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AJOURE´ Magazin Mai 2018

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AJOURE / PEOPLE Ein

AJOURE / PEOPLE Ein glücklicher Zufall war es, dass ich zum Street-Casting des später sehr erfolgreichen Kinofilms „Die Fremde“ von Regisseurin Feo Aladag eingeladen wurde. Aber die Rolle musste ich mir über 3 Monate hart erkämpfen. Ich habe früher als Kind zuhause immer alles nachgespielt, was ich so gesehen habe und mir war schon immer klar, dass ich extrem viel Spaß auf der Bühne habe. Aber da meine Eltern freiberuflich als Journalisten tätig waren, wollte ich immer einen Job mit festen Arbeitszeiten haben. Doch nach „Die Fremde“ habe ich meinen Agenten Samir Osman kennengelernt und wir haben über 10 Jahre gemeinsam meine Karriere aufgebaut und habe seitdem nicht mehr aufgehört. Ajouré: Den Kickstart in die Schauspielerei hattest du 2010. Seitdem bist du in sehr vielen Serien, Filmen, auch im Kino und aktuell am Theater in Bochum zu sehen. Von Tatort, über Der Kriminalist, Der Lehrer, Unter Verdacht, den Film Hördur und alleine 2017 in Kommissar Pascha, Kommissarin Lucas, Unter Verdacht und 4 Blocks. Du bist also extrem erfolgreich und dadurch sehr beschäftigt. Sehr oft spielst du in Krimis mit. Ist das ein Genre, das dich besonders reizt? Unabhängig vom Genre sind es meistens die interessanten Charaktere, weshalb ich diese Rollen zugesagt habe. Ich mag es, wenn es meine Rolle leicht abstrahiert ist, um dem Ganzen etwas Außergewöhnliches zu verleihen. Ich denke, es funktioniert ganz gut, wenn es von innen heraus gespielt wird und man das Außergewöhnliche mit dem Authentischen kombiniert. Ajouré: Gibt es ein Genre, welches dich besonders reizt und was du bis heute noch nicht gespielt hast? Ich freue mich immer über ein bisschen Action und über Körpereinsatz in meinen Rollen, unabhängig vom Genre. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich mich über die Rolle der Kommissarin Mila Sahin im Kieler Tatort gefreut habe. Ajouré: Wie schaltest du zwischen all deinen Rollen mal ab? Ich ziehe das momentan voll durch, bin grade in vier Projekten gleichzeitig involviert und versuche auf den Reisen in der Bahn abzuschalten. Mir ist es wichtig allen Rollen gerecht zu werden. Es ist eine konzentrierte Phase, für Entspannung sorgt der Urlaub danach. Ajouré: Wenn du schon keine Zeit hast, mal zu entspannen, dann siehts mit einem Privatleben ja auch nicht besser aus, oder? Also ich würde sagen, ich habe ein Privatleben – in der Bahn (lacht). Und ab und zu, wenn ich mich mit meinen Menschen in Berlin treffe. Dann ist das wirklich Quality-Time. Aber dennoch merke ich, dass die Zeit mit Familie und Freunden zu kurz kommt und das für alle nicht so einfach ist. Aber ich bin sehr dankbar für ihre Unterstützung und ihr Verständnis. Ajouré: Auf was dürfen wir uns 2018 neben „4 Blocks“ noch von dir freuen? Auf jeden Fall freuen könnt ihr euch auf „Nachtschicht“, vor allem auf Grund der Besetzung. Es war superschön noch einmal gemeinsam mit Frederick Lau und Kida Ramadan zu drehen. Ein Highlight waren Armin Rohde und Teddy Teclebrhan als Kommissarenduo – wir haben sehr gelacht und privat sehr viel Zeit zusammen verbracht, wodurch ich die schönste Zeit in Hamburg während meiner Arbeit hatte. In „Nachtschicht“ spiele ich Zora, eine Prostituierte im Hamburger Nachtleben. Dass ich so wahnsinnig vielfältige Rollen darstellen darf, auf der einen Seite die Kommissarin im Kieler Tatort, auf der anderen Seite Amara Hamady bei „4 Blocks“ und Zora bei „Nachtschicht“ ist für mich als Schauspielerin ein Geschenk.Dann kommt noch die erste Folge von „Tatort Kiel“ und noch ein paar andere Projekte. Aber lasst euch überraschen. Interview AJOURE MAGAZIN SEITE: 50 | MAI 2018

Fotos: Jens Koch AJOURE / PEOPLE AJOURE MAGAZIN SEITE: 51 | MAI 2018