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Blick ins Heft - Ausgabe 4

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Die KRAZ wagt sich vor ins „Neuland®“! Wir haben den bekannten Autor und Blogger Oliver Flesch auf Youtube interviewt. Der ehemalige Journalist und Sex-Blogger hat das Fach gewechselt und kämpft seit Anfang des Jahres erfolgreich gegen Islamisierung, Feminismus und spießige Gutmenschen. Was ihn zu diesem Schritt bewogen hat und warum er seinen Kampf aus der mallorqui nischen Enklave heraus führt, lest ihr hier. Auf Youtube indest du das komplette Interview auf Olivers und unserem eigenen Kanal. Internetauftritt: oliver­lesch.com KRAZ: Kritiker werfen dir vor, du liegst entspannt unter der mallorquinischen Sonne, vögelst dir die Seele aus dem Leib und drehst nebenbei ab und an ein paar Wutbürger-Videos, während es in deiner HEIMAT drunter und drüber geht. Bist du ein „Marketing-Patriot“? Oliver: Diese Kritik kommt lustigerweise sowohl von rechts und von links. Dass die Linken sagen, ich sei feige, weil ich nicht vor Ort bin. Wobei ich mich frage: Wieso feige? Laut der Linken ist doch in Deutschland alles in Ordnung, dann braucht man ja auch keinen Mut zu haben, um in Deutschland zu sein. Zu den Rechten, was heißt Rechten, ich sehe uns ja gar nicht als rechts, wobei ich den Begriff „Neue Rechte“ gar nicht so schlecht finde. Ich sehe uns aber eher als konservativ. Es ist aber so: Ich bin schon im November 2015 ausgewandert, zu dem Zeitpunkt war ich ja noch gar nicht aufgewacht. Das kam ja erst zwei Monate später. Welchen Grund hätte es dann gegeben zurückzukommen? Ich fühl mich sauwohl hier auf der Insel. Mir tut das Leben hier gut. Für meine Freundin gilt genau das gleiche. Ich wüsste nicht, was ich in Deutschland sollte. Ich würde da auch durchdrehen. Ich musste noch einmal hin, um Sachen zu packen – das hat mich schon dermaßen abgefuckt. Wenn ich jetzt die Lage vor Ort sehen würde, ich würde durchdrehen. Ich würden den ganzen Tag in Berlin mit der U- und S-Bahn fahren, immer in der Hoffnung, irgendwelche üblichen Verdächtigen zu treffen, die da Stunk machen, um dann Eingreifen zu können. Würde wahrscheinlich immer wechseln zwischen Krankenhaus und Knast. Ne, das ist schon gut, dass ich von hier in Ruhe arbeiten kann. Ist ja auch nichts Ungewöhnliches: Widerstand aus dem Ausland, da gibt es viele Beispiele in der Geschichte. Bertolt Brecht, Thomas Mann, wie sie alle hießen. Im Übrigen, hier wo ich lebe, in Cala Rajada, die ersten deutschen Einwanderer hier waren Widerstandskämpfer, die vor Hitlerdeutschland flüchten mussten, in den frühen dreißiger Jahren. Auch historisch bewege ich mich hier auf exzellentem Boden (grinst). KRAZ: Die erfolgreichsten Artikel auf deinem Blog lauten: „Squirting: Wie Du garantiert (fast) jede Frau zum Squirten bekommst.“, „Leck mich am Kitzler: Richtig lecken lernen! Alles über Oralsex.“ oder „Wie du jede Frau süchtig fickst.“ Wir haben in dieser Ausgabe ein Interview mit dem gesellschaftskritischen Blog Anbruch.info geführt. Die Jungs von Anbruch würden vermutlich sagen, dass Autoren wie du für unsere Misere heute mitverantwortlich sind. Glaubst du nicht, dass die Sexualisierung aller Lebensbereiche und die Reduzierung von Sex zu einem Konsumgut Teil unseres Problems sind? Oliver: Nein. Ganz im Gegenteil. Ich weiß, dasss viele der Meinung sind, dass die Misere mit den 68ern begann. Ich sagte ja vorhin, dass ich ein großer Fan der 50er und 60er Jahre bin, allerdings von Musik, Kultur, der Mode, der Autos – nicht von der Lebenseinstellung. Das war grauenhaft. Das war eine ganz, ganz spießige Zeit. Wenn man sich überlegt, dass Homosexualität noch bis Ende 29

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