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Lokales Samstag, 14. April 2018 Achtung Geisterradler! In Warendorf startet kreisweite Präventionsmaßnahme im Fahrrad­Verkehr Die Polizei hofft, mit der Präventionsmaßnahme „Geisterradler“ die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radlern auf Dauer senken zu können. Nach dem Start in Warendorf soll eine Fortsetzung der Aktion in Kürze in Ahlen, Beckum, Oelde und Telgte folgen. Aktion im Kreis: Landrat Dr. Olaf Gericke (l.), Warendorfs Bürgermeister Axel Linke (r.), Polizeihauptkommissare Theodor Pier (2.v.l.) und Richard Rauer sind froh über den Aktions­Start. Foto: Ines­ Bianca Hartmeyer Wenn die Polizeihauptkommissare Theodor Pier und Richard Rauer Streife fahren, begegnen sie den so genannten „Geisterradlern“ überall. Vor allem im Übergangsbereich vom Warendorfer Bahnhof zum Schulviertel ist das Fahren auf der falschen Seite populär. Meist ist es Bequemlichkeit, die die Verkehrssünder dazu verleitet, den Radweg in falscher Richtung zu benutzen. Was sich viele der Geisterradler dabei jedoch nicht bewusst machen: Ihr Verhalten ist im Ernstfall lebensbedrohlich. Denn Autofahrer, die aus einer Seitenstraße kommen, schauen naturgemäß nach links. Mit von rechts kommenden Radfahrern rechnen sie erst einmal nicht – das Ergebnis: häufig kommt es dann zum Unfall. Wie gefährlich die Geisterradler leben, kann die Kreispolizei anhand der Statistik belegen: „Wir hatten im Kreis im Jahr 2017 insgesamt 330 Unfälle mit Radfahrern – und Hauptunfallursache war tatsächlich das Fahren auf der falschen Seite“, schilderte Landrat Dr. Olaf Gericke am Donnerstag im Pressegespräch. Einer der Schwerpunkte liegt in Warendorf: der Bereich rund um Blumenstraße, Bahnhofstraße und Zumlohstraße, wo die Polizei 2017 zwölf Fahrradunfälle registrierte. „Zu viel!“, findet die Kreispolizei und suchte nach einer Möglichkeit, die Radfahrer zu sensibilisieren. Ein Blick in Nachbarbehörden wie zum Beispiel Hamm brachte eine schnelle und effektive Lösung: Graffiti auf Radwegen sollen die Geisterfahrer dazu auffordern, die Seite zu wechseln. „Wir haben uns bewusst gegen Schilder entschieden, da sonst schnell ein Gewöhnungseffekt eintritt“, erläuterten Gericke sowie Andrea Mersch-Schneider, stellvertretende Leiterin Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Warendorf, das Konzept. Die Farbe verblasse nach drei bis vier Wochen. Bei Bedarf könne jederzeit eine neue Markierung aufgebracht werden. Auch Kontrollen will die Polizei verstärkt durchführen: Zehn bis 35 Euro müssen Geisterradler berappen. Für Bürgermeister Axel Linke, der die Aktion aus vollem Herzen befürwortet, eine klare Sache: „Das hat nichts mit Bevormundung zu tun – sondern hier besteht ein akutes Sicherheitsrisiko.“ „ Wir haben uns bewusst gegen Schilder entschieden. „ Dr. Olaf Gericke Auto & Service Anzeigensonderveröffentlichung Torino u o aus en m o. Kruppstrasse 12 59227 Ahlen Telefon 02382 / 70720 Wir bera en Sie persönlich! Fürsorge gefragt So gehen die Winterreifen in den Sommerschlaf Die Sommerreifen sind montiert, die für den Winter haben Pause. Bevor die strapazierten Räder und Reifen aber ins Quartier rollen, brauchen sie Fürsorge. Nur so bleiben sie fit für den nächsten Einsatz auf Eis und Schnee und lange Jahre danach. Kfz-Werkstätten haben reichlich Platz, das fachliche Know-how und übernehmen die professionelle Lagerung. Wer keine Angst vor Schweiß und Schmutz hat, mottet selber ein. So geht‘s in den Sommerschlaf. Gründlich waschen: Ohne Reinigung keine Sichtprüfung. Für die Wäsche genügt reichlich Wasser mit etwas Spülmittel und eine grobe Bürste. Vorsicht vor Reinigern, die Lösungsmittel und Öle enthalten. Sie machen den Gummi spröde und rissig. Spezielle Felgenreiniger lösen auch den hartnäckigsten Schmutz. Alles schön abtrocknen, die Reifen gegen Staub und Schmutz mit Hartwachs versiegeln, fertig. Penibel prüfen: Was während der Fahrt unter Schmutz und Karosserie verschwunden blieb, kommt nach der Wäsche ans Licht: Risse, Beulen, Fremdkörper. Risikofaktoren, die die Verkehrssicherheit gefährden können. Beschädigte Reifen müssen ersetzt werden. Bei der Gelegenheit werden auch Profiltiefe und Reifenalter gecheckt. