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Im Laufe der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt Lebensmittelverschwendung konnten wir unser Wissen enorm erweitern; nicht zuletzt durch persönliche Begegnungen. Dennoch war es uns wichtig, uns genauso durch intensive Internetrecherche weiterzubilden - daher möchten wir auch euch unsere dadurch entstandenen Handouts zu den Themen Rechtliche Lage, Qualität und Frische, Alternativen, sowie eine allgemeine Einleitung und ein paar Linktipps zur Verfügung stellen. In Kürze werden diese auch auf unserem Blog (derzeit in Arbeit) veröffentlicht werden. Wir sind auch gerade dabei, unser umfangreiches Projekt mit einer Radiosendung im Radio B138 weiter aufzuarbeiten - nähere Informationen folgen :) Viel Spaß beim Lesen!

Qualität statt

Qualität statt Quantität Wer kennt es nicht? Man geht in einen Supermarkt und riecht schon den Duft des frisch gebackenen Brotes. Doch ist das Brot wirklich so frisch wie es scheint? Das Brot, das als frisch gebackene Ware verkauft wird, ist wochenlang im Tiefkühler und wird in den Supermärkten nur noch auf- oder fertig gebacken. DENN es gibt keine direkten Richtlinien, in denen vorgeschrieben wird, wann eine Ware für frisch gebacken gilt! Oft wird mit frischer Ware geworben, doch sollte das nicht eigentlich selbstverständlich sein? Damit das Brot trotz wochenlanger Tiefkühlung frisch schmeckt, kommen viele verschiedene Mittel zum Einsatz: Geschmacksverstärker, Aromen und Enzyme sind nur einige Zusätze, die verwendet werden, damit das Brot länger frisch ist oder voluminöser aussieht. Im Gegensatz dazu benützt ein Bäcker nur die natürlichen Rohstoffe, die eigentlich in ein Bot gehören: Mehl, Hefe, Salz, Gewürze und Wasser. Durch den Zuwachs an Backshops, die das Brot zu viel günstigeren Preisen verkaufen können als ein Bäcker, können sich immer weniger Bäckereien die Existenz leisten. …deswegen stirbt das Bäckerhandwerk langsam aus. Und das betrifft nicht nur das Bäckerhandwerk…. Der Konsument hat die Macht, darüber zu entscheiden!

Alternativen/Nachhaltigkeit: Solidarische Landwirschaft: … eine Form der Vertragslandwirtschaft, bei der eine Gruppe von Verbrauchern auf lokaler Ebene mit einem oder mehreren Partner-Landwirten kooperiert. 3 Das Besondere an solidarischen Landwirtschaften (Community Supported Agriculture, CSA) ist die Erntevereinbarung: Es wird genau das produziert, was zu Beginn des Wirtschaftsjahres mit den Abnehmern vereinbart wurde. Welches Obst und Gemüse wird in welcher Menge angebaut? Welche Kosten fallen dafür an? Und auf wie viele Kunden werden diese Kosten aufgeteilt? So entsteht eine besonders direkte Beziehung zwischen Produzent und Konsument, dem sogenannten Ernteteiler. Zwischenhändler gibt es keine. 4 Gemüsekisten Tiroler Ländle oder Salzkammergut Gemüsekisten • Wöchentliches Abonnement von Frischgemüse • Lieferung bis vor die Haustür • Naturnaher Anbau • Regionale Wertschöpfung • Faire Bezahlung der Produzenten http://www.gemuesekiste.at 3 https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_Landwirtschaft 4 https://www.biorama.eu/supermarkt-alternativen-solidarische-landwirtschaft-food-coops/