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Hock-n-Roll Heft 9

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DAS REGELWERK IM FOKUS Hock-n-Roll 17 Liebe Cronenberger Fangemeinde, liebe Gästefans, in dieser Saison erläutern wir euch das Regelwerk anhand von Situationsbeispielen näher erläutern. Die Beispiele und die Namen der Protagonisten sind zufällig gewählt und sollen das Regelwerk besser veranschaulichen. Übrigens: Jedem, der an weiteren Ausführungen interessiert ist, lege ich die Seite www.rollhockey-online.de und dort den Link „Regeln“ ans Herz. Das Mitglied der DRIV-Sportkommission Schiedsrichter Bernd Ullrich veröffentlicht dort anschaulich und mit einem Schmunzeln viele Regelwerkerläuterungen. Nun zum heutigen „Fall“: U15 Spieltag in Cronenberg: Der RSC spielt gegen einen Erzrivalen und in einer spannenden Partie steht es eine Minute vor Schluss noch unentschieden. Jannik Wiertz postiert sich beim Angriff des RSC hinter dem Tor des Gegners. Er hat seinen Körper und seinen Blick in Richtung des Strafraumes gerichtet. Zwei gegnerische Spieler stehen im eigenen Strafraum. Damit sie Jannik wenig Raum geben, und dieser nicht in den Strafraum läuft, halten sie sich auf beiden Seiten des Tores mit jeweils einer Hand am eigenen Tor fest. So kann er nicht zwischen Verteidiger und Tor hineinlaufen. Im Rücken dieser Verteidiger postieren sich Julian Kersting und Finn Ullrich im Strafraum und signalisieren Jannik, dass sie anspielbar sind. Nach ein paar Sekunden hadern die beiden Verteidiger mit dem Schiedsrichter, weil sie glauben, dass Jannik zu lange bewegungslos hinter dem Tor steht. Dies nutzt Jannik und spielt den Ball in den Strafraum, um Finn so zu bedienen, dass dieser per Direktabnahme auf das Tor schießen kann. Einer der Verteidiger hat aber aufgepasst. Mit einer Hand am Schläger und der anderen Hand immer noch am Tor festhaltend, stoppt er den Ball und will einen seiner Stürmer bedienen, damit dieser einen Konter einleitet. Der Schiedsrichter pfeift! Warum? A) Durch den Prostest der Verteidiger überlegt der Schiedsrichter - natürlich viel zu lange - ob durch das passive Stehen von Jannik hinter dem Tor ein Regelverstoß vorliegt. Als er das als Regelverstoß wertet und pfeift um dem Gegner den Ball als indirekten Freistoß zuzugestehen, hat Jannik aber schon den Ball gespielt. Jetzt nimmt der Schiedsrichter dem Gegner auch noch den Vorteil, für einen aussichtsreichen Konter, weil nur noch ein Verteidiger an der Mittellinie stand. Endlich ein Grund, dem Schiedsrichter die Meinung zu geigen. B) Jannik darf auf keinen Fall hinter dem Tor stehen bleiben. Das bemerkt der Schiedsrichter und gibt ein Teamfoul gegen Jannik, damit dieser aus dem Fehler lernt und ihn nicht wiederholt. C) Der Schiedsrichter gibt einen Penalty für den RSC. Es liegt ein Regelverstoß vor, wenn der Ball von einem Spieler gespielt wird, der sich mit einer Hand im Strafraum am Tor festhält. Technische Fehler im Strafraum werden mit Penalty bestraft. Die richtige Antwort ist C. Jannik darf sich im Rahmen der 45-Sekunden-Regel so lange passiv verhalten, wie er möchte. Er kann nichts dafür, dass der Gegner keinen Versuch unternimmt, an den Ball zu kommen. Sein Körper und der Ball müssen sich aber in Richtung des Spielfeldes wenden. Steht er mit dem Rücken zum Tor (also Ball und Körper in Richtung Bande gewendet), begeht er einen technischen Fehler. Da dies hier nicht der Fall war, wenden wir uns also der Aktion des Gegners zu: In Artikel 22 3.2 ist definiert, dass sich „mit Ausnahme des Torwarts innerhalb seines Strafraums kein anderer Spieler am Torgehäuse festhalten und den Ball spielen darf.“ Da in unserem Fall der Gegner den Ball stoppt und einen Konter einleiten kann ist hier auch keine „Vorteilssituation“ gegeben, weil Julian oder Finn nicht an den Ball kommen. Der Schiedsrichter entscheidet hier also richtig auf Penalty, weil der Ball im Strafraum gespielt wurde. Passiert solch ein Fehler hinter dem Tor bzw. außerhalb des Strafraums (auch das ist möglich), gibt es einen indirekten Freistoß auf der unteren Strafraumecke, die dem Vergehen am nächsten liegt. Ich wünsche allen in der Alfred-Henckels-Halle ein schönes Spiel und „gut Pfiff“ für meine eingesetzten Schiedsrichterkollegen. Bitte bedenkt, dass sie die meist weite Anreise nicht auf sich nehmen, um hier irgendwem das Spiel zu verderben. Euer Daniel Loewe Jugendspieler der Woche: Friedemann Dworzak Unschlagbarkeit und Aufruf an die Fans Friedemann Dworzak hat sich jüngst in der Hock’n’Roll im Porträt präsentiert. Nun schaut der 17-jährige mit uns als Jugendspieler der Woche auf die Heim-Meisterschaft der U20, die am zweiten Juni-Wochenende stattfindet, und appelliert an den Teamgeist. Spieler bei der U20, im Kader der ersten Mannschaft, letzte Saison Trainer der U13: was macht dir so viel Spaß am Rollhockey, dass du viel Zeit hinein investierst? Mir macht am Rollhockey Spaß, dass es für mich ein guter Ausweg aus dem Alltag ist und ich dabei runterkommen kann und mich nicht um andere Sachen kümmern muss. Mir macht es einfach sauviel Spaß, mit meiner Mannschaft Rollhockey zu spielen und mich jetzt auch in der ersten Mannschaft weiterzuentwickeln. Die aktuelle Spielzeit nähert sich dem Ende. Was erhoffst du dir für die U20 beim Turnier um die Deutsche Meisterschaft? Mit der U20 möchte ich dieses Jahr zunächst erreichen, dass wir in der NRW-Landesmeisterschaft weiterhin ungeschlagen bleiben. Beim Turnier erhoffe ich mir den deutschen Meistertitel, weil wir ihn diese Saison wirklich verdienen. Wir kämpfen echt gut, auch wenn wir einige Spiele hatten, in denen wir nicht überragende Leistungen gezeigt haben. Wir sind ein Team und waren stets motiviert dabei. Was wird die bei der DM besonders wichtig sein? Bei der Deutschen Meisterschaft wird mir besonders die Titelverteidigung wichtig sein, aber auch, dass wir als Team weiterhin zusammenhalten. Für einige ist es die letzte DM; die meisten machen Abitur und sind danach zum Beispiel im Ausland. Ihr spielt am 9. und 10. Juni hier in der Alfred-Henckels- Halle. Inwiefern kann euch das zum Vorteil gereichen? Vor eigenem Publikum zu spielen, ist für uns ein Riesen-Vorteil, da wir hier in Cronenberg im letzten Jahr eine große Fangruppe aufgebaut haben, die echt gut Stimmung machen kann. Die wird uns hoffentlich gut unterstützen! (jol)

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