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profil, empfohlen werden für Sommerreifen drei Millimeter. Und Reifen, die älter als zehn Jahre sind, härten aus und verlieren ihre Haftung. Winterreifen finden in der Kfz­Werkstatt des Vertrauens ihren Platz für den Sommer und Herbst. Foto: ProMotor/Timo Volz Das Alter lässt sich anhand der DOT-Nummer auf der Flanke entschlüsseln. Die letzten vier Ziffern geben das Herstellungsdatum an: 1114 = 11. Kalenderwoche 2014. Druck erhöhen: Auch Reifen, die nicht rollen, verlieren Luft. Werkstatt-Profis empfehlen vor der Ruhepause deshalb, den Luftdruck in Kompletträdern um 0,5 bar gegenüber den Herstellervorgaben zu erhöhen. Korrekt kennzeichnen: Wie war das nochmal? Welcher Reifen gehört wohin? Die Merkhilfe lautet: zeichnen. Mit Wachskreide werden die Reifenlaufflächen markiert: VL/VR = vorne links/rechts, HR/HL = hinten rechts/links. Keine Bange – nach einer Fahrt ist die Schrift unter dem Straßenstaub wieder verschwunden. Richtig lagern: Reifen mögen es dunkel, kühl, trocken und weit weg von Lösungs- und Schmiermitteln – die sind Gift für die Gummis. Pneus ohne Felgen lagern stehend und werden alle paar Wochen gedreht, um Druckstellen zu vermeiden. Kompletträder übersommern am besten liegend auf einem Felgenbaum oder hängend an einer Wandhalterung. (pm) Kurz notiert Steinschlagschäden ausbessern Kleinere Steinschlagschäden in der Frontscheibe, die den Blick des Fahrers nicht behindern, lassen sich in der Werkstatt meist mit Kunstharz ausbessern. Risse dürften nicht mehr als fünf Zentimeter lang sein und nicht im Randbereich der Scheibe liegen. Liegt der Steinschlag aber etwa im Sichtfeld des Fahrers oder misst der Schaden mehr als fünf Millimeter, sollte die Scheibe komplett ersetzt werden. Ein kompletter Austausch der Windschutzscheibe kostet im Schnitt mindestens 500 Euro. „Für eine Reparatur werden ab etwa 100 Euro fällig“, erklärt Eberhard Lang vom TüV Süd. Allerdings nur für den Fall, dass keine oder nur eine Teilkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung abgeschlossen wurde. (dpa) Zeitpunkt zum Reifenwechsel Autofahrer müssen aufgrund der situativen Winterreifenpflicht stets auf geeigneten Reifen rollen. Das gilt auch, wenn es im Frühjahr schneit und glatt ist. Wer sich nicht daran hält, riskiert mindestens 60 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg, erklärt der TüV Nord. Solange noch mit Frost und Wintereinbrüchen zu rechnen ist, wechseln Autofahrer besser noch nicht auf Sommerreifen. Von bis Oktober bis Ostern auf Winterreifen zu fahren, kann als grobe Faustregel gelten. Sie wird aber durch Faktoren wie Region, Witterung und frühen oder späten Ostertermin im Jahr beeinflusst. (dpa)

