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AJOURE´ Men Magazin Mai 2018

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AJOURE MEN / PEOPLE

AJOURE MEN / PEOPLE AJOURE MEN MAGAZIN SEITE: 58 | MAI 2018

AJOURE MEN / PEOPLE Interview LUPID Stumm geschwiegen. Taub geredet. Unbekannte, die sich jeden Tag begegnen. So und so ähnlich beginnen die Songs von LUPID. Popsongs, die es in der heutigen Zeit schaffen, alles auf den Punkt zu bringen. Gepaart mit den verschiedensten Rhythmen, Gitarren und einem sehnsüchtigen Chor. Das Trio schafft es, ihre Melodien und Beats in den Ohren ihrer Zuhörer zu manifestieren und spätestens hier war klar, dass es an der Zeit ist, sich einmal mit den Jungs von LUPID zu treffen. Fotos: PR / Lupid AJOURÉ: Wann war euch klar, dass ihr professionell in die Musikbranche einsteigen wollt und was war der ausschlaggebende Grund, der euch diesen Schritt hat gehen lassen? LUPID: Tobi hatte bis 2015 noch ein Soloprojekt mit einer festen Liveband, die aus Markus und Patrick plus zwei weiteren Musikern bestand. In der Formation haben wir fast sieben Jahre Musik gemacht und als es irgendwann immer mehr Fahrt aufgenommen und immer mehr Zeit beansprucht hat, mussten die zwei anderen leider für sich entscheiden aus der Band auszusteigen. Dieser Punkt war ein entscheidender Moment für uns. Für ein Hobby wurde es mittlerweile zu viel, aber um es professionell zu machen reichte es noch nicht. Es brauchte eine Entscheidung. Was wollen wir eigentlich? Und was sind wir bereit zu investieren? Wir entschieden uns, noch einmal alles „auf Null“ zu setzen, alles auf eine Karte zu setzten. Neues Team, neuer Name, neuer Sound. Das war die Geburtsstunde von LUPID und der erste Schritt, mit dem alles professioneller wurde, bis hin zu einem Management und dann irgendwann dem Plattenvertrag. AJOURÉ: Hattet ihr denn zu irgendeiner Zeit Bedenken, dass es sehr schwer werden könnte, denn aktuell wird deutsche Musik, ob Pop oder Hip-Hop, hier sehr groß geschrieben und die Konkurrenz könnte einem vielleicht manchmal Angst machen? LUPID: Es war ein krasser Schritt und ist auch immer noch eine Herausforderung, alle Sicherheiten für die Musik hinter sich zu lassen und gleichzeitig zu wissen, wie schwer es werden könnte. Aber wir hatten davor nie wirklich Angst. Die Angst wäre auch, wie in den meisten Lebenssituationen, der schlechteste Ratgeber gewesen. Für diesen Weg braucht man viel Euphorie, Glaube und Kreativität – die Angst zerstört eigentlich genau das. AJOURÉ: Eure Musik hat zum einen eine melodisch elektronische Seite, die sich dann mit der „leicht gebrochenen“ Stimme von Tobias Hundt paart. Dazu kommen Klavier- und Gitarrentöne, die eure Songs perfekt abrunden. Seht ihr hierin eine Art Einzigartigkeit auf dem Markt? LUPID: Wir haben uns sehr viel Zeit gelassen, um unseren Sound zu finden. Uns war wichtig, dass unsere Musik viele elektronische Elemente und Beats enthält, genauso aber auch organische Instrumente, die das Ganze etwas mehr leben und nicht kühl klingen lassen. Zusammen mit Tobi’s Stimme ergibt das einen Sound, der für sich steht und sich auf jeden Fall von vielen anderen Pop-Platten abhebt. AJOURE MEN MAGAZIN SEITE: 59 | MAI 2018