Die zweite Stufe war das magische Bewusstsein. Es war geprägt durch Abhängigkeit von Gruppenbindung, von Opferkult, von Erkenntnis von Gut und Böse und der Erkennung von Schuld. Der Übergang archaisch-magisch ist zeitlich nicht festzulegen. Im folgenden mythologischen Bewusstsein finden wir Ackerbau und Viehzucht, also die Sesshaftigkeit, Schaffung von Hierarchien, der Voraussetzung für größere Staatengebilde, und den monotheistischen Schöpfergott. Der Übergang magisch – mythologisch ist zeitlich einigermaßen festzulegen, wie wir gleich sehen. In der Bibel könnte der Sündenfall (1Mo3) den Übergang vom archaischen zum magischen Bewusstsein beschreiben; von 1Mo2, 25: „Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein Weib, und sie schämten sich nicht.“ (vor dem Sündenfall) zu 1Mo3, 7: „Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze“ (nach dem Sündenfall). Im Sündenfall ist die Erkennung von Gut und Böse und deren Konsequenzen (schmerzhaftes Gebären, mühevolles Arbeiten) beschrieben. Die Erkennung von Gut und Böse und die Schulderkennung sind Merkmale für das magische Bewusstsein. Mit dem Verzehr der Frucht – was Gott verboten hatte – erlag der Mensch der Versuchung, und er führte die Entscheidung aus (1Mo3, 6b: „… und sie (Eva) nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann (Adam), der bei ihr war, auch davon, und er aß“), und der Mensch „erkannte“ gleichzeitig Gut und Böse (1Mo2, 17). Es war gleichzeitig der Verlust der Unschuld des Menschen, dem „Sterben“ in 1Mo2, 17: „… denn an dem Tage, da du davon issest, musst du des Todes sterben.“ (da Adam nicht starb, hat Gott es also nicht wörtlich gemeint, wobei die Übersetzung von Adam allgemein Mensch ist!). Das Essen der Frucht bedeutet die Entstehung/Erweiterung des Bewusstseins, das angedrohte Sterben ist die Erkenntnis, dass der Mensch sterben wird; im Gegensatz zum Tier, das nicht weiß,

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