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AJOURE´ Men Magazin Mai 2018

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AJOURE MEN / PEOPLE

AJOURE MEN / PEOPLE AJOURÉ: Schreibt ihr eure Texte komplett selbst? Was nehmt ihr als Vorlagen hierfür? Private Geschichte, die euch mal passiert sind, oder versetzt ihr euch eher in Situationen, die so hätte passieren können, weil sie allzu menschlich erscheinen? LUPID: Tobi ist der Songwriter der Band. In seinem Kopf entstehen die Songs, die zu 90% private Geschichten erzählen, oder Dinge, die ihn in irgendeiner Weise bewegt und inspiriert haben. Es gibt aber auch Songs, wie z.B. „Aus allen Wolken“, da gab es die Idee von dem Jungen und seinem unerreichbaren Schwarm. Hier haben wir eine Geschichte um diesen Protagonisten konstruiert, die auf jedem Schulhof oder in jedem Büro spielen könnte. Für das neue Album hat Tobi auch viel mit unserem Produzenten Thomas Eifert und anderen großartigen Songwritern wie z.B. Simon Triebel, Jasmin Shakeri oder Nicholas Müller zusammenarbeiten dürfen. Das war nicht nur eine Ehre für uns, sondern auch total lehrreich und hat das Album echt noch mal nach vorne gebracht. AJOURÉ: Euer Album „Am Ende des Tages“ geht gerade an den Markt. Seid ihr sehr aufgeregt, oder sagt ihr euch, dass der Spaß an der Produktion im Vordergrund stand und entspannt euch jetzt, egal wie das Album angenommen wird? LUPID: Wir sind definitiv aufgeregt. Wir freuen uns mega, das Album in unseren Händen halten zu dürfen und endlich allen das zeigen zu können, woran wir so lange gearbeitet haben. Jede Phase in dem ganzen Prozess hat etwas total Schönes und aufregendes. Der Moment, wenn ein Song entsteht, wenn man ihn dann in ein musikalisches Gewand packt, bis hin zum fertigen Album. Und wenn man dann so viel Leidenschaft, Zeit und Energie hineingesteckt hat, dann ist es schon ein besonderer Moment, wenn es plötzlich jeder hören kann! AJOURÉ: Hört ihr privat auch deutsche Popmusik, oder eher nicht? (Und wenn nein, wieso habt ihr euch dann für Lupid für diese Art Musik entschieden?) Interview LUPID: Wir hören total viel und total unterschiedliche Musik. Wir können uns wahrscheinlich für fast alles begeistern, was mit Herz gemacht wird, wo eine coole Idee, oder ein spannendes Konzept dahintersteckt. Für unseren Sound haben wir uns tatsächlich viel von englischsprachigen Bands inspirieren lassen, aber für uns war es nie eine Frage, ob wir auch auf Englisch Singen. Wir lieben die deutsche Sprache, wir lieben, wie man mit ihr spielen kann, wie sie Welten aufmachen kann und als Muttersprache besonders Gefühle transportieren kann. AJOURE MEN MAGAZIN SEITE: 60 | JUNI MAI 2018

AJOURE MEN / PEOPLE AJOURÉ: Castingshows wie DSDS und Co. rücken immer mehr in den Hintergrund, da das, was den Zuschauern gezeigt wird, schon lange nichts mehr mit Musik zu tun hat und die Talente, die sich dort bewerben, eher verbrannt, als gefördert werden. Was haltet ihr von diesen Formaten im Fernsehen? LUPID: Wir haben uns wahrscheinlich zu wenig mit all diesen Formaten beschäftigt, um da ein Urteil fällen zu können, aber wir sind davon überzeugt, dass natürliches Wachstum das gesündeste und nachhaltigste für eine Karriere ist. Bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen dauert es etwas länger, aber wir merken gerade, dass man schon auf dem Weg zum Erfolg so unendlich viele und wichtige Dinge lernt, die einem durch Abkürzungen verwehrt blieben. AJOURÉ: Was war eure erste Handlung abends an dem Tag, als ihr erfahren habt, dass ihr von Airforce1 / Universal Music unter Vertrag genommen werden? Das muss ein Grund zum Feiern gewesen sein, oder? LUPID: Es gab eigentlich gar nicht „den Tag“. So eine Entscheidung zieht sich ja über Wochen, in denen man viel zusammensitzt, mit einander redet, sich kennen lernt und ein Gefühl für einander bekommt. Aber der Moment, als Airforce1 zum ersten Mal sehr deutlich sein Interesse bekundet hat, der war schon echt besonders. Davon haben wir ja schon so lange geträumt und es war ein ganz wichtiger Schritt in die Richtung, in die wir gerade unterwegs sind. Seitdem versuchen wir jeden Tag dankbar für all das zu sein, was dadurch alles passiert ist. Wir sitzen tatsächlich öfter bei einem Bier zusammen und stoßen auf das an, was wir gerade erleben dürfen. Vielleicht ist das noch wichtiger, als „den Tag“ zu feiern. Fotos: Gerrit Starczewski; Jens Sage AJOURÉ: Was habt ihr für 2018 noch alles geplant? Tour etc? LUPID: Wir wollen auf jeden Fall dieses Jahr noch so viel live spielen, wie es geht. Im Herbst wird auf jeden Fall eine eigene Tour anstehen und ansonsten sind wir einfach sehr gespannt, wie das Album ankommt und was noch damit passieren wird. AJOURE MEN MAGAZIN SEITE: 61 | MAI 2018