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AJOURE´ Magazin Mai 2018

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Almila Bagriacik Sie ist

Almila Bagriacik Sie ist aus der deutschen Mega-Serie „4 Blocks“ nicht wegzudenken und spielt eine der tragenden weiblichen Nebenrollen, als Ehefrau Amara von Latif Hamady (Massiv). Almila, die durch einen glücklichen Zufall zur Schauspielerei kam, spielt heute eine Rolle nach der anderen und ist fester Bestandteil der allabendlichen deutschen Krimis und Serien geworden. An Entspannung denkt sie nicht, denn sie selbst sagt „Privatleben habe ich in der Bahn“. Sie liebt was sie tut, und das sieht man ihr auch an. Wir haben uns die talentierte Schauspielerin geschnappt und ihr wichtige Fragen zur zweiten Staffel „4 Blocks“ gestellt, zu ihrem Leben und dem, was ihr noch so alles wichtig ist. AJOURE MAGAZIN SEITE: 46 | MAI 2018

Interview Die zweite Staffel „4 Blocks“ wird noch krasser! Fotos: Fotograf Name Credits usw. Foto: Jens Koch Ajouré: Du spielst in einer der besten deutschen Serien „4 Blocks“ Amara Hamady, die Ehefrau von Latif Hamady (Massiv). Hierfür wurdest du 2017 für die „Beste Nebendarstellerin in einer Serie“ nominiert. Hast du damit gerechnet? Über die Nominierung als beste Nebendarstellerin habe ich mich natürlich sehr gefreut, gerechnet habe ich damit nicht. Aber, und ich denke, dass ich da für alle spreche, wir waren sehr überrascht darüber, dass wir noch vor der Ausstrahlung der ersten Staffel erfahren haben, dass wir eine zweite Staffel machen dürfen. Und dass wir dann noch auf der Berlinale laufen dürfen, war natürlich eine große Ehre. Ajouré: Was war denn der ausschlaggebende Grund, dass du die Rolle bei „4 Blocks“ annehmen wolltest? Beim Lesen des Drehbuchs war mir sofort klar, dass ich die Serie auf jeden Fall selbst schauen würde, da sie extrem spannend ist und voll meinen Geschmack trifft. Ich fand die Figur der Amara von Anfang an super spannend, weil sie einen sehr starken Willen und Charakter hat, sich auf der anderen Seite aber der Position in ihrer Familie fügen muss und so zwischen ihren echten Wünschen und ihrer Verantwortung der Familie gegenüber balancieren muss. Das wollte ich unbedingt spielen. Ajouré: Was ist es deiner Meinung nach, was „4 Blocks“ so gut macht? Die Authentizität der Schauspieler, die Drehbücher, der ganze Look, die Farben, die Dynamik, der Schnitt und die Musik – einfach alles. Es wurde endlich mal was gewagt im deutschen Fernsehen und man sieht, das Mut auch belohnt werden kann. Ajouré: Wir wissen, dass Massiv sich mit seiner Rolle als „Latif Hamady“ stark identifizieren kann. Ist das bei dir als „Amara“ auch der Fall? Oder ist dies in deinem Fall „einfach eine Rolle“? Egal welche Rolle ich annehme, ich verliebe mich bei der Vorbereitung jedes Mal in die Figur, die ich später verkörpere. Deswegen ist keine Rolle, die ich annehme einfach eine Rolle. Man muss nicht immer Parallelen zu seiner Rolle suchen, aber es ist mir wichtig die Figur charakterlich an mich ranzuholen und mich ihr zu nähern. Auf der anderen Seite finde ich aber, dass Amara sogar teilweise stärker ist als ich und es schafft, in ihrer Familie, bzw. in diesem Clan auf ihre Weise zu existieren. Ich finde es außergewöhnlich von ihr, dass sie den Mut hatte, eine Flucht mit Vince (Frederik Lau), einem Spitzel der Polizei aka dem Verräter der Familie, zu planen. Ich mag, dass ich sie als Zuschauer selbst manchmal nicht einschätzen kann. Ajouré: Ihr habt gerade in einer Berliner Bar „Bergfest“ gefeiert, da die Hälfte der 2. Staffel abgedreht ist. Wie sehr seid ihr als Schauspieler zusammengewachsen? Sind daraus neue Freundschaften entstanden, oder belässt man es tatsächlich einfach beim Smalltalk am Set? Man wächst immer mit dem Team und den Schauspielern zusammen. Beim Dreh einer Serie verbringt man eine noch längere Zeit zusammen als bei Filmdrehs, wodurch dann alles intensiver ist. AJOURE MAGAZIN SEITE: 47 | MAI 2018