Lokales Samstag, 14. April 2018 Hoffnung inmitten von Ängsten Maria Solheims Songs gehen direkt ins Herz Kurz notiert Pilgern durch ganz Israel Was erhält man, wenn man Songs kombiniert, die zu Seelen sprechen, in die dunkelsten Ecken der Angst und der Hoffnung führen, inspirieren, sich gut anfühlen und zur selben Zeit lachen, weinen und nachdenken lassen? Die Antwort ist Maria Solheim. AHLEN Samstag, 21. April 20 Uhr, Bürgerzentrum Schuhfabrik www.mariasolheim.no AHLEN. Auf ihrer aktuellen Europatournee führt ihr Weg am Samstag (21. April) ab 20 Uhr wieder auf die Bühne der Ahlener Schuhfabrik. Während der Aufnahmen zu ihrem sechsten Album „Stories of new mornings“ zeigte die Norwegerin ihre umfangreichen Fähigkeiten. Nur kurze Zeit später ist sie mit neuen Songs im Gepäck in Deutschland, der Schweiz und Luxemburg auf Tour. Ihre Songs gehen direkt ins Herz, die Seele und die Ohren. Inspiriert von Singer- Songwritern wie Nick Drake, Margo Guryan und Linda Perhacts kreiert die Künstlerin ein Gefühl von Hoffnung inmitten von Ängsten. Ihre erste Singleauskopplung „I wish I were in a band“ wurde im September veröffentlicht und stieg auf direktem Weg in die norwegischen Radiocharts ein. Den Konzertabend eröffnet die Songwriterin Nic Koray aus Dortmund mit ihrem ausdrucksstarken Soloprogramm. Sie verspricht ein intensives Konzert mit einem eigenen Sound irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Irish Music und Indie-Folk. Das bewies sie bereits, als sie beispielsweise als Support der Cranberries auf der Bühne stand. Nun stellt sie ihr neues Nina Ruge liest am Montag aus ihrem neuen Buch. Foto: VHS Raus aus der ich-fixierten Welt Album „Interwine“ vor. Im Anschluss folgen die norwegischen Senkrechtstarter Darling West. Die letzten zwölf Monate in der Bandgeschichte lassen sich wohl am einfachsten mit dem Wort „fantastisch” beschreiben: Konzerte auf der ganzen Welt, Festivalauftritte, eine Tour gemeinsam mit Sam Outlaw und Support für Lucinda Williams. Auf ihrem dritten Longplayer „While I Was Asleep” versprühen die Melodien eine angenehme Leichtigkeit Norwegische Senkrechtstarter zu Gast in Ahlen AHLEN. Die bekannte Journalistin und TV -Moderatorin Nina Ruge liest auf Einladung der Volkshochschule am Montag (16. April) um 19 Uhr in der tät vereint? Die Autorin spürt diesen Fragen nach und zeigt auf, um was es ihrer Meinung nach eigentlich gehen sollte: „Wir Mayerschen Buchhandlung müssen die Droge der Ich-Fixierung Sommer, Oststraße 67, Ahlen, aus ihrem neuen Buch „Sei DU mit ihren Spielarten wie Macht, Ruhm, Besitz, Dominanz, der Leuchtturm deines Lebens“. Bedeutsamkeit hin- Ich, ich, ich - jeder ist permanent ter uns lassen. Selbsterkenntnis und die sich daraus ablei- mit Selbstoptimierung tende Kunst der Selbstfühter beschäftigt. Woher kommt rung in ein neues Bewusstsein das? Ist nicht eine grundsätzliche Angst der Motor für diesen Wahn? Warum haben wir uns von Gemeinwesen zu narzisstischen zeigen den Weg zu einem Leben in innerer Stärke.“ Karten für die Veranstaltung gibt es ausschließlich an der Egoisten entwi- Abendkasse. ckelt? Braucht es heute nicht ein neues Bewusstsein, eines, das die Ratio des 21. Jahrhunderts und moderne Spirituali- und gewinnen an Eingängigkeit. „Ihr Mix aus Americana, Country und Folk strotzt nur so vor Lebendigkeit ,und es ist nahezu unmöglich, sich dieser sprudelnden Euphorie zu entziehen“, heißt es in der Pressemitteilung. Tickets für diesen außergewöhnlichen Konzertabend sind für 13 Euro im Vorverkauf in der Kneipe oder auf der Homepage ww w w.schuhfabrik -ahlen.de erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro. 44 Vogelkirschen sollen Siegchance erhöhen Baumpflanzaktion: Enniger bereitet sich auf den Landeswettbewerb vor Von Silke Diecksmeier „Grün passt zu uns und unserem Verein“, erklärte Andreas Hanskötter, Vorsitzender der Schützenbruderschaft Enniger. ENNIGER. Das war allerdings nicht der einzige Grund für die große Baumpflanzaktion der Mitglieder um Ostern herum. Damit wollten sie zudem die Chancen ihres Dorfes beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erhöhen. Insgesamt 22 Dörfer in Westfalen-Lippe nehmen daran teil. Die Bewertungskommission wird am 25. Juni (Montag) um 14.30 Uhr in Enniger erwartet. Die Kreisstraße 1 soll dann gleich doppelt zum Blickfang werden, zum einen mit dem vor fünf Jahren entstandenen Bürgerradweg, zum anderen mit den 44 Vogelkirschen, die in den kommenden Jahren zu einer prächtigen Allee gedeihen sollen. „Beide Projekte sind tolle Beispiele dafür, dass die Dorfgemeinschaft mit anpackt. Für dieses bürgerschaftliche Engagement möchte ich mich bedanken“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke beim Pressetermin – und erhielt den Dank postwendend zurück. Schließlich hat der Kreis die Bäume zur Verfügung gestellt. Auf den zukunftsweisenden Charakter der Aktion verwies vor allem Bürgermeister Berthold Lülf. „Auch wenn sich in 50 Jahren vielleicht niemand mehr an den Dorfwettbewerb erinnert, die Bäume werden trotzdem noch da sein“, sagte er. Und mit ihnen eine prächtige Allee, ein Bestandteil der viel gerühmten Münsterländer Parklandschaft. Eine Allee mit Zukunft haben die Mitglieder der Schützenbruderschaft Enniger mit Unterstützung des Kreises Warendorf auf der Kreisstraße 1 gepflanzt. Foto: sdi Musikerin mit Herz: Maria Solheim führt ihre Europatournee erneut in die Schuhfabrik. Foto: Bürgerzentrum Schuhfabrik/ Mats Bakken Die Alleen in Enniger zu erhalten und durch Nachpflanzungen wieder zu ergänzen, hat sich die Dorfwerkstatt Enniger zum Ziel gesetzt. Auch für dieses Projekt ist die Baumpflanzung der Schützen ein tolles Etappenziel. „ Auch wenn sich in 50 Jahren vielleicht niemand mehr an den Dorfwettbewerb erinnert, die Bäume werden trotzdem noch „ da sein. Bürgermeister Berthold Lülf AHLEN. Am Mittwoch (18. April) ist erneut der Dolberger Pilger Klaus Dümmer zu Gast in der Christuskirche. Er hält einen ausführlichen Beamer­Vortrag über seine letzte Israel­Pilgerreise, die ihn von der Negev­Wüste im Süden des Landes bis an die libanesische Grenze im Norden führte. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei. Allerdings bittet Klaus Dümmer um eine Spende für das „Caritas Baby Hospital“ in Bethlehem, das er seit vielen Jahren unterstützt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Workout für Profis und Einsteiger AHLEN. Nach den Osterferien ist ein neuer Kurs „Body­Workout“ gestartet. Es sind noch Plätze frei und so können Sportbegeisterte, aber auch Anfänger noch mit einsteigen, da auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden trainiert wird. Nach einem Warm­Up mit Musik folgen einfache Übungen im Aerobic­Stil. Im Anschluss stehen die Straffung und Kräftigung von Oberschenkeln, Beinen und Po sowie der Bauchmuskulatur im Fokus. Die Stunde wird durch Dehnund Entspannungsübungen sowie Stretching abgeschlossen. Der Kurs findet jeweils mittwochs in der Sporthalle der Marienschule Ahlen in der Zeit von 20 bis 21 Uhr statt. Anmeldungen können direkt in der Halle erfolgen. Arbeiten an der Bühnenpräsenz AHLEN. Die Initiative Rock am Schacht bietet gemeinsam mit dem Stadtteilforum Süd Ost e.V. am 23. Juni (Samstag) einen Workshop für Musikgruppen und Bands an, die an ihrer Bühnenpräsenz arbeiten wollen. Der dafür engagierte Vokalcoach Birgit Copony arbeitet unter anderem für die Städtischen Bühnen Münster und die Freilichtbühne Heessen. Der Workshop im Jugendzentrum Ost beginnt um 14 Uhr und wird durch den Stadtteiletat Süd gefördert. Der Kostenbeitrag beträgt zehn Euro. Anmeldungen nimmt Axel Ronig unter Telefon 0 23 82/ 6 18 47 entgegen. Kontakt Verteilung, Kleinanzeigen 0 23 82/80 88 65 Anzeigen 0 23 82/80 88 ­62, ­63 anzeigen@ blickpunkt­am­sonntag.de Redaktion 0 23 82/80 88 60 redaktion@ blickpunkt­am­sonntag.de www.ag­muensterland